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anna elbe und die Seefahrtsschule

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Informationen zu: Bebauung Jessenstraße / Lawaetzweg

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Nachgefragt: Überwachungskameras im öffentlichen Raum

11. Oktober 2019

Die Bausstelle wird mit Kameras überwacht. Sie fielen uns ins Auge, da sie auch den Gehweg filmen. Daher fragten wir am 26.09.19 bei der Bezirksversammlung nach ...
Eine vorläufige, kurze Antwort haben wir auch bereits erhalten.

 

Zu finden bei "Datenschutz - Smart City / öffentlicher Raum" hier

Hurra ein Neubau! Während nebenan die Aufstockung zur Ruine wird.

Grotesk: Der Bebauungsplan wird überschritten und ein begonnener Bau kann einfach verkommen während für andere die Lebensqualität massiv zugemauert wird ... und das alles am selben Ort

14. März 2019

Fenster zumauern - bei Leerstand

1) Bauschild Lawaetzweg / Altonaer Poststraße - 17.03.19

Fenster zumauern - bei Leerstand

2) blau: Zugemauerte Fenster für den Neubau
rot:, unvollendete Aufstockung - kaputter Leerstand, 25.02.19

Baustelle Jessenstraße

3) Ausschnitt vom Bauschild - Foto: 10.03.19

Baustelle Jessenstraße

4) Ungefähre Umsetzung auf Bebauungsplan

Das Bauschild offenbart nun, was hier eigentlich gebaut werden soll. Zwei neue, einfallslose Klötze und Aufstockungen – insgesamt 37 Mietwohnungen (immerhin keine Eigentumswohnungen) – sollen hier, in einer sowieso schon dicht bebauten Gegend, entstehen.

Das Schild verkündet: "Endlich Zuhause" - Aber wer, wer wird endlich zuhause sein?

Blauer Pfeil: Diejenigen deren Fenster zugemauert wurden?

Nicht nur hier im Lawaetzweg, auch in der Jessenstraße wurden bei Wohnungen die Fenster zugemauert. Siehe Bericht zuvor

Roter Pfeil: Jene, deren Wohnungen über Jahr und Tag mit Baugerüsten versehen waren und die Baulärm ertragen mussten, damit die "so dringend benötigten" Wohnungen auf ihren Dächern entstehen konnten?

Die Gerüste sind endlich weg – doch stellt sich heraus, dass die Wohnungen noch im Rohbau sind. Es sieht nach Verwahrlosung aus. Die Wohnungen wurden nicht einmal fertiggestellt – dennoch werden Baugehnehmigungen direkt neben an erteilt?

Von einem Mieter, der unter den unfertigen Wohnungen wohnt, erfuhren wir, dass seine Wohnungen nun leider von oben her durchfeuchtet werden ...

Klar, hier wohnen Mieter, die sich nicht so einfach wehren können. Da kann man schon mal nachverdichten, was das Zeug hält. Wer meckert, dass Lebensqualtiät in Form von Himmelsicht und Fensterlicht, abnimmt, denkt einfach nicht ans Gemeinwohl. Das ist schon gemein.

Legende – Bild 3 und 4:

Sie stellen den Versuch dar, das auf dem Bauschild angezeigte Bau-Vorhaben in den gültigen Bebauungsplan zu übertragen.

s mit rotem Strich: ungefährer Standort des Fotografen / des Bauschildes
Die Zahlen jeweils, was auf dem Bauschild zu lesen ist:
1 Neubau – 2 Aufstockung – 3 Neubau

Beim Bebauungsplan sind die blauen Linien "Baugrenzen". Das heißt, dass nur bis dorthin gebaut werden darf, nicht darüber hinaus. Die Römischen Zahlen in den so gezeichneten Bauten zeigen die maximale Höhe bei Neubau an. Und die ist mit III, IV und V Stockwerken dort, wo aufgestockt werden soll, jetzt bereits erreicht.

Es ist übrigens geheim, wer für diese Bebauung gestimmt hat. Das dürfen wir nicht wissen.
Aber wählen sollen wir? Wen? Wie können wir das entscheiden? Nach Gefühl oder Farbe?

 

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Baustelle Jessenstraße

Und das letzte Fenster wird zugemauert ...

16. Dezember 2018

Fenster zumauern

Ausschnitt vom Bild unten - Foto: 10.12.18

Wenn diese Bauten stehen, haben die Menschen in den bestehenden Häusern kaum noch Sonnenlicht.

Wahrscheinlich werden dann allerlei Gefäße aufgestellt, um das Licht einzufangen und nach drinnen zu tragen. Die Grünen machen das bestimmt gern.

...

 

Baustelle Jessenstraße

Foto: 10.12.18

Baustelle Jessenstraße

Foto: 10.12.18

 

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Fenster zugemauert. Macht ja nix. Neue Wohnungen müssen her!

Menschen, die in Hochhaus-Siedlungen leben, verzichten gern auf Lebensqualität.

2. Oktober 2018

Baumfällungen

Lawaetzweg: Fenster zugemauert - Foto: 01.10.18

".. es ist schon auffällig, dass sich neue Vorhaben auf das ohnehin schon dicht bebaute Kerngebiet konzentrieren. In den eher locker bebauten, wohlhabenen Stadtteilen draußen im Westen hingegen tut sich relativ wenig.

Dort, wo das Potential - auch finanziell - vorhanden ist, sich gerichtlich oder in Form eines Bürgerbegehrens zu wehren.

