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anna elbe und die Seefahrtsschule

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Aktion zu Breite Straße

Mailaktion an Kultursenatorin Kisseler und Staatsrat Dr. Hill:
Forderung die Gründerzeithäuser Breite Straße unter Denkmalschutz zu stellen.

1. Februar 2013

Diese Mailaktion startete am 1. Februar 2013. Sie ist beendet, da die Häuser abgerissen wurden.

 

Text des Briefes:

Sehr geehrte Frau Senatorin Kisseler, sehr geehrter Herr Dr. Hill, sehr geehrte Damen und Herren,

wie Ihnen vielleicht bekannt ist, sollen die Gründerzeithäuser in der Breite Straße 114 / 116, Altona-Alstadt, abgerissen werden.

Das Amt selbst hatte in einer Beschlussempfehlung für den Erhalt der Häuser plädiert und vorgeschlagen den Bebauungsplan mit einem Erhaltungsgebot nach § 172 BauGB für die Altbauten weiter zu führen.

Dieser Vorschlag wurde von allen Parteien - außer Die Linke - abgelehnt und einem Bauvorbescheid zugestimmt, der den Abriss der Häuser vorsieht, um sie durch einen gesichtslosen Bau zu ersetzen. Es sollen 14 Wohnungen und ein Ladengeschäft abgerissen werden, um hier 8 hochpreisige Luxuswohnungen zu errichten.

Im Koalitionsvertrag der SPD - GAL Altona von 2011 steht ausdrücklich, dass sich für den Erhalt historischer Bauten eingesetzt werden soll (Seite 8):
"Schutz historischer Bausubstanz
Angesichts zahlreicher Neubauvorhaben sind historische Bestände besonders zu schützen. Die Vertragspartner sind sich einig, dass die ehemalige Seefahrtsschule, der Moltkeblock sowie die Elbtreppenhäuser unter Denkmalschutz gestellt werden sollen."

Die Gründerzeithäuser Breite Straße 114 / 116 sind hier die letzten ihrer Art!

Sie wurden um 1900 herum von den Architekten Schaar und Hintzpeter geplant. Diese Architekten haben sehr zu dem einstigen Stadtbild Altonas beigetragen. So wurden von ihnen z.B. das Ensemble Köhlbrandtreppe, Köhlbrandtreppe 1 und die ehemalige Schiffschraubefabrik Zeise entworfen. Auch einige Häuser an der Großen Elbstraße und Wohnhäuser in Ottensen und Altona-Altstadt stammen aus diesem Architekturbüro. Und viele davon stehen unter Denkmalschutz.

Diese Häuser haben den Krieg überlebt! Sie sind Zeitzeugen und wichtige Dokumente der Hamburgischen Geschichte.

Ich verstehe nicht, warum das Denkmalschutzamt die Gründerzeithäuser nicht unter Denkmalschutz stellen will. Ein Abriss der Häuser ist nie wieder rückgängig zu machen und sorgt dafür, dass Hamburg immer gesichtsloser und austauschbarer mit allen anderen Städten wird.

Daher fordere ich Sie auf, nachdrücklich auf das Denkmalschutzamt einzuwirken, damit die Gründerzeithäuser Breite Straße 114 und 116 unter Denkmalschutz gestellt werden.

Um eine Antwort wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

Vorname Nachname

Zur Mailaktion - Forderung nach Denkmalschutz abschicken Die Häuser 2016 wurden abgerissen

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