WEITBLICK FÜR HAMBURG

Newletter abonnieren:

 

anna elbe unterstützt:

ReclaimYourFace!
Die Europäische Bürger*innen-Initiative fordert ein Verbot biometrischer Massenüberwachung!   Hier unterschreiben >>   Warum anna elbe dabei ist >>

 

Keine Profite mit Boden und Miete!
  Zur Website >>   Warum? s. Panorama >>

 

Digitalzwang melden
am öffentlichen Leben teilnehmen ohne Daten abzugeben! Digitalcourage >>

 

Termine:

Funk-Rauchmelder vor Gericht
Do, 30.09.21, 9:30 Uhr
Urteilsverkündung
Amtsgericht Hamburg-Altona Sitzungssaal 114 (1.Stock), Max-Brauer-Allee 89 mehr dazu >>  

Neueste Einträge:

23.08.2021 - Überwachung
Afganistan: Biometrische Daten zum Aufspüren von Kritikern mehr >>

 

23.07.2021 - Struensee Schulcampus
Trotz sportlicher Ziele steht die Baustelle still mehr >>

 

03.07.2021 - Bewohnerparken
Noch teurer - Auch Besuche kosten pro Tag mehr >>

 

09.06.2021 - Digitale Gesundheit
Warnung vor der Luca-App! mehr >>

 

22.05.2021 - Demokratie
Post-Corona: Forderungen und Erklärungen zum Umgang mit Grundrechten
Stellungnahmen Grundrechtekomitee und Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen mehr >>

 

02.+ 05.05.2021 - 1. Mai
Presseerklärung von "Wer hat der gibt!" mehr >>   Nachtrag: Links zu Presseartikeln mehr >>

 

23.04.2021 - Barner 42
Die Bebauung soll in diesem Jahr beginnen - so das Elbewochenblatt mehr >>

 

23.04.2021 - Überwachung
"Smart Meter-Zwangseinbau" - (nicht nur) die Piratenpartei über Smart Meter mehr >>

 

Zwischenruf

Anleitung: Demonstrieren ohne Smartphone - wie geht das?
Mit 3 Beispielen, warum das Handy zuhause bleiben sollte Indymedia >>

 

Aus der Presse:

Momentan ist Presse-Pause
siehe sonst Datenschutz-Mediathek hier >>

 

anna elbe und die Seefahrtsschule

Zur alten Website

 

Tipps und Tricks Rund um den Datenschutz

Digitalzwang melden - am öffentlichen Leben teilnehmen ohne Daten abzugeben!

Niemand darf zur Nutzung einer App oder anderer Abgabe von eigenen Daten gezwungen werden!

9. Juni 2021

Digitalcourage hat einen "Digitalzwangmelder" eingerichtet, auf dem jeder eintragen kann wo und wie er / sie zum Gebrauch digitaler Wege gezwungen werden sollte. Vielen Dank dafür!

Hier geht es zum Digitalzwangmelder

Der Digitalzwangmelder bei Digitalcourage so beschrieben:

  • Die Bank verlangt für das Nutzen der Kreditkarte, dass man sich eine App installiert, die es noch dazu nur bei den Datenkraken Google oder Apple gibt?
  • IKEA verlangt für „Click and Collect“ Ihre Postadresse, obwohl Sie die Sachen am Laden abholen wollen?
  • Ins Bürgeramt darf man nur noch rein, wenn man die Luca-App installiert hat?
  • Die Bahn schafft ihre Automaten ab und man erhält Tickets nur noch Online oder per App?
  • Der Arbeitgeber verlangt von Ihnen, ein Google-Konto einzurichten?
  • Die Hausaufgaben und Schulinfos Ihres Kindes werden nur noch per WhatsApp kommuniziert?
  • Die Waage verlangt, einen Login in einer App zu eröffnen, um das Gewicht zu speichern?

Immer häufiger werden wir in digitale Lösungen gedrängt. So sehr wir uns darüber freuen, dass die Digitalisierung voranschreitet: Über den zunehmenden Zwang, digitale Lösungen zu verwenden, sind wir sehr besorgt. Denn meist werden – so ganz nebenbei und unerwähnt – dabei sehr viele Daten erhoben.

Wir finden: Es muss immer auch einen Weg geben, am öffentlichen Leben teilzuhaben, ohne zunehmend Daten abtreten zu müssen.

Sie sind von Digitalzwang betroffen?
Dann melden Sie uns die Situation. Wir sammeln die Fälle, werten sie aus und nutzen die gesammelten Informationen, um wirksamer gegen Digitalzwang vorzugehen.