Das könnte man schon als eine Schieflage in der räumlichen Verteilung bezeichnen."

Dr. Gütter, ehemaliger Baudezernet Altonas, 2012 im Altona-Magazin

So richtigen Kämpfern für neuen Wohnraum macht es auch nichts aus, wenn ihre Fenster zugemauert werden. Sonnenlicht wird sowieso überbewertet. Sagen diejenigen, die nicht befürchten müssen, dass ihnen soetwas jemals passieren wird.

Schade nur, dass diejenigen, die jetzt mehr Enge ertragen müssen und deren natürliche Beleuchtung in den Wohnungen noch mehr abnimmt – deren Lebensqualität deutlich sinken wird – , gar nix davon haben. Die Mieten werden bestimmt nicht gesenkt. Es ist eher zu befürchten, dass sie steigen werden: Die "Aufwertung der Umgebung" und die Mieten für die neuen Wohnungen werden in den Mietenspiegel einfließen.

Lebensqualität? Der Ex-Bürgermeister Hamburgs, Olaf Scholz, warnte Ende Juni 2017 diejenigen, "die 'jetzt bei Initiativen mitmachen und sagen, das ist gegen unsere Lebensqualität'." (Mopo, 30.06.17) Dem Sinne nach: Sie hätten Schuld daran, wenn der Wohnraum teurer würde.

Naja. Die Bürgerintiativen haben auch an der "Poltikverdrossenheit" Schuld. Sagten einst die Politiker der Bezirks-Grünen, als sich Initiativen für die versprochenen Sozialwohnugen statt des "WerberBlocks" bei Zeise 2 einsetzten. (siehe Pro Wohnen Ottensen)

Der Bauherr, der wird ordentlich Rendite einfahren. Für einen guten Zweck: Wohnraum! Der dann zu tollen Konditionen wunderbar vermietet werden kann – und den Mietenspiegel weiter nach oben schnellen lässt. Wir sind gespannt, was hier der Quadratmeter kosten wird.

Am Rande bemerkt: Einst wollte der Bauherr - sofern es noch der selbe ist - nach Baubeginn ikea-kritische Initiativen für sich gewinnen: Ikea würde seine Mieter mit zu viel Lärm belästigen! Lasset uns gemeinsam einen Baustopp erwirken – und mich viel Geld in mit einem Vergleich "verdienen".

siehe Hamburger Abendblatt vom 21.01.14

Was hier genau entstehen soll? Wir bleiben gespannt!

 

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Baumfällungen Jessenstraße

Wir dachten noch, wir sehen nicht richtig ...

20. Februar 2018 - mit Antwort vom 23.02.2018

Baumfällungen

Baumfällung - Foto: 17.02.18

Jessenstraße 12-16, gegenüber vom "Jessenquartier": Mindestens sieben Bäume, wenn nicht gar mehr, lagen am Samstag, 17.02.18 gefällt am Boden.

Der erste Gedanke: "Hier soll gebaut werden!"

So eng, wie es hier ist, kann das eigentlich nicht sein. Die Bebauung ist z.T. sehr hoch – sieben- und achtgeschossig – und viel Platz ist drumherum eigentich auch nicht.

Ein Blick in den B-Plan gab uns Recht: Hier darf nicht noch mehr gebaut werden.

Warum aber wurden die Bäume gefällt?
Wir haben nachgefragt und warten auf Antwort ...

 

viele Baumfällungen

Mindestens 7 Bäume gefällt - Foto: 17.02.18

B-Plan Altona-Altstadt 14

Ausschnitt B-Plan Altona-Altstadt 14
weiße Schraffur: hier wurde gefällt
Nach B-Plan darf hier nicht gebaut werden

 

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Baugenehmigung erteilt

Die Antwort von der Bezirksversammlung ist da.

23. Februar 2018

Sehr geehrte xxx,

vielen Dank für Ihre Nachricht, die wir an den zuständigen Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport weiterleiten.

Das Amt teilt zu Ihrer Anfrage Folgendes mit:

In dem Bereich findet eine bauliche Nachverdichtung statt. Hierfür wurde eine Baugenehmigung erteilt.

Um das Projekt zu realisieren mussten 5 Straßenbäume und einige Privatbäume gefällt werden. Es wurden entsprechende Fällanträge gestellt, die positiv beschieden worden sind.

Mit freundlichen Grüßen
xx
Freie und Hansestadt Hamburg
Bezirksamt Altona

Geschäftsstelle der Bezirksversammlung / BVG 5
Platz der Republik 1, 22765 Hamburg ...

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: anna elbe [mailto:an@annaelbe.net]
Gesendet: Dienstag, 20. Februar 2018 17:29
An: Bezirksversammlung Altona
Betreff: Baumfällungen Jessenstraße

Sehr geehrte Damen und Herren,

an der Jessenstraße 12-16 gegenüber des "Jessenquartiers" wurden mindestens 7 Bäume gefällt. (Fotos im Anhang)

Uns wundert das sehr, denn die Bäume sehen u.E. sehr gesund aus.

Gebaut werden kann dort eigentlich nicht, so eng wie es bereits ist und der Bebauungsplan würde das u.E. ja auch gar nicht hergeben.

Daher: Warum wurden diese Bäume gefällt?

Für eine baldige Antwort wären wir dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
xxx für

anna elbe - Weitblick für Hamburg

Wir sagen NEIN zum Ausverkauf
von öffentlichen Räumen

 

Zum Mailwechsel als PDF 23.02.18

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