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10.03.2020 - Alter Elbpark Direkt neben einer Treppe wurden Bäume gefällt - für den Neubau einer Treppe mehr >>

 

09.03.2020 - Hafentor | Stintfang Die Bebauung ist im Gange mehr >>

 

07.03.2020 - Max Rubner-Institut: Das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel schließt Standort! - Was passiert nun mit dem Grundstück zwischen Elbe und Palmaille? mehr >>

 

22.02.2020 - Filme Taxi-Demo gegen "FreeNow" am 20.02.20 bei youtube >>

 

20.02.20 - Baumfällungen Struensee "Schulcampus":
Laut Wochenblatt hätte es nicht sein müssen; ein Gegenentwurf wäre ohne Fällungen ausgekommen mehr >>

 

21.12.2019 - Jessenstraße / Lawaetzweg Die Häuser sind bald fertig - Ein paar visuelle Eindrücke mehr >>

 

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anna elbe und die Seefahrtsschule

Zur alten Website

 

Informationen zu: Weiter kritische Orte

Auf dieser Seite finden Sie weniger "erforschte" Orte, die jedoch eine eingehende Betrachtung bräuchten.

Max Rubner-InstitutBebauung Barner42Alter ElbparkHafentorÖffentlicher Raum BehnstraßeBebauung Alte KönigstraßeIkea AltonaKatharinenhofHafenbahnhofElbchausseeWasserterrassen Neumühlen

 

Max Rubner-Institut – steht leer – Verkauf wird befürchtet

Das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel schließt Standort!

Was passiert nun mit dem Grundstück zwischen Elbe und Palmaille?

7. März 2020

Max Rubner-Instiut Palmaille, Hamburg, 7.3.20

Das Institut von der Palmaille gesehen

Max Rubner-Instiut Palmaille, Hamburg

Der Eingang an der Palmaille, 07.03.20

Max Rubner-Instiut Palmaille, Hamburg

Blick von der Palmaille, 07.03.20

Uns erreichte vor zwei Tagen eine Mail mit dem Hinweis, dass die Gebäude des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel leerstehen würden. Das Grundstück fiele nun an die Stadt Hamburg zurück.

Besorgt wird angenommen, dass das Grundstück bald für teure Eigentumswohnungen verkauft werden würde. Diese Befürchung ist nicht abwegig. In Hamburg wird immer wieder Grund und Boden der Stadt – wegen vorgeblich dringend benötigtem Wohnraum – an private Investoren verkauft, die sich mit dem erworbenen Eigenturm eine goldene Nase verdienen. Der Grund und Boden ist dann für die Stadt und die Allgemeinheit verloren.

Ein Beispiel: die Straße ein Stück weiter runter Richtung Elbvororte, die Rainville Appartements an der Elbchaussee. Dort wurde in einem Landschaftsschutzgebiet, das einst zur Seefahrtsschule und davor zum Heine Park gehörte, ein riesiger Komplex mit sehr, sehr teuren und sehr, sehr großen Eigentumswohnungen gebaut. Bis heute gibt es keinen Bebauungsplan, der dort Wohnbebauung ausweist. Im Bebauungsplan ist das Grundstück noch immer als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

mehr zu den "Rainville Appartements"

Das Grundstück, auf dem das Max Rubner-Institut steht, ist im Bebauungsplan als Fläche für den Gemeinbedarf ausgewiesen. Das Gebiet ist als "Bundesforschungsanstalt für Fischerei" gekennzeichnet. Sollte hier Wohnungsbebauung stattfinden, muss der Bebauungsplan geändert werden. Eine andere, leider oft erlebte Variante: Es werden irrwitzige Befreiungen vom Bebauungsplan erteilt. Ein Bebauungsplan kommt eigentlich einem Gesetz gleich. (Siehe)

Wir unterstützen die Volksinitiativen "Keine Profite mit Boden und Miete!"! Haben sie Erfolg, bleibt das Grundstück, das uns allen gehört und für den Gemeinbedarf ausgewiesen ist, in öffentlicher Hand und für den Nutzen der Allgemeinheit erhalten.

Das Max Rubner-Institut haben wir bereits angeschrieben, um in Erfahrung zu bringen, warum der Standort geschlossen wurde und was mit dem Grundstück passieren soll.

