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Tipps und Tricks Rund um den Datenschutz

Empfehlung zum Bezahlen im Internet. Giropay nutzen?

Wenn ja, dann überlegt. Ein Tipp von Kuketz

20. Mai 2022

"Sofern bei einem Online-Shop Giropay als auch Paydirekt angeboten werden, achtet darauf, ausschließlich das Giropay-Verfahren zu wählen. Vom Paydirekt-Verfahren ist abzuraten."

Mehr dazu ist auf der Website von Kuketz zu finden.

Der Landesbetrieb Verkehr, für das Bewohnerparken zuständig, will auch über diesen Dienst bezahlt werden, oder mit Kreditkarte.

Quelle: LBV, 20.05.22 | als PDF (weil sich die Website ständig ändert)

 

Giropay: Antwort vom Datenschutzbeauftragten Kuketz 20.05.22

Empfehlungen zum Bezahlen im Internet Kuketz 20.05.22

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"Soziales Netzwerk" wechseln?

Spätestens seit Elon Musk twitter kaufen will, suchen viele Menschen nach Alternativen

7. Mai 2022

Ja! und Hurrat: Es gibt Alternativen! Fediverse heißt das Ganze.

Dort gibt es für beinahe alle "sozialen" Netzwerk-Anwendungen eine andere Version. Die Anwendungen laufen auf verschiedenen "Instanzen" - so ist gesichert, dass niemand alleinige Macht über eine Plattform bekommen kann.

Über diese Instanzen hinweg kann miteinander kommuniziert werde. Auch die Kommunikation über unterschiedliche Anwendungen hinweg ist möglich, quasi als würde man mit twitter auch bei instagram mitmachen.

Zugegeben, es ist alles etwas gewöhnungsbedürftig - aber da wir weder twitter noch facebook o.ä. nutzen, fehlt uns der tatsächliche Vergleich.

Ein paar alte Filme haben wir aber schon bei peertube eingestellt - und das funktioniert ganz wunderbar! Besser als bei youtube meinen wir, da der ganze Zustimmungsquatsch entfällt, denn hier soll ja nicht ausgespäht, sondern geteilt werden.

 

Das Fediverse : Unendliche Weiten als Schaubild/Diagramm kuketz 13.05.22

Fediverse – so geht gutes Social Media digitalcourage 17.04.21

Elon Musk ist so frei SZ 04.05.22

Hat es sich jetzt ausgezwitschert? taz 26.04.22

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Löscht die Luca-App! Aber richtig.

Heute, am 30.04.22, läuft die Hotspot-Regelung in Hamburg aus.

30. April 2022

luca-app Plakat

Wird nicht mehr gebraucht

Der HmbBfDI macht darauf aufmerksam, dass damit auch die pandemiebedingten Datenerfassungen wegfallen. Nicht nur das: Auch angefallene Datensammlungen gehören gelöscht. Und die Luca-App wird zur Kontaktverfolgung nicht mehr gebraucht.

Die Luca-App ist mehrfach negativ aufgefallen – insbesondere lässt die Datensicherheit zu wünschen übrig. (Warnung vor der Luca-App) Die Polizei war auch schon sehr daran interessiert, die Daten der App zu nutzen. (Soll die Luca-App nun regulär zur Strafverfolgung genutzt werden?)

Daher: Löscht die Luca-App - aber richtig!

  1. Luca-App öffnen.
  2. Auf den "Account"-Button drücken.
  3. Ganz nach unten scrollen, dort gibt es die Option "Account löschen".
  4. Löschung bestätigen.
  5. Luca-App vom Handy löschen bzw. deinstallieren.

rbb, 15.02.22, Luca-App: Spurlos löschen?

Auch Arbeitgeber, Gaststätten und Kultureinrichtungen müssen die coronabedingten Datensammlungen sensibler Daten nun löschen! Fragt mal nach ...

 

Digitaler Frühjahrsputz zum Ende der Corona Hotspot-Regelung - PM HmbBfDI 27.04.22

Digitaler Frühjahrsputz zum Ende der Corona Hotspot-Regelung - Aufruf HmbBfDI 27.04.22

Aus für die Luca-App? So löschst du die Luca-App richtig vom Handy! Bayern3 02.02.22

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Kurzfilm: Reclaim Your Face

Beim rC3 NOWHERE (Chaos Computer Contress 2021)

14. Januar 2022

In seinem neuesten Werk “Reclaim Your Face” hat sich Videokünstler Alexander Lehmann des Themenkomplexes biometrische Überwachung und Gesichtserkennung angenommen. Der Kurzfilm beleuchtet anschaulich die Gefahren, die von biometrischen Überwachungssystemen für unsere Gesellschaft ausgehen.In dem Film wird zur Unterstützung der Bürgerinneninitiative Reclaim Your Face aufgerufen, an der auch der CCC beteiligt ist. Ziel der Initiative ist ein Verbot biometrischer Massenüberwachung auf europäischer Ebene.