Hier geht es zum Digitalzwangmelder

top

Luca-App muss nicht sein!

Einen Zwang zur Nutzung gibt es nicht!

9. Juni 2021

Ohne Luca App geht's auch:

Sie ist riskant oder gar gefährlich. Warum das so ist, haben wir aufgeschrieben. Hier

Man kann sich wehren! Niemand darf gezwungen werden, die Luca-App zu nutzen.

TIPP: Auf die Corona-App bestehen oder analoge Möglichkeit: Stift und Zettel nutzen.

Sollte das nicht möglich sein und auf die Luca-App wirklich bestanden werden, kann dies inzwischen bei Digitalcourage gemeldet werden: Zum Digitalzwangmelder

top

Corona via Standortdaten eindämmen?

Wir meinen: Widersprecht der Weitergabe Eurer Standort-Daten

25. März 2020

Schutzengel hält Kamera zu

Selber Schutzengel sein. Foto: Lyon-Gerland, 30.11.19

Es hört sich ja erstmal gut an:

Die Ausbreitung des Corvid-19-Virus soll Anhand der Standortdaten der Bevölkerung eingedämmt werden.
Doch ist das tatsächlich möglich? Wäre eine solche Maßnahme verhältnismäßig?

In der Mopo stand am 21.03.20 unter anderem: "Mobilfunkanbieter sollen den Gesundheitsbehörden die Standortdaten für diese Ortung* zur Verfügung stellen müssen."

Am 22.03. wurde in der Tageschau widerrufen, das Gesetz solle noch einmal überarbeitet werden: "Vorerst keine Ortung von Kontaktpersonen durch Handydaten" hieß es.
Diese Frage wird aber auf jeden Fall wieder auf uns zu kommen.

Es heißt, die Daten seien anonymisiert – doch ist das überhaupt machbar?
Dies wird von vielen angezweifelt. Beispielsweise schrieb der Stern am 15. März 2020 über eine Studie, die belegen soll, dass 99,98 % aller anonymisierten Daten auf die Person zurück geführt werden können.

Ein anderer Gebrauch von Tracking-Daten

Der östrreichische Datenschutzexperte Wolfie Christl hat laut netzpolitik.org ein konkretes Beispiel gennannt, wofür solche Daten genutzt werden könnten: "Im Extremfall könnten mobile Standortdaten auf Einzelpersonenebene natürlich als eine Art elektronische Fußfessel genutzt werden."

Es ist zu befürchten, dass aus dieser Ausnahme ein Dauerzustand wird, dass die Daten auch weiter erhoben und weitergeleitet werden, wenn die Pandemie vorbei ist. Eine Kolumne vom 18.03.20 dazu gibt es bei Spiegel online, von Sascha Lobo und einen ausführlichen Artikel in der Zeit mit Anworten und Abwägungen zu pro und contra vom 24. März 2020.

Wir möchten ausdrücklich davor warnen, dass über solche Hintertüren aus Deutschland ein Überwachungsstaat wird, der die Stasi in den Schatten stellt und sich mit China vergleichen lässt.

Daher rufen wir dazu auf:

Widersprecht der Anonymisierung und anschließenden Übermittlung Eurer Daten an Dritte (die Motionlogic GmbH)!

Deutschland hat drei Mobilfunknetze: Die Deutsche Telekom betreibt das D1-Netz, Vodafone das D2-Netz und Telefónica Deutschland das O2-Netz. Diese werden von allen Anbietern genutzt, über diese Netze gehen alle Verbindungen.

Bei Telekom und Telefónica geht das Ablehnen schnell via Formular:

Telekom: https://www.optout-service.telekom-dienste.de/public/anmeldung.jsp
Telefónica / O2: https://www.telefonica.de/dap/selbst-entscheiden.html

Bei Vodafone haben wir leider kein solches Formular gefunden.
Ein Widerspruch dort könnte z.B. so aussehen:
"Hiermit widerspreche ich der Anonymisierung und anschließenden Übermittlung meiner Daten an Dritte / die Motionlogic GmbH."

* Die zuständigen Behörden sollen Verkehrsdaten zur Bestimmung des Aufenthaltsortes nutzen dürfen – etwa um den Betroffenen über sein persönliches Risiko zu informieren.

