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anna elbe und die Seefahrtsschule

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Der Schul-Abriss hat begonnen

Vier Fotos aus dem April

17. April 2019

 

Baustelle Schule Struenseestraße

Blick von der Struenseestraße, Foto: 08.04.19

Baustelle Schule Struenseestraße

Blick von der Struenseestraße, Foto: 08.04.19

Baustelle Schule Struenseestraße

Blick von der Königstraße, Foto: 08.04.19

Baustelle Schule Struenseestraße

Blick von der Königstraße, Foto: 08.04.19

 

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Film: "Geplante Verdichtung in den Grundschulen im Kerngebiet"

Mitschnitt der Bezirksversammlung Altona am 28.02.19: Das Thema der "geplanten Verdichtung in den Grundschulen im Kerngebiet" wurde debattiert. Es gab drei Anträge dazu (s.u.) und viele Fragen ...

5. März 2019

In der Max Brauer Grundschule soll von von 3 auf 6 Züge (also Klassen pro Jahrgang) erhöht werden. Mehr Platz gibt es dafür nicht.

Der Elternrat der Max Brauer Schule nutzte die öffentliche Fragestunde der Bezirksversammlung am 28.02.2019

Die Fragen

Die CDU stellte den Antrag, die Schulbehörde aufzufordern den Plan einer Verdopplung der Zügigkeit aufzugeben. Dafür jedoch andere Maßnahmen zu ergreifen.

Antrag der CDU

sPD und Grüne stellen den Antrag, die Schulbehörde aufzufordern, die Aufstellung von Container-Klassenräumen zu prüfen. Und weiters.

Antrag von SPD und Grüne

Die Linke möchte den Schulstandort Gasstraße prüfen lassen, anstelle ihn zu verkaufen. (Die CDU übernimmt diese Forderung während der Sitzung).

Antrag Die Linke

Trauriges Ergebnis: Mit 28 Stimmen, also der Mehrheit, wurde für den Antrag der sPD gestimmt ...

Plakat: Neubau von Eigentumswohnungen

Symbolbild aus dem Trenknerweg

Nicht nur in der Max Brauer Schule wird die Raumknappheit und Fehlplanung deutlich. Beispielsweise wurden auch im Struenseequartier Eltern und Kinder mit Unklarheiten überhäuft. siehe

Wie wird die Schule in der neuen Mitte Altona aussehen? Wo werden die Kinder in den Pausen spielen?

Wieso werden im Trenknerweg Eigentumswohnungen gebaut bzw. inzwischen verkauft, wo einst Kinder auf öffentlichem Grund spielten?

 

Vorstand Elternrat der Max-Brauer-Schule zur Website

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Bezirksversammlung: Schulstandorte und Schulentwicklung:
Anträge zu „Struenseeschulen und Grundschule Marschweg“

Die Tagesordnungspunkte 6.5, 6.8 und 7.3 wurden zusammengefasst.

17. Mai 2018

Struenseequartier - Gymnasium

In der Bezirksversammung am 26.04.18 - Klick zum Film

Wie soll es weitergehen? Die vollständige Debatte in der Bezirksversammung (30 Minuten).

Höhere Schülerzahlen werden nicht berücksichtigt. Wenn das Umfeld durch Neubau wächst, wachsen die Schulen nicht mit.

Statt eines durchdachten Umgangs werden die Schülerzahlen in den Schulklassen erhöht oder Anmeldungen zurückgewiesen. (Marschweg)

Verlegungen, Austausch und Umgestaltungen: Eltern werden meist nicht einbezogen und vor abgeschlossene Planungen gestellt. Wie soll mit den Schülerinnen am Standort Struenseestraße verfahren werden? Während der Um- und Neubauarbeit auf der Baustelle den Unterricht fortsetzen oder ein Umzug der Schule in – so wird gesagt – unzureichende Räumlichkeiten?

Und warum denkt am Standort Struenseestraße kaum jemand über die Grundschulkinder nach?

