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Aktion zu Bergspitze

Mailaktion an Herrn Oberbaudirektor Walter -
Kein Bauvorbescheid für die Bergspitze

3. Februar 2012

Sehr geehrter Herr Oberbaudirektor Walter,

wie ich erfahren habe, erfolgte bislang noch keine Genehmigung der Bauvoranfrage für die sogenannte „Bergspitze“ in Altona-Altstadt, da Sie hierzu noch keine Stellung bezogen haben.

Ich fordere Sie hiermit auf, die Erteilung des Bauvorbescheides abzulehnen.

Der bestehende Bebauungsplan Altona 46 beinhaltet noch nicht, dass Ikea in die Große Bergstraße einziehen wird. Ikea wird jedoch das Straßenbild und die vorherrschenden Verhältnisse entscheidend verändern.

Würde die „Bergspitze“ zusätzlich in unmittelbarer Nähe so gebaut werden, wie sie derzeit geplant ist, würde sie nicht nur die Neue Große Bergstraße erheblich vereengen, sondern zusätzlich auch den sogenannten Goetheplatz zu einer Kreuzung dekradieren.

Auf den Goetheplatz und in dem angrenzenden Bereich der Neuen Großen Bergstraße findet der Wochenmarkt statt. Er wird hier nicht erhalten bleiben können.

Da das Gebäude sehr hoch werden soll, wird zusätzlich zum Schatten ein Windkanal entstehen, der auch den Aufenthalt in der Straße selbst negativ beeinflussen wird. Unter diesen Umständen wird der Wochenmarkt Schwierigkeiten haben, dort zu bestehen.

Durch die Neue Große Bergstraße werden die Kunden von Ikea laufen. Es werden viele sein, wenn man den Prognosen der Planer Glauben schenken darf. Wie soll sich dies mit einem Wochenmarkt vertragen, der in die verengte Straße gestreckt werden soll?

Den Bürgern wird ein letztes Fleckchen Raum genommen, auf dem sie sich aufhalten können. Noch gehört dieser Raum der Stadt. Er könnte für die Bürger gestaltet werden, stattdessen soll er an einen Investor verkauft werden, damit dieser ihn mit einem Hochhaus bebaut.

Die Stadt muss diesen Raum nicht verkaufen. Er soll für die Anwohner_innen erhalten bleiben!

Im Zukunftsplan Altona (Kurzfassung, S.16) ist Folgendes zu lesen: „(...) Die verschiedenen Charaktere der Grün- und Freiräume im Gebiet sollen bewahrt sowie funktional und gestalterisch mit gezielten Maßnahmen weiter verbessert werden. Durch eine gemeinsame nachbarschaftliche und künstlerische Gestaltung von Grünflächen, öffentlichen Plätzen und anderen Nachbarschaftsräumen entfalten sie ihre jeweilige Eigenart und werden unverwechselbar“.

In der vorgestellten Planung ist hiervon nichts wieder zu finden.

Mit freundlichen Grüßen
Vorname Name
Adresse des/r Unterzeichners/in

 

Das Anschreiben wurde im Zeitraum vom 3. Februar bis zum 1. Mai von 169 Personen versandt.