 

Handy-Ortung wegen Corona Schärferes Gesetz per Eilverfahren in Deutschland mopo 21.03.20

Vorerst keine Ortung von Kontaktpersonen durch Handydaten tagesschau 22.03.20

Zu 99,98 Prozent wiedererkennbar: Warum unserer Daten im Netz gar nicht ... tagesschau 15.03.20

Standortdaten und Corona: Unverhofftes Datengeschenk netzpolitik.org 19.03.20

Gravierender Eingriff, unklarer Nutzen zeit online 24.03.20

Widerspruch-Formular Telekom  

Widerspruch-Formular Telefónica / O2  

top

Petitionen unterzeichnen? Vorher Datenschutzerklärung lesen!

Ihre politische und soziale Einstellung ist für Datenkraken ein gefundenes Fressen!

15. August 2019

Wer eine Petition unterzeichnet, möchte in der Regel "etwas Gutes tun". Ob nun für den Erhalt eines Schwimmbades, das Bleiberecht eines Mitmenschen, die Unterstützung einer Familie in Not oder für den Erhalt der Demokratie – die meisten Menschen unterschreiben gern solche Aufrufe. Sie freuen sich, bei etwas in ihren Augen Gutem mitzuwirken und über das Engagement anderer, auch derer, die eine solche Unterschrift im Internet ermöglichen: Die Petitionsanbieter.

Doch leider sind solche Plattformen oftmals nicht so harmlos, wie der gute Zweck vermuten lässt.
Manche sammeln Daten oder lassen zu, dass von anderen Daten gesammelt werden.

Wer im Internet eine wie auch immer geartete Petition unterzeichnet, gibt damit seine Meinung, die politische und / oder soziale Einstellung kund. Wenn diese nun von Datenkraken gesammelt und ausgewertet werden, kann das durchaus Folgen haben.

Vielen wird der Skandal um facebook und Cambridge Analytica noch präsent sein: Cambridge Analytica soll anhand von bei facebook gesammelten Daten Millionen US-Wähler im Präsidentschaftswahlkampf 2016 zugunsten Donald Trumps beeinflusst haben. Selbes soll bei der Abstimmung zum Brexit passiert sein. Ein facebook-Mitarbeiter wurde zum Whisleblower, weil er die Demokratie in Gefahr sah.

Quelle: Welt, 26.03.18 | heise online, 26.03.18 | "Hello World", Hannah Fry, 2019

Am Beispiel von Change.org e.V.

Change.org haben wir ausgewählt, weil uns von dem Verein in Deutschland Daten aus einer Datenauskunftsanfrage nach DSGVO vorliegen, Change.org 2016 den BigBrotherAward gewonnen hat und wir wegen unterschiedlicher Kampagnen von Mehr Demokratie e.V. mit der Plattform konfroniert waren. Für mehr auf das Kreuzchen klicken.

Unsere Tipps:

  • Lesen Sie vor der Unterzeichnung einer Petition die Datenschutzerklärung der jeweiligen Plattform! Oft gilt der erste Klick als Zustimmung zur Nutzung und Weitergabe Ihrer Daten.
  • Fordern Sie Ihre Daten nach DSGVO bei den Plattformen an, bei denen Sie Petitionen unterzeichnet oder eingestellt haben! Sie werden staunen.

 

Blanko-Musteranfrage gem. DSGVO - Adresse und Absender eintragen als PDF  

Datenschutzerklärung Change.org Verein zum PDF  

re:puplika - Wie wird einem anonymen Browserverlauf die Person zugeordnet? zum Film  

top

Datenschutzgrundverordnung - Auskunftersuchen DSGVO

Wie stellt man eigentlich so eine Anfrage?

15. März 2019

Anfragen zur Speicherung persönlicher Daten

Gemäß der im Mai 2018 in Kraft getretenen Datenschutzgrundverordnung DSGVO hat jede/r das Recht zu erfahren, welche Daten zu welchem Zweck, wie lange usw von ihr/ihm gespeichert werden. Auch woher die Daten kommen und wohin sie weitergegeben werden (sollen), muss auf Verlangen gesagt werden. Ggf. kann die Löschung oder auch eine Berichtigung der Daten gefordert werden.

Ein Musteranschreiben – zum Ausdrucken, Ausfüllen und dann nur noch ab in den Postkasten – stellen wir hier zum Download bereit. Als Vorlage haben wir das Schreiben des Verbraucherzentrale genommen. Auf deren Website finden Sie auch weitere Hinweise zu Ihren Rechten bezüglich Löschung, Richtigstellung etc Ihrer gespeicherten Daten.