 

Zur Debatte in der Bezirksversammlung (ca.30 min) zum Film 26.04.18

TO 6.5: Schulstandorte und -entwicklung, Die Linke zum Antrag 26.04.18

TO 6.8: Platz für alle Erstklässler Grundschule Marschweg, CDU zum Antrag 26.04.18

TO 7.3: Miteinander Schulneubau . Standort Struenseestraße realisieren zum Antrag 26.04.18

TO 7.3.1: Alternativ-Antrag, Grüne zum Antrag 26.04.18

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Struensee Gymnasium: Kaum ist es da, soll es wieder weg. Vorübergehend.

Und wieder wurden die Eltern nicht informiert ...

10. April 2018

Struenseequartier - Gymnasium

Soll wieder weg. Vorübergehend - Foto: 16.02.18, anna elbe

Anfangs, 2015, hieß es, es solle Schulgelände verkauft werden, um die Sanierung der – damals noch – Stadtteilschule zu finanzieren. Inzwischen heißt es, die Pläne für den Verkauf von Schulgelände seien wieder aufgehoben. Aber wer weiß, was Eltern und Schüler demnächst oder nach Neubau der Schule in der Zeitung lesen?

Wurden Dinge falsch dargestellt, um Anmeldungen für die neue Schule zu bekommen?

Die Stellungnahme der Elternvertretung des Struensee-Gymnasiums stellt dar, wie sämtliche Aussagen und Versprechungen von Seiten der Behörden nicht eingehalten wurden. So hieß es zur Einschulung der ersten Kinder 2016, dass die neuen Schulgebäude 2019 fertig gestellt sein würden. Am Rande und nebenbei wurde der Termin nach hinten verschoben - erst auf 2020 und jetzt auf 2023. Dies wurde aber nicht deutlich kommuniziert.

Entgegen der Aussagen, die Schüler könnten während der Bauarbeiten weiter in der Schule bleiben, erfahren sie und ihre Eltern erst jetzt, dass das Ganztags-Gymnasium an die Gewerbeschule Werft und Hafen in der Wohlwillstraße ausweichen soll. Es wird ihnen gesagt, dass der Schulhof (Zur Zeit noch Parkplatz) 2.000 qm Fläche haben solle. Eigene Recherchen der Eltern ergaben jedoch eine Quadratmeterzahl von unter 1.000.

Die Initiative "Wohl oder Übel" schreibt:

"Auf mehrfache Nachfrage in den letzten zwölf Monaten hatte es seitens der Schulbau keine Hinweise darauf gegeben, dass sie Weiternutzungspläne für das Gewerbeschulgebäude hat. Den Eltern der Struensee-Schule wiederum war gesagt worden, dass der Neubau des Gymnasiums parallel zum Schulbetrieb in Altona erfolgen sollte. Und nun plötzlich eine Kehrtwende."

Es wird wohl Zeit, eine Chronik der Ereignisse zu machen:

2014 – Planungswerkstatt als Bürgerbeteiligung: mit Eltern der Stadtteilschule und Anwohnern zur Neugestaltung der Stadtteilschule. Es müsse Schulgelände verkauft werden, um die Sanierung der Schule zu finanzieren.

Mai 2015 – Eltern und Lehrer erfahren aus der Zeitung, dass die Stadtteilschule aufgelöst werden soll und stattdessen ein Gymnasium Einzug erhalten wird.

Sommer 2016 – Das Gymnasium ist da

Oktober 2016 – Das Französische Gymnasium soll ebenfalls an diesen Standort wechseln

Zu den einzelnen Vorgängen ist weiter unten auf der Seite mehr zu lesen ...

 

Stellungnahme der Elternvertretung am Struensee-Gymnasium SSG 28.03.2018

Artikel der Initiative "Wohl oder Übel" zum Artikel 27.03.18

Not-Quartier für neues Gymnasium - Wenn Scholz Schule macht zum Artikel taz, 06.04.18

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Struensee Gymnasium: Kaum ist es da, soll es anders werden

Zur "Stärkung des Wirtschaftsstandortes" ist deutsch-französisches Gymnasium geplant.
Und: Für die Stadtteilschule in der Struenseestraße kommt das endgültige Aus.