 

Bundesinstitut für Ernährung und Lebensmittes - MRI

Blick vom Elbewanderweg - Foto: 09.03.20

Bundesinstitut für Ernährung und Lebensmittes - MRI

Blick von der Palmaille, 07.03.20

Bundesinstitut für Ernährung und Lebensmittes - MRI

Blick vom Elbewanderweg, Foto: 09.03.20

Zum Bebauungsplan Altona-Altstadt21

Auszug aus dem Bebauungsplan, 10.03.20

 

Zum Bebauungsplan Altona-Altstadt 21 PDF

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Ortskernzerstörende Bebauung Barner 42

Barner42: Gewinner Entwurf ist ausgelobt!

Wer hätte das gedacht? Es wird ein Klotz!

17. September 2018

Gewinnerentwurf Setienansicht

Gewinnerentwurf Seitenansicht, Barnerstraße - bestechender Abwechselungsreichtum

Ansicht von Bahrenfelder Straße / Fabrik

Ansicht von Bahrenfelder Straße / Fabrik

Ecke Barnerstraße / Bahrenfelder: März 2018

Ecke Barnerstraße / Bahrenfelder: März 2018

Am Freitag, den 14. September 2018 wurde der Gewinner-Entwurf beim Architekturwettbewerb für die Ecke Barner- /Bahrenfelderstraße gekürt:

Er stammt vom jemanden, mit dem keiner gerechnet hatte. Niemand! Die Überraschung ist perfekt gelungen und kommt sozusagen aus dem Off: Das Büro Heyden und Hidde, hat den Zuschlag erhalten! Wow!

Die Grünen, deren baupolitischer Sprecher Sven Hidde von Heyden und Hidde einst war, sind sicherlich sehr zurfrieden: Auf dem Entwurf ist ein Fahrrad zu sehen! Und wie man sieht: Autos wird es an der stark befahrenen Kreuzung kaum mehr geben. Sollte jetzt noch eine Dachbegrünung hinzukommen, wäre es für die Grünen perfekt, denken wir.

Auch die sPD wird glücklich sein: konnte doch bei der öffentlichen Vorstellung der Architekturenwürfe die Wortwahl alle 66 Wohnungen seien: "förderungsfähig" Besuchern Glauben machen, dass hier alle Wohnungen Sozialwohnungen werden.

Etwas, worauf man leicht hineinfällt: Kaum jemand weiß, was "förderungsfähig" bedeutet und liest von daher, das was er kennt: Die Wohnungen werden 100% gefördert. Haha! Fast so nett wie damals bei den Breite-Straße-Häusern, ebenfalls von Heyden und Hidde entworfen: 1/3 der Wohnungen sollte "preisgedämpft!" auf dem Markt angeboten werden. (siehe)

Bei der ganzen Langenweile des Baus bzw. der Bauten, kann es doch noch spannend bleiben. Von der Rechtswidrigkeit abgesehen könnten noch mehr Befeiungen erteilt werden: Überbauung des Fußweges vielleicht? So bei der Breite-Straße geschehen.

Rechtswidrig bezeichen wir diese Klotzerei, weil sie wesentlich höher wird, als im Baustufenplan ausgewiesen (4 Geschosse) und zusätzlich die dort festgeschriebene Nutzung nicht einhält. Ein Baustufenplan kommt einem Bebauungsplan gleich und ist zwar kein Gesetz, aber rechtlich verbindlich einzuhalten.

Es werden für diesen Bau Befreiungen erteilt: BauGB § 31 Abs 1: "Von den Festsetzungen des Bebauungsplans können solche Ausnahmen zugelassen werden, die in dem Bebauungsplan nach Art und Umfang ausdrücklich vorgesehen sind." Und "(2) Von den Festsetzungen des Bebauungsplans kann befreit werden, wenn die Grundzüge der Planung nicht berührt werden ..." (Siehe)

Wir befürchten, dass nun ein Bebauungsplan aufgestellt wird, der alle Invesorenträume erfüllt: Genauso wie der Investor es vorschlägt, wird das Recht geschrieben. Sehr merkwürdig in einer Demokratie.

Ach, nicht zu vergessen: Auch für den Abriss der Gründerzeithäuser Breite Straße und den Neubauklotz an diesem Ort wurden merkwürdige Befreiungen erteilt ...

 

Das Lob zur Barnerstraße in der Mopo weiter 14.09.18

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Alter Elbpark

Für eine Treppe? Baumfällungen im Alten Elbpark

Direkt neben einer Treppe wurden Bäume gefällt - für den Neubau einer Treppe

10. März 2020, Ergänzung 20. März 2020

Grafiti: Ernsthaft für eine neue Treppe

Eine berechtigte Frage. Foto: 08.03.20

Inzwischen war es auch in der Mopo zu lesen: Im alten Elbpark wurden Bäume für eine neue Treppe gefällt.

Sie standen direkt neben einer exitierenden Treppe – vier recht alte Bäume mit Umfängen von 1,25 bis 2,66 m.

Selbstverständlich steht in der Liste für geplante Fäll- und Schnittmaßnahmen, dass es Ersatzpflanzungen geben soll.

Zum einen muss man sich fragen, wo Ersatz gepflanzt werden würde: Am Stadtrand oder in einem anderen Park vielleicht? Und zum anderen: Wie lange brauchen neu gepflanzte Bäume, bis sie diese Größe erreicht haben?

Jeden Freitag gehen Schüler*innen auf die Straße, weil sie berechtigte Angst vor dem Klimawandel haben. Wir meinen, dass es da nicht passt, wenn hier große, alte Bäume ohne Not für eine Treppe gefällt werden, obwohl es bereits an der gleichen Stelle eine Treppe gibt.

Klimaschutz weil Baum

Klima-Demo, 20.09.2019

Laut Mopo sagte eine Sprecherin des Bezirksamtes, dass die beiden gefällten Pappeln "sowieso in der Standsicherheit gefährdet" gewesen wären. Soetwas steht normalerweise in der Baumfällliste. Dort wird jedoch unter "Schadbild/Anlaß" für alle vier Bäume "neuer Parkzugang" als als Fällgrund angeführt.

Das "Quartiersmanagement" - also diejenigen, die einst eine Bürgerbeteiligung zu der Sanierung des Alten Elbparks durchführten - schreiben auf ihrer Website: "Die neue Treppenanlage ersetzt dabei die baufällige und schon lange Zeit gesperrte Treppe. Dies ist ein Wunsch aus den zahlreichen Bürgerbeteiligungsprozessen ..."

Die Mopo hat sich die Mühe gemacht und die Unterlagen zu den Prozessen durchforstet. Sie kommt zu dem Schluss, dass sich viele der beteiligten Bürger für eine Instandsetzung der alten Treppen und gegen die Rodung der Bäume für eine neue Treppe ausgesprochen hätten.

Ergänzung am 20.03.20: Eine Anwohnerin meldete sich: "Eine Nachbarin hat nochmal bestätigt, dass der Entwurf ohne die neue Treppe gewählt wurde und auch auf der letzten Stadtteilkonferenz die Änderung mit Baumfällung nicht erwähnt wurde."

Unsere Erfahrungen mit Bürgerbeteiligungen lässt ahnen, dass die einst stattgefundene Bürgerbeteiligung nun als Feigenblatt für alles dienen soll, was dort geschehen wird. Beispiele dazu gibt es viele.

Eines davon: Auch als es um die Fällung von 106 "erhaltenswerten" Bäumen im Stuenseequartier ging, wurde auf eine Bürgerbeteiliung verwiesen. Dort hatte zwar tatsächlich eine Bürgerbeteiligung stattgefunden, allerdings u.a. zu Sanierung / Neuplanung einer Stadtteilschule, die kurz nach Abschluss der Bürgerbeteiligung leider ganz anderen Plänen weichen musste: Nun werden dort ein Gymnasium und das Französisch-Deutsche Gymnasium gebaut. Sie haben nichts, gar nichts mit der stattgefundenen Bürgerbeteiligung zu tun.

Mehr zum Struenseequartier

 

Gefällte Bäume, Alter Elbpark

Was von den Bäumen übrig blieb
Foto: Doro Carl, 02.03.20

Baumstumpf, rot mit Grabkerze und Rose im alten Elbpark

Für eine Treppe
Foto: 08.03.20

Baumstumpf, rot mit Grabkerze und Rose im alten Elbpark

Foto: Doro Carl, 02.03.20

Baumstumpf, rot wie Blut im alten Elbpark

Foto: Doro Carl, 02.03.20

Baumstümpfe am Hang im alten Elbpark

Foto: Doro Carl, 02.03.20

Baumstamm-Schnitt im alten Elbpark

Foto: Doro Carl, 02.03.20

 

Blutrote Baumstümpfe Hamburger protestieren mit drastischer Aktion ... Zur Mopo 07.03.2020

Baumfälliste Bezirksamt Mitte PDF 26.11.2019

"Presseerklärung des Quartiersmanagements" weiter 06.03.2020

Nebenbei: auf der Website Großneumarkt-Fleetinsel (Quartiersmanagement) steht geschrieben: "Die Interessengemeinschaft Großneumarkt-Fleetinsel e.V. wurde 2002 unter Mithilfe der Handelskammer Hamburg gegründet."

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Behnstraße 36: Öffentlicher Raum als Privat deklariert?

26. März 2015

Behnstraße

Roter Strich: Grundstücksgrenze, Foto: 25.03.15

Behnstraße

Roter Strich: Grundstücksgrenze, Foto: 25.03.15

Auf dem Schild zu lesen: "Durchgang frei". Warum dieses Tor dort steht und wer es aufgestellt hat, wissen wir nicht. Wir wissen aber, dass sich dahinter öffentlicher Raum befindet. Tor und Schild suggerieren dem Unwissenden, dass er privates Gelände betritt, wenn er den Durchgang nutzt.

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Bebauung Alte Königstraße

Neueste Einträge stehen oben - worum es hier geht, finden Sie hier

Werbetext für den Bau an der alten Königstraße

1. Juli 2015

bebauung Alte Königstraße

Bauschild, 20.05.15

"Die bestehende Situation wird als stadträumlich unbefriedigend ohne definierten städtebaulichen Abschluss empfunden. Es wird ein 5-geschossiges Gebäude mit Staffelgeschoss vorgeschlagen, welches die Straßenfluchten der Königstrasse und Alten Königstraße nachzeichnet, und so die Trapezform des Grundstücks auffüllt.

Der so gebildete Abschluss des Stadtblocks stellt die fehlende Eindeutigkeit der städtebaulichen Kopfsituation her und erzeugt damit einen angemessenen Auftakt der Alten Königstraße mit dem historischen Fokus auf das Altonaer Rathaus.

Auftraggeber: elbkonzept GmbH
Team: Heider Zeichardt Architekten
Leistung: LPH 1-8
Standort: Altona, Hamburg
Größe (BGF): 2.500 m2
Zeitplan: 2010-2015
Nutzung: 57 Studentenappartements; 100% IFB-Förderung"

Quelle: Heider Zeichardt Architekten

Wir fragen uns, von wem die bestehende Situation als stadträumlich unbefriedigend ohne definierten städtebaulichen Abschluss empfunden wird. Von den Anwohnern mit Sicherheit nicht.

Auch wird dort niemand Straßenfluchten haben wollen. Wer will schon freiwillig in einem verschatteten Bau wohnen und wer verzichtet gern auf Grünflächen? Die Anwohner habe sich gewehrt.

In Groß Flottbek wird es schon als Zumutung empfunden, wenn ein Grundstück bebaut wird, das etwas in der Ferne liegt aber so aussieht, als wäre es das eigene, jedoch dem Nachbarn gehört. Auch das Grün in Groß Flottbek scheint ein anderes zu sein, denn dort sind Tiefgaragen für Regenwürmer lebensbedrohlich. So Herr Flemming, FDP, am 17. Juni 2015 im Planungsausschuss. Hier, in der Alten Königstraße, werden Gründerzeithauser zugebaut und verschattet, es kann einfach eine große, gesunde und wunderschöne Zierkrische gefällt werden - und die Bezirkspolitik klatscht Applaus zur gelungenen Nachverdichtung in Altona.

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Königstraße: Bauzaun steht ...

Datum siehe Foto - ab März 2015

Baustelle Königstraße

Bau hat begonnen - Foto: 03.04.15

Baustelle Königstraße

Bau hat begonnen - Foto: 03.04.15

Baustelle Königstraße

Das Kreuz liegt - Foto: 28.03.15

Baustelle Königstraße

Alte Königstraße - Foto: 28.03.15

Baustelle Königstraße

Bauzaun steht - Foto: 17.03.15

Baustelle Königstraße

Bauzaun steht - Foto: 17.03.15

Am 16. oder 17. März wurde der Bauzaun aufgestellt ...

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Königstraße: Baumfällung - für Klotz statt Wiese ...

16. / 19. / 24. Januar 2015

gesunder Baum gefällt

Die schöne, gesunde Zierkirsche ...

gesunder Baum gefällt

... wurde heute gefällt, Fotos: 16.01.15

gesunder Baum gefällt

Dem Baum zum Gedenken, Fotos: 24.01.15

gesunder Baum gefällt - Baumstumpf

Was vom Baum übrig blieb, Foto: 19.01.15

 

oben: Ein Feuerzeug liegt auf dem Baumstumpf um die Größe zu verdeutlichen.

rechts: Stiller Protest? Oder Trauer? Vielleicht auch beides ...

Insgeamt wurden hier 3 Bäume gefällt.

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Bebauung auf kleiner Grünfläche zwischen Alte Königstraße und Königstraße

22. Oktober 2014

Hamburgmodell Bebauung Alte K�nigstra�e

Hamburg Modell bereits im März 2013

Nun ist es amtlich: Die kleine grüne Spitze zwischen Alter Königstraße und Königstraße soll bebaut werden.

Nachverdichtung um jeden Preis und am bestern dort, wo es sowieso schon eng ist.

Eine Initiative hat sich gebildet, um das Vorhaben zu verhindern - doch, wie so oft - das Kind ist schon in den Brunnen gefallen, die Baugenehmigung wurde bereits erteilt.

So zumindest steht es heute im Elbe Wochenblatt (siehe).

Wir fragen uns, wieso es sich hier um eine Baulücke handeln soll - das ist ein kleines Stück Grün!
Uns interessiert: Welche Parteien haben für diese Bebauung gestimmt? Und warum hinter verschlossenen Türen? Ist es geheim, welche Partei für und welche gegen eine solche Nachverdichtung stimmt?

Wenn wir nix wissen, machen wir bei den nächsten Wahlen bestimmt wieder die richtigen Kreuzchen ...

Aus dem Elbe Wochenblatt:

"Worum geht es?
Um eine Grünfläche von 815 Quadratmetern zwischen den Straßen Königstraße und Alte Königstraße. Auf dieser soll ein Gebäude, sechsgeschossig, 18 Meter hoch, 39 Meter lang, mit 57 öffentlich geförderten Studenten-Miniappartements entstehen. Dafür müssen drei Zierkirschen gefällt werden.

Was bemängelt die Anwohnerinitiative im Einzelnen?

  1. Die Ini protestiert gegen eine „ungeheure Baumasse“ im Vergleich zu dem relativ kleinen Grundstück. „Eine Belegung mit 75 Personen in einem Wohnklotz ohne Mindestmaß an freiem Boden drumherum erscheint uns brutal, unpassend und fehlgeplant.“
  2. Dass sich das neue Gebäude nicht in das Stadtbild einfügt. Die alte Königstraße ist von liebevoll sanierten Altbauten geprägt. Der Neubau, so die Ini „ verunziert unsere Straße.“
  3. Dass Fahrradstellplätze und Parkplätze wegfallen anstatt aufgestockt zu werden, sich angeblich mit der Verkehrsproblematik gar nicht beschäftigt worden sei.
  4. Dass der Neubau durch Reflexion der Schallwellen den Verkehrslärm wie durch einen Trichter in die Alte Königstraße spülen wird.

Wie ist der Stand der Dinge?
Baugenehmigung ist erteilt.

Was wünscht sich die Ini?
Am liebsten: Alles soll bleiben, wie es ist.
Wenn gebaut wird, dann mit mehr Rücksicht auf das umgebende Stadtbild.

Kann die Initiative noch etwas erreichen?
Nein.

Wie steht die Politik zum Neubau?
Mehrheitlich dafür. Mit dem Neubau werde eine schwierig zu bebauende Baulücke geschlossen und dringend benötigter Wohnraum für Studenten geschaffen."

Quelle: Elbe Wochenblatt, 22.10.2014

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Hafentor - Bebauung am Stintfang

Neueste Einträge stehen oben

Die Bebauung ist im Gange

Stand der Dinge. Bauherr: die Grundstücksgesellschaft Hafentor 7 mbH & Co. KG

9. März 2020

Bauschild Hafentor

Foto: Ausschnitt vom Bauschild, 08.03.20

Dem Bauschild zu entnehmen:

Der Bauherr ist die Grundstücksgesellschaft Hafentor 7 mbH & Co. KG, die laut Handelsregister über c/o Euroland Projektierungen GmbH zu erreichen ist - welche ursprünglich als Bauherr genannt wurde.

Die Comoodum Mangement GmbH ist als Vertretung der Hafentor 7 mbH angeführt und hat annähernd die gleiche Website wie Euroland. Was daran liegen mag, dass es sich um die selben Geschäftführer handelt.

Alle drei Gesellschaften gehören zu den beiden selben Gesellschaftern. Warum?

Auch das Gebäude hat sich - nicht nur optisch - verändert.

Die Gebäudehöhe lässt sich zwar nicht entnehmen, aber dass sich die Bruttogeschossfläche erhöht hat, lässt sich auf der Website nachlesen.

Statt der 2014 noch geplanter 5.263 m² werden nun "ca. 5.600 m²" angegeben.

Bei Euroland (unter Referenzen) beträgt die Bruttogeschossfläche wieder 100 m² weniger - also 5.500 qm. Das "Projektvolumen" wird dort mit 15.000.000 € angegeben.

Jetzt ist auch der vorhabenbezogne Bebauungsplan (was das ist) online.
Zusätzlich haben wir einen Brief des Denkmalrates / Denkmalschutzamts gefunden, der sich vehemet gegen diese Bebauung ausspricht. Dieser Brief stammt schon aus dem Jahr 2013. Ein Auszug:

"Der Denkmalrat bewertet die gegenwärtige Planung eines großvolumigen Baukörpers im denkmalgeschützten Alten Elbpark als nicht zustimmungsfähig. Das geplante Gebäude würde nicht nur große Teile des Osthangs in seiner Grundfläche reduzieren, es würde außerdem auch den Blick von den Parkwegen des Osthangs auf die Neustadt und den Hafen stark beeinträchtigen."

 

Stintfang Hafentor

Baustelle, 08.03.20

Hafentor Stintfang

Jugendherberge im Hintergrund, 08.03.20

Stintfang Hafentor

Die Zeit steht still, 08.03.20

Hafentor Stintfang

Mauer der Aussichtsplattform, 08.03.20

 

Die Bebauung bei comoodum zum Screenshot 09.03.2020

Gebäude als Referenz bei Euroland zum Screenshot 09.03.2020

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Neustadt42 PDF 12.09.2017

Brief des Denkmalrates an die Kultursenatorin PDF 06.12.2013

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Die Bebauung steht fest. Was passiert nun am Stintfang?

Kleine Anfrage zum Sachstand: Zwischen Stadtgeschichte und Investorenträumen – Was macht die Stadt am Hafentor und mit der Bastion Albertus?

26. Februar 2016

Aus der Anfrage ( Auszug):
"Zu den absoluten topographischen Highlights der Freien und Hansestadt
Hamburg gehört die erhöhte Plattform und die bedeutende
Sichtachse vor der Jugendherberge auf dem Stintfang. Diese Anlage verweist auf die alten, zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges geschaffenen Befestigungsanlagen Hamburgs, die hier gelegene Bastion Albertus ist vielleicht das markanteste Überbleibsel der für die Stadtentwicklung so bedeutsamen Epoche. Ganz abgesehen davon, dass diese Bastion über Jahrhunderte einer der beliebtesten, kostenfreien Aussichtspunkte
geblieben ist, die einen weitreichenden Blick auf den Hafen und die Stadt ermöglichen."

Aus der Antwort (Auszug):
• Der vorhabenbezogene Bebauungsplan-Entwurf Neustadt 42 „Hafentor“ ist am 1. April 2014 im Hauptausschuss in Vertretung für die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschlossen worden.

• Am 29. Dezember 2015 ist bei dem zuständigen Bezirksamt der Bauantrag eingereicht worden.

• Das Bauvorhaben beinhaltet ein Volumen von insgesamt 5.263 m² Bruttogeschossfläche mit folgenden Gebäudehöhen:
Gebäudehöhe sechsgeschossiger Baukörper - 27,1 m über Normalnull (NN) (ca. Bergspitze, anna elbe)
Gebäudehöhe zweigeschossiger Baukörper - 15,1 m NN
Gebäudehöhe dreigeschossiger Baukörper - 18,2 m NN

anna elbe stellt fest:
Der Investor heißt "Euroland" - das lässt doch tief blicken.

Zur Kleinen Anfrage zur Anfrage 16.02.2016

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Trotz Denkmalschutz: Öffentliche Fläche soll verkauft und bebaut werden

15. Juni 2014

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So sieht es heute aus (15.06.14)

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Das soll kommen
Quelle: DFZ Architekten

Die Fläche Hafentor 7, am Stintfang, unterhalb der Jugendherberge soll bebaut werden.
Anwohner machen schon länger auf dieses Vorhaben aufmerksam und versuchen sich gegen die neue Bebauung der öffentlichen Fläche zu wehren.

Doch obwohl der historische Elbhang unter Denkmalschutz steht, stimmte der Planungsausschuss Mitte für diese Bebauung - gegen FDP und Die Linke.

Wir fragen uns wie das angehen kann.
Cui bono? Wem zum nutzen wird hier wieder öffentlicher Raum verschachert?

Inzwischen dürften unsere Politker doch gelernt haben, dass der "Verdienst" kurzfristig - der Verlust aber unwiederbringlich ist. (siehe: ndr 90,3 - 14.06.14)

Leute wehrt Euch!
Von allein wird politisch nichts gegen den Ausverkauf unser aller Eigentums, der öffentlichen Flächen und Räume, geschehen - im Gegenteil.

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Ikea in Altona

24. Feburar 2014

Vor der Fertigstellung sieht es so aus.
Die meisten Leute haben wenig Phantasie - aber hier werden, abgesehen vom Lieferverkehr auch min. 2500 Autos täglich erwartet ... offiziell. Und sonntags hat das Ding dann oftmals auch geöffnet ...

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Die Zufahrt - 03.02.14

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Die Auffahrt - 25.02.14

Wer war eigentlich dafür?
Die Grünen können es nicht gewesen sein. Die sind ja immer so umweltbewusst und so ...
Die SPD ist doch zu sozial für sowas - den Lärm hält doch keiner aus ...
Die CDU würde das schon aus Nächstenliebe nicht befürworten.
Die FDP - na, die hat hier in Altona soviel zu sagen wie ...
Die Linke - aber die war dagegen.

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Katharienen Hof - Baurspark, Blankenese

Stand: 16 Januar 2012

Katharienen Hof

Foto: Christian Kaiser, 2010

Katharienen Hof

Foto: Niels Holsten, taz

Auch hier wurde öffentliches Eigentum an einen Privatunternehmer verkauft.

Es soll ein Tagungszentrum für die Luftfahrtindustrie mit Restaurant entstehen.

Seit 2009 sind das ehemalige Ortsamt und die ehemalige Bücherhalle Blankenese Eigentum der Bishop GmbH.

Die Stadt hat die Denkmäler nicht sehr gepflegt - jetzt stehen sie bereits seit 2 Jahren leer und rotten vor sich hin.

Selbst der öffentliche Park ist für die Bürger nicht mehr zugänglich: Ein Bauzaun wurde "aus Sicherheitsgründen" von der Bishop GmbH aufgestellt.

Quellen: Hamburger Abendblatt, 23.01.2012 - taz, 16.01.2012

Daten / Geschichte

Der Altonaer Kaufmann Georg Friedrich Baur ließ das klassizistische Gebäude von 1829-1836 durch Ole Jörgen Schmidt und Johann Matthias Hansen, einem Neffen Christian F. Hansens, errichten.

Das Gebäude und das benachbarte Stallgebäude stehen seit 1940 unter Denkmalschutz. Ab 1941 war das Gebäude Sitz des Luftgaukommandos, nach dem Krieg waren zunächst Notquartiere im Haus eingerichtet und der Park wurde teilweise zum Gemüseanbau genutzt.

Mitte der 1950er wurde das Gebäude grundsaniert, im Anschluss daran war es bis 2005 Sitz des Ortsamts Blankenese. Der dazugehörige Stall diente von 1955 bis 2005 als öffentliche Bücherhalle, wodurch er den Beinamen Musenstall erhielt.

Quelle: Baudenkmäler - Hamburg.de

Privatisierung für Gemeinwohl?

6. Januar 2013

Am 8. Januar wird der Katharinenhof Thema im Bauausschuss sein.

Aus einem Auskunftsersuchen geht hervor, dass die Sanierung im Juni 2013 beginnen soll - Fertigstellung Dezember 2015.

Spaßig ist der Satz: "Um die Anlage als kulturelles Erbe für das Gemeinwohl zu sichern wurde das Kulturdenkmal im Jahr 2009 von der Stadt Hamburg an die Firma Bishop GmbH verkauft."
Privatisierung für das Gemeinwohl? Heißt das, dass alle Bürgerinnen und Bürger nach der Sanierung die Gebäude nutzen können?

Und sicher geht es deshalb mit der Sanierung so zügig voran: nur 4 Jahre nach dem Verkauf für das Gemeinwohl wird man tätig.

Quelle: Auskunftersuchen mit Antworten

Rückabwicklung möglich?

9./10. Februar 2013

Das 'Hamburger Abendblatt - Die Woche' schreibt: "Sollten die Fristen nicht eingehalten werden, werde der Kauf rückabgewicktelt, heißt es im Bezirksamt Altona." siehe

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Hafenbahnhof

06. Januar 2012

Hafenbahnhof

Foto: 6. Januar 2012

Hafenbahnhof

Foto: 6. Januar 2012

Hier erübrigt sich jeder Kommentar.

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Perlenkette zweite Reihe - an der Elbchaussee

26. Januar 2012

Plakat

Realistisch: Elbblick durchgestrichen - Foto: 30.10.11

Auch hier ist Text überflüssig, spricht die Werbetafel doch Bände:

Links wird der Elbblick durchgestichen, rechts kann man schon sehen, wem dieser Bilck vorbehalten bleibt.

Dieses Bauschild fanden wir an der Elbchaussee nahe der Strandperle.

 

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Wasserterrassen in Neumühlen am Elbewanderweg

Mindestens 22.000 € für feuchte Träume der Stadt Hamburg und IGS*

14. Februar 2012

Otto Linne Preis

Erster Preis: "OTTO LINNE PREIS für urbane Landschaftsarchitektur": Wasserterrassen Neumühlen - Bild: competitiionline

Auszug aus der Aufgabenstellung des Internationalen Ideenwettbewerbs für urbane Landschaftsarchitektur, 2009:

"Zum 140. Geburtstag Otto Linnes** möchte Hamburg dazu anregen, sich mit dem wasserführenden Hang zwischen Elbe und Rosengarten in dem dynamischen Stadtteil Ottensen zu befassen.

Erwartet werden eine Auseinandersetzung mit dem bestehenden Landschaftspark, der besonderen hydrologischen Situation, der Entstehungsgeschichte des Ortes sowie eine Aufwertung und Gestaltung des Geländes zu neuen Wasserterrassen für Altona.

Die Terrassen werden als Teil des Grünzugs zukünftig eine wichtige Verbindung zwischen dem Wanderweg entlang der Elbe und dem Stadtteil darstellen."

Preisgelder / Honorare: 1. Preis: 12.000 € • 2. Preis: 5.000 € • 3. Preis: 3.000 € • Ankäufe: 2.000 €
Auslober / Bauherr: Stadt Hamburg, IGS - Internationale Gartenausstellung
Betreuer: büro luchterhandt • stadtplanung stadtforschung stadtreisen, Hamburg

Quelle: competitionline - Wettbewerbe und ArchitekturWettbewerb-Flyer IGS

Über diese, uns merkwürdig vorkommende Ausschreibung und Preisverleihung stolperten wir im Internet. Fern ab vom Wilhelmsburger IGS-Gelände soll ein Projekt in Neumühlen initiiert werden. Wir fragten am 01.02.12 beim Bezirksamt und bei der IGS nach, wann und wo genau diese Wasserterrassen gebaut werden sollen.

Vom Bezirksamt erfuhren wir, dass es bislang bei dem Ideenwettbewerb für die Wasserterrassen Neumühlen geblieben sei, da bisher kein Geld für weitere Planung geschweige denn Bauausführung zur Verfügung stehe. Eine Realisierung der Maßnahme sei von daher derzeit mehr als in Frage gestellt.

Die IGS (Internationale Gartenschau) hat auf unsere Anfrage (bisher) nicht reagiert.

Bei altona.info hieß es im März 2010: "Derzeit werde im Bezirksamt der Datenbestand zu der Fläche zusammengetragen. Zusätzlich müssten weitergehende Baugrunduntersuchungen und hydrologische Analysen erfolgen. Ob das Ergebnis des Ideenwettbewerbs geeignet ist, tatsächlich die gestalterischen und baulichen Anforderungen des Ortes zu erfüllen, müsse ebenfalls noch überprüft werden."

Wettbewerb - mit 22.000 € Preisgeld - bevor feststeht, dass die Sache machbar ist?

* Internationale Gartenausstellung
** Otto Linnes (1869 - 1937) war ein deutscher Garten- und Landschaftsarchitekt

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