 

Blanko-Musteranfrage - Adresse und Absender eintragen als PDF  

Musteranfrage an den HVV zum PDF  

top

anna elbe empfiehlt: Fünf Filme die das Leben leichter machen!

Sehen, lächeln, kichern vielleicht sogar und lernen, dass Selbstschutz im Internet machbar ist!

11. September 2018

Durch Zufall sind wir darauf gestoßen:

5 kurze und liebevolle Filme, die spielerisch erklären

Herzlichen Dank an :

Alexander Lehmann (Animation)

Lena Schall (Illustration)

Florian Maerlender (Stimme)

Bitte gerne weiterverbreiten!

Wir glauben: Die Filme sind auch für Schulen geeignet! Sowohl für SchülerInnen als auch für das Lehrerzimmer!

 

top

Allgemeine Tipps - was kann ich tun?

zum film bei Youtube

Kurz und gut erklärt - Pro und Contra

Zahlen Sie bar, wenn es geht!
Zahlen Sie nach Möglichkeit nicht mit Karte! Weder mit Kreditkarte noch mit EC.

Verzichten Sie auf Kundenkarte und Punktesammeln. Hier verbirgt sich meist ein Datensammlen ...

Widersprechen Sie gegen die Freischaltung der eID bei Ihrem neuen Personalausweis.

Verzichten Sie auf WhatsApp, facebook und Co!

Lassen Sie nach Möglichkeit den Personalausweis zu Hause.
Eine Kopie mitnehmen reicht, denn wenn Ihnen Ihr Ausweis abhanden kommt, wird es teuer. Das können Sie so umgehen.

Für Entschlossene: RFID-Chip deaktiveren.
Der CCC zeigt in einem kurzen Video, wie sich der Chip recht einfach deaktivieren lässt. Siehe netzpolitik.org

Nutzen Sie Tor um im Internet zu surfen!
Es ist einfacher als Sie denken! Hier finden Sie eine Anleitung und den Link zum Download des Programms.

Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Mails verschlüsselt zu versenden!
Die Verschlüsselung sorgt dafür, dass niemand mitlesen kann - auch Schlagwort-Suchmaschinen der Geh-heim-Dienste werden nichts filtern können. Unbefugten ist es nicht möglich, in eine verschlüsselte Mail zu schreiben. Sie kann also nicht von dritten verändert werden - z.B. um Trojaner mitzuschicken. Zudem wird sicher gestellt, dass es sich bei dem Sender tatsächlich um diejenige Person handelt, als die sich der Absender ausgibt. Mehr dazu

Statt google können Sie andere Suchmaschinen nutzen.
startpage oder besser noch DuckDuckGo: Hier werden Ihre Daten nicht gespeichert und es werden nicht nur Suchergebnisse angezeigt, die jemand für Sie vorbestimmt.

• Tipps für's Internet gibt es z.B. bei Netzpolitik.org:
Kann man sich im Netz der eigenen Privatsphäre vollkommen sicher sein? Nein. Aber es gibt ein paar Tipps und Soforthilfemaßnahmen, die beim sicheren Surfen helfen.

• Lassen Sie Ihr Smartphone ruhig mal zu Hause!
Eine Anleitung: "Demonstrieren ohne Smartphone - wie geht das?" gibt es bei indymedia

Fragen Sie stets: Wem zum Nutzen?
Schenken will meist keiner was.

10 Selbstverteidigungstipps bei Marc Elsberg
Autor von "Zero" und "Blackout". hier

5 kurze und liebevolle Filme, die spielerisch erklären

 

top

ANSCHREIBEN Vorlagen

Häufig scheitet das gute Vorhaben, eine Anfrage zu stellen, daran, dass wir nicht wissen, wie. Deshalb wollen wir hier Vorschläge zusammengetragen.

Krankenkassen dürfen das Passb ild der Mitglieder nicht speichern. Siehe

An Krankenkassen: Bitte Foto löschen PDF

DSGVO Auskunftersuchen: Nahezu bei allen Firmen und Institutionen, von Krankenkasse über facebook, Tauschbörsen, Behörden und der Schufa kann nachgefragt werden, welche Daten über einen gespeichert sind. Die Angeschriebenen sind europaweit verpflichtet Auskunft zu erteilen. Siehe
Als Vorlage haben wir das Schreiben der Verbraucherzentrale genommen.

Datenschutzgrundverordnung: DSGVO Auskunftersuchen PDF

top