3. März 2017

Struenseequartier - Gymnasium statt Stadtteilschule

Schilder kann man ändern - Foto: 16.08.16, anna elbe

Bereits im Oktober 2016 schlug Hamburgs Bürgermeister, Olaf Scholz, dem französischen Außenminister Jean-Marc Ayrault vor, am Standort Struenseestraße zum Schuljahr 2020/21 ein deutsch-französisches Gymnasium (DFG) zu errichten.

Dieses soll - so die Stadt Hamburg in einer Pressemeldung (PM) - in einen "attraktiven Neubau" einziehen.

Erst im Mai 2015 wurde über die Köpfe aller Beteiligten hinweg an diesem Ort ein Gymnasium beschlossen. (siehe)

Die französische Schule „Lycée Antoine de Saint-Exupéry de Hambourg“ soll nun in Lokstedt aufgelöst werden und sich in die neu entstehende Schule integrieren.

Wir fragen uns, ob mit den Beteiligten gesprochen wurde. Und wieso Herr Scholz bei seinem Angebot ausgerechnet den Standort Struenseestraße vorschlägt. Gibt es hier so viele französisch sprechende Kinder?

Zu lesen ist, dass der Wirtschaftsstandort Hamburg so gestärkt werden solle und durch diese Neugründung der Schulstandort Struenseestraße weiter aufgewertet werde.
Und: Endlich bekäme Hamburg ein Alleinstellungs-Merkmal für ganz Norddeutschland!

Was sagen die Eltern, Kinder und LehrerInnen der bereits existierenden Schulen?
Wir glauben, dass die Freude sich in Grenzen hält. Vielleicht täuschen wir uns aber, und alle sind begeistert. Zu Ohren kam uns allerdings, dass die Beteiligten von den neuen Ideen des Bürgermeisters aus der Zeitung erfuhren.

Bei "Lokstedt-online" spürt man beim Lesen des Artikels "Deutsch-französische Versuchsschule" eher das Gegenteil von Begeisterung.

Olaf Scholz ist übrigens Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit.

Schließung der Stadtteilschule in der Struenseestraße

Die geplanten Umstrukturierung der Stadtteilschule Am Hafen nach Schließung des Standorts Altona werden auch nicht überall freudig aufgenommen. Dieser Plan hätte laut Kölibri St Pauli "weitreichende negative Folgen für das bisherige schulische Konzept am Standort St.Pauli, für die soziale Infrastruktur der Nachbarschaft, insbesondere für das Netzwerk der offenen Kinder- und Jugendarbeit und nicht zuletzt für die betroffenen Kinder und Jugendlichen und deren Familien."

 

PM: Gründung eines deutsch-französischen Gymnasiums .. Hamburg.de 07.10.2016

Hände weg von der St. Pauli Schule! .. Elbe Wochenblatt 26.02.2017

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Das Gymnasium ist da.

16. September 2016

Struenseequartier - Gymnasium statt Stadtteilschule

Das Gymnasium ist da - Foto: 16.08.16, anna elbe

"'Herr Berend, Leiter des Gymnasiums stellt die Schwerpunkte des neu gegründeten Gymnasiums vor: Musik, Demokratie, Digitalisierung und Naturwissenschaften."

Quelle: eins A- Berichte aus dem Stadttteilforum im Juni

Wir fragen uns, ob die Kinder dort auch lernen, wie demokratisch es mit der Ansiedlung dieses Gymnasiums zuging.

Vielleicht lernen sie ja, wie man es besser machen kann.

 

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Streit um drittes Gymnasium in Altona

Kommentar von anna elbe zum Artikel im Hamburger Abendblatt am 2. Juli 2015

6. Juli 2015

Struenseequartier - Gymnasium statt Stadtteilschule

So einfach soll's gehen - Foto: 20.05.15, anna elbe

"'Altona bekommt ein drittes Gymnasium', teilte Schulsenator Ties Rabe (SPD) Anfang Mai per Pressemitteilung mit und kündigte Investitionen in Höhe von 19 Millionen Euro an."