Hier kann die Initiative unterzeichent werden: https://reclaimyourface.eu/de/

Lizenz: CC BY 4.0, Alexander Lehmann

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2. Warnung vor der Luca-App da rechtswidrige Nutzung von Polizei

Wenn die Polizei heute schon widerrechtlich Luca-App-Daten nutzt, sollte dies auch als Warnung vor einem nationalen Impfregister verstanden werden. Mehr dazu

14. Januar 2022

 

Anfang Januar kam heraus, dass die Mainzer Polizei rechtswidrig Daten der Luca-App nutzte. 21 Personen wurden von Polizisten angerufen. Die Daten der Besucher einer Gaststätte hatte die Polizei vom Gesundheitsamt in Mainz erfragt - und bekommen....

... In diesem Fall hatte die Polizei in einem Todesfall ermittelt – was aber, wenn sie plötzlich in ganz anderen Zusammenhängen Daten erfragen möchte? Daten können zusammengeführt und ausgewertet werden. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts hätte man sich die Hände gerieben. ...

 

Zum vollständigen Artikel zum Artikel 14.01.22

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Social Media: Wie sollten Initiativen damit umgehen?

System Change mit Instagram?? Social Media und die Zivilgesellschaft - eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Vertreter:innen der Zivilgesellschaft über die Abhängigkeit von Social-Media-Monopolen und was sich dagegen tun lässt. Chaos-Computer-Congress 2021

14. Januar 2022

Von der Website: "Egal ob global oder lokal – die Gesellschaft steht vor immensen Herausforderungen und der Politik alleine traut kaum jemand zu, diese auch nur halbwegs vernünftig zu meistern. Um so mehr braucht es eine kritische und aktiv organisierte Zivilgesellschaft. Dummerweise sind diese Organisationen aber sehr stark auf ihre Reichweite in den sog. "Sozialen Medien" angewiesen. Diese kritische Infrastruktur unterliegt der totalen Kontrolle von Flagschiffunternehmen des *Überwachungskapitalismus* wie Meta (Instagram, Whatsapp) und Alphabet (Youtube, Gmail), deren Geschäftsmodell (Überwachung und Beeinflussung von Milliarden von Menschen) ebenso erfolgreich wie problematisch ist.

In der Podiumsdiskussion wird die Situation aus verschiedenen Perspektiven betrachtet (FridaysForFuture, EndeGelände, Digitalcourage, Konzeptwerk neue Ökonomie, PIRATEN Sachsen, Extinction Rebellion) und nach Lösungsmöglichkeiten für das Dilemma gesucht."

Quelle: rc3-2021

Es geht hierbei um folgendes Statement

von padeluun, Digitalcourage ab ca. 13:30 zu den Initiativen, die Facebook, Instagram etc nutzen:

"Was Ihr da eigentlich macht, ist etwas sehr Schönes für den industriellen-militärischen Komplex. Ihr legt Proteststrukturen gegenüber Geheimdiensten offen.
Inklusive wer mit wem wie oft kommuniziert, wer die Führenden sind, wo die stillen Unterstützer*innen sind, usw usf.

Ja, Ihr werdet belohnt, in Eurem limbischen System, darüber, dass sich große Followerzahlen abbilden und Herzchen bilden. Aber tatsächlich liefert Ihr dem militärisch-industriellen Komplex Informationen. Und nichts anderes.
[...]
Das Wichtige: Wenn ich schon mit dem Teufel spiele - und Teufel ist Facebook, Teufel ist Instagram, Teufel ist alles, was von großen Unternehmen gebaut wird, um uns gut zu vermarkten.

Dort muss ich die Leute von wegholen.
Also: ja, es ist wichtig das Klima zu schützen, aber es ist genauso wichtig, die Leute dazu zu bringen, sich zu ermündigen."

Wer sich meine, dass es doch toll funktionieren würde, weil so viele Menschen Instagram, Facebook etc. folgten, sorge dafür, dass die Menschen in der Unmündigkeit blieben.

"Statt die Menschen dahin zu holen, wo die Mündigkeit herrscht: Bei den eigenen Websites, bei der Email. Chat muss man ganz vorsichtig behandeln,
[...]

Das ist die Verantwortung, die Ihr habt: Eure 44 Mio Leute, oder wieviele es sind, eben zu den richtigen Strukturen zu bringen – und die auch selber aufzubauen. Und nicht eben nicht in irgendeiner Cloud einfach nur, sondern auch zu gucken, wo sind Strukturen, denen ich vertrauen kann? Natürlich nimmt man kein gmx-Konto, oder google-Konto. Man arbeitet nicht auf google-docs, was ja wahrscheinlich ganz viele von Euch machen, sonder nutzt Crypt-Pads.
[...]
Eure Aufgabe wird es sein, die Leute Richtung Paradies zu führen und nicht zur Hölle."

In diesem Falle hat anna elbe nur kopiert und Wortlaut mitgetippt. Wir danken sehr für diesen Beitrag! Und für die Möglichkeit, ihn auch hier zu veröffentlichen.

 

System Change mit Instagram? Social Media und die Zivilgesellschaft (in Groß) media.ccc 28.12.22

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Autos, die die Umgebung filmen

2020 erhielt Tesla den BigBrotherAward, dafür das Tesla die Insassen und die Umgebung des Autos umfassend und langfristig überwachen.

10. Dezember 2021

"Friedensfahrzeug" Tesla bei Demo

Tesla bei Demo

Diese Autos speichern nicht nur die Daten der Besitzer oder Insassen. Z.B. Tesla: Es gibt um die 80 Kameras an und in dem Fahrzeug, mit denen auch die Umgebung gefilmt wird. Wer an einem parkenden Tesla vorbeigeht, kann schon erleben, dass das Auto blitzt, um eine bessere Aufnahme machen zu können.* Es soll auch schon eine Videoplattform geben, auf der Tesla-Besitzer die "lustigsten Videos von Passanten" einstellen ...

Siehe auch

Was Sie tun können:

Der HmbBfDI meint, dass dies nicht mit der DSGVO vereinbar ist. Wer an einem parkenden Tesla vorbei geht, kann im Amaturenbrett erkennen, ob der "Wächtermodus" aktiviert ist. Das würde bedeuten, dass das Fahrzeug die Umgebung und alle Passanten, die vorbeikommen filmt. Die Filme werden bei Tesla gespeichert. Dagegen kann vorgegangen werden. Und: Machen Sie das auch! Sonst wird nicht wahrgenommen, dass Menschen damit nicht einverstanden sind.

Schicken Sie eine Beschwerde an den HmbBfDI mit KfZ-Kennzeichen des Wagens:
mailbox@datenschutz.hamburg.de

Video Preisverleihung für Mobilität: Tesla zum Film DigitalCourage, 17.09.20

Vollständige Laudatio von Dr. Thilo Weichert zum Text BigBrotherAward, 17.09.20

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HmbBfDI warnt vor dem Einsatz von "Zoom"

Am 16. August wurde der Senat vom Datenschutzbeauftragten formal gewarnt.
anna elbe meint: Das betrifft nicht nur den Senat, sondern uns alle.
Insbesondere Initiativen, sollten darauf achten, wem sie ihre Korrespondenz anvertrauen.

PM "Senatskanzlei vor dem Einsatz von "Zoom" formal gewarnt" HmbBfDI 16.08.21

Alternativen zum Programm "Zoom" für Videokonferenzen Digitalcourage 21.10.21

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Widersprechen Sie der elektronischen Patientenakte!

Die elektronsiche Patientenakte ist alles andere als sicher.

5. Oktober 2021

Die Daten auf der Patientenakte werden unzureichend geschützt. Wer alles Zugriff darauf hat, ist nicht genau festzulegen. Dass Daten immer und überall gehackt werden, ist auch bekannt.

Wenn Sie die Daten auf der e-Akte frei geben, können Sie nicht sicher einstellen, welche Dokumente es genau sein sollen. Angenommen, Sie haben in einer Ihnen noch nicht bekannten Arztpraxis einen Termin: Sie wissen noch gar nicht, ob Sie dem neuen Arzt oder der Ärztin vertrauen, ob sie Ihnen sympatisch ist. Möchten Sie, dass die Person dann z.B. weiß, dass Sie eine Psychotherapie machen oder gemacht haben?

Der Widerspruch lohnt sich: Eine elektronische Patientenakte wird dann nicht eingerichtet.

 

mehr bei anna elbe 05.10.21

Vorlage für einen Widerspruch bei der Krankenkasse anna elbe 02.02.21

Elektronische Patientenakte - zu Risiken und Nebenwirkungen Digitalcourage 14.01.21

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Digitalzwang melden - am öffentlichen Leben teilnehmen ohne Daten abzugeben!

Niemand darf zur Nutzung einer App oder anderer Abgabe von eigenen Daten gezwungen werden!

9. Juni 2021

Digitalcourage hat einen "Digitalzwangmelder" eingerichtet, auf dem jeder eintragen kann wo und wie er / sie zum Gebrauch digitaler Wege gezwungen werden sollte. Vielen Dank dafür!

Hier geht es zum Digitalzwangmelder

Der Digitalzwangmelder bei Digitalcourage so beschrieben:

  • Die Bank verlangt für das Nutzen der Kreditkarte, dass man sich eine App installiert, die es noch dazu nur bei den Datenkraken Google oder Apple gibt?
  • IKEA verlangt für „Click and Collect“ Ihre Postadresse, obwohl Sie die Sachen am Laden abholen wollen?
  • Ins Bürgeramt darf man nur noch rein, wenn man die Luca-App installiert hat?
  • Die Bahn schafft ihre Automaten ab und man erhält Tickets nur noch Online oder per App?
  • Der Arbeitgeber verlangt von Ihnen, ein Google-Konto einzurichten?
  • Die Hausaufgaben und Schulinfos Ihres Kindes werden nur noch per WhatsApp kommuniziert?
  • Die Waage verlangt, einen Login in einer App zu eröffnen, um das Gewicht zu speichern?

Immer häufiger werden wir in digitale Lösungen gedrängt. So sehr wir uns darüber freuen, dass die Digitalisierung voranschreitet: Über den zunehmenden Zwang, digitale Lösungen zu verwenden, sind wir sehr besorgt. Denn meist werden – so ganz nebenbei und unerwähnt – dabei sehr viele Daten erhoben.

Wir finden: Es muss immer auch einen Weg geben, am öffentlichen Leben teilzuhaben, ohne zunehmend Daten abtreten zu müssen.

Sie sind von Digitalzwang betroffen?
Dann melden Sie uns die Situation. Wir sammeln die Fälle, werten sie aus und nutzen die gesammelten Informationen, um wirksamer gegen Digitalzwang vorzugehen.

Hier geht es zum Digitalzwangmelder

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Luca-App muss nicht sein!

Einen Zwang zur Nutzung gibt es nicht!

9. Juni 2021

Ohne Luca App geht's auch:

Sie ist riskant oder gar gefährlich. Warum das so ist, haben wir aufgeschrieben. Hier

Man kann sich wehren! Niemand darf gezwungen werden, die Luca-App zu nutzen.

TIPP: Auf die Corona-App bestehen oder analoge Möglichkeit: Stift und Zettel nutzen.

Sollte das nicht möglich sein und auf die Luca-App wirklich bestanden werden, kann dies inzwischen bei Digitalcourage gemeldet werden: Zum Digitalzwangmelder

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Whatsapp weiß so viel von Dir!

So viel, dass selbst die Mopo darüber schreibt.

10. Januar 2021

Whatsapp speichert Daten der Nutzer und verwendet diese Daten weiter. Für eigene Zwecke, wie es heißt. Doch was sind eigene Zwecke? Werbung schalten? Das hört sich immer so an, als wäre es Werbung, über die sich hinweggucken lässt. Mal für ein Fischbrötchen mal für tolle Schuhe.

Aber diese Werbung ist viel, viel gefährlicher als die meisten Menschen glauben: Es geht um Manipulation. Gerade bei diesen "Sozial"plattformen kann das ganz geschickt geschehen. Angefangen damit, dass nur noch auf das eigene Profilpassende Kommentare und "Freunde" angezeigt werden. Die eigenen Gedanken und Meinungen werden durch Verstärkung in Richtungen gelenkt und nicht durch Diskurs auf andere Spuren und Wege.

Der Fall Cambridge Analytica und die diskutierte Wahlbeeinflussungen haben es deutlich gezeigt: Mensch, gib Acht!

Siehe z.B