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Aktuelles aus dem Netzwerk gegen Funk-Rauchmelder

Infostand bei der Altonale

Am 16. Juni 2019 waren wir mit einem Infostand auf der Altonale vertreten.

17. Juni 2019

Infotisch bei der Altonale
nfotisch bei der Altonale
nfotisch bei der Altonale abgebaut

Viele Fragen, viele Fragezeichen und viele interessierte Menschen.

Es kamen Menschen an unseren Stand, die Fragen nach der Funktionsweise stellten und darüber, wie oft die Funk-Rauchmelder funken würden. Und was sie funken würden.

Fragen, die wir nicht wirklich beantworten können, da z.B. in den Unterlagen der Techem-Funk-Rauchmelder ein wöchentlicher Funk-Intervall angegeben ist, unterschiedliche Gutachten jedoch unterschiedliche Ergebnisse bringen. In einem Gutachten von diagnose:funk heißt es, dass die Geräte sogar alle 136 Sekunden Funksignale senden würden.

Was genau die Geräte funken, wissen wir definitiv nicht. Wir sind darauf angewiesen, den Angaben der Hersteller zu vertrauen. So wie wir den Angaben der CO2- und Stickoxide-Emissionen der Auto-Hersteller vertraut haben, bis der Betrug durch Zufall herauskam.
Die Funk-Rauchmelder aus der eigenen Wohnung selbst untersuchen zu lassen, wurde – zumindest bei der Hansa-Baugenossenschaft – nicht gestattet.

Einige informierten sich, weil sie sich von der Strahlung, die von den funkenden Rauchmelder ausgeht, gesundheitlich angegriffen fühlen. Smartphone, Wlan-Computer oder Sprachassistent sind freiwillige, selbstausgwählte Anschaffungen. Einen Funk-Rauchmelder bekommen wir verordnet?
Mehr Informationen dazu hatte auch der B.U.N.D. auf dem Infotisch ausgelegt.

Es kamen auch Menschen an unseren Stand, die nicht wussten, was einen Überwachungsstaat von einer Demokratie unterscheidet. Was bei uns wiederum Fragen aufwirft.

Doch die meisten, die unseren Stand besuchten, freuten sich, endlich nicht mehr so allein zu sein mit ihrer Kritik, endlich Menschen gefunden zu haben, die der fernauslesbaren Zukunft etwas entgegensetzen wollen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir alle nicht ausreichend informiert werden. Weder darüber, was gesetzlich beschlossen wird, noch über unsere Rechte.

Vermieter*innen schreiben vor, beziehen uns Mieter*innen nicht ein. Die Kommunikation lässt zu wünschen übrig. Eine Wahlfreiheit, ob wir fernauslesbare Geräte oder herkömmliche haben wollen, wäre in einem demokratischen Staat mindestens angemessen.

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