Quelle: Hamburger Abendblatt

Vergessen wurde in diesem Artikel, dass diese 19 Mio € nicht einfach so in die Hand genommen werden - es wird wieder einmal öffentlicher Raum verkauft, angeblich um die Sanierung der Schule finanzieren zu können.

Dass ausgerechnet Teile dieser Schulfläche verkauft werden, wird mit keinem Wort erwähnt. Das ist schade, denn es wird durchaus darauf hingewiesen, dass die Schulen in Altona aus allen Nähten platzen.

anna elbe meint: Es ist ein grotesker Beschluss auch noch das zu verkaufen, woran es der Stadt mangelt: Schulfläche.

Zusätzlich werden immer mehr schulpflichtige Kinder nach Altona ziehen, wenn auf den verkauften Schulflächen zusätzliche Wohnungen entstehen.

Rund um die St Trinitatis möchte die Kirche im Grünzug massiven Wohnungsbau realisieren. So wie es zur Zeit aussieht, wird die Stadt auch hier öffentlichen Raum verkaufen. In diesem Falle grüne Erholungsfläche, die von den Anwohnern rege genutzt wird.

(Siehe hierzu auch: Kein Grün(ent)zug in Altona!)

Wird an der Struenseestraße die Stadtteilschule durch ein Gymnasium ersetzt, bedeutet es, dass hier viel mehr Schüler untergebracht werden müssen - auf wesentlich kleinerem Raum. Zur Zeit besuchen etwa 250 Schüler die Stadtteilschule - dann werden es 800 bis 900 sein.

Unerwähnt bleibt in dem Artikel auch, dass die Kurt-Tucholsky-Schule ebenfalls verkauft werden soll - oder bereits verkauft ist(?). Auch hier sollen Wohnungen von privaten Investoren gebaut werden. Die Kinder, die zur Zeit diese Schule besuchen, sollen in die "Neue Mitte" umziehen.

Die Schule, die in der "Neuen Mitte" entstehen soll, wird ebenfalls von einem privaten Investor gebaut. Sie wird dann von der Stadt gemietet, um dort alle Kinder unterzubringen, die durch Schulverkauf und Zuzug einen neuen Schulplatz brauchen.

Allein in der "Neuen Mitte Altona" sollen in den nächsten Jahren insgesamt über 3.300 Wohnungen gebaut werden. (Siehe)

"Eine Schule für alle" hatte anna elbe sich anders vorgestellt.

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Struensee-Quartier: Gegenfinanzierung durch Verkauf öffentlicher Flächen

Und plötzlich soll aus der Stadtteilschule ein Gymnasium werden

22. Mai 2015

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Aus der Präsentation der Bürgerbeteiligungsergebnisse
Dezember 2014 - PDF

Wieder wird öffentlicher Raum unwiderruflich an private Investoren verschachert: Teile des Schulgeländes sollen für Wohnungsbau verkauft werden.

Und: Die Stadtteilschule soll den Standort verlassen. Stattdessen soll ein Gymnasium kommen.

Zu dem geplanten "Struensee-Quartier" war 2014 eine sogenannte Planungs- werkstatt durchgeführt worden, in der Bürger zur Mitplanung aufgerufen waren.

Bei der Veranstaltung "Was wird aus dem Struensee-Quartier?" am 19. Mai von Die Linke wurde wieder einmal deutlich, dass diese sogenannten Bürgerbeteiligungen eine Farce sind.

So berichtete eine Frau, dass niemals von einem Gymnasium die Rede gewesen sei. Und: den Teilnehmern der Planungswerkstatt sei gesagt worden, der Verkauf von Teilen des Schulgeländes sei notwendig, um die Sanierung der Schulen zu bezahlen.

Privatisierung zur Finanzierung der Schulsanierung

Wie kann das sein? Ist die Stadt nicht in der Pflicht, sich um Instandsetzung von Schulgebäuden zu kümmern? Gehört das nicht zur sogenannten Daseinsvorsorge. anna elbe erinnert das an die maroden Gewehplatten in der Neuen Großen Bergstraße. Es wurde versäumt, sich zu kümmern und nun sollen private Unternehmen das Versäumte wieder "gut machen".

In diesem Zusammenhang wurde bei der Veranstaltung thematisiert, dass auch das Gelände der Kurt-Tucholsky-Schule an der Kieler Straße an Investoren verkauft werden soll. Die Schule soll in die Neue Mitte Altona umziehen - in ein Privat-Gebäude, für das Miete gezahlt muss.

Inzwischen dürfte auch beim Senat und der BSU angekommen sein, dass Privatisierung in der Regel nur teurer wird und zudem meist qualitative Einbußen nach sich zieht.

Was einmal verkauft wurde, ist unwiderbringlich weg. Die Stadt hat dann kaum Einfluss darauf, was mit und auf den verkauften Flächen entsteht. Wie oft müssen wir uns in diversen Ausschüssen anhören: "Das ist das Recht des Eigentümers, da können wir nichts machen ..."

In einem Abendblattartikel vom 31.03.15 warnt "der renommierte Stadthistoriker und Publizist Gert Kähler vor einem Kontrollverlust der öffentlichen Hand und einer sichtbaren, sozialen Spaltung der Stadt." (Siehe)

Pressemeldung der Behörde für Schule und Berufsbildung: "Rund 19 Mio. Euro sollen für Neubauten und Sanierungen investiert werden, um eine hohe Attraktivität der neuen Schule sicherzustellen." (PDF)

Wenn der Wohnungsbau zur Gegenfinanzierung dienen soll, dann werden dort kaum Sozialwohnungen entstehen, denn sozialer Wohnungsbau wird zu großen Teilen von der Stadt gefördert. Also aus der Tasche, die dieses Geld einnimmt. Und für den Investor springt dabei offensichtlich nicht genug Rendite raus. Es würde sich nicht rechnen.

Auch dass nun plötzlich ein Gymnasuim kommen soll, deutet auf gewollte "Aufwertung" des Stadtteils hin. Die Soziale Erhaltungsverordnung Altona-Altstadt ist am 16. Juli 2014 rechtswirksam in Kraft getreten. Anliegen der Sozialen Erhaltungsverordnung Altona-Altstadt ist es die Struktur der Wohnbevölkerung im Stadtteil aus städtebaulichen Gründen zu erhalten. (Siehe)

Gymnasium statt Stadtteilschule

Stadtteilschule Am Hafen

Struenseestraße: Stadtteilschule Am Hafen, 20.05.15

Dass aus der Stadtteilschule ein Gymnasium werden soll, überraschte alle.

Ein Vater beschwerte sich massiv, dass die Eltern am 7. Mai aus der Presse erfahren hätten, dass die Schule ihrer Kinder abgewickelt werden soll.

Auch die Schulleitung hätte nicht informiert.

Teile dieser waren bei der Veranstaltung am 19. Mai zugegen und erklärten, dass auch sie erst am 7. Mai von den Plänen der Behörde erfahren hätten.

Auch Lehrer der Schule waren entsetzt.

Nach längerer Diskussion wurde deutlich: An diesem Standort wird kein Gymnasium benötigt. Alle Anwesenden waren empört, wie über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden wird.

Insbesondere wunderte man sich, dass eine Bürgerbeteiligung stattfand, bei der der Kern des Vorhabens nicht einmal erwähnt wurde.

Eltern und Lehrer wollen sich wehren! Unterstützung ist erwünscht.

 

Präsentation der Bürgerbeteiligung PDF Stadt Hamburg, 02.12.2014

Informationsblatt Soziale Erhaltensverordnung Altona-Altstadt PDF Bezirksamt Altona,

Pressemeldung "Neues Gymnasium für Altona" PDF Stadt Hamburg, 07.05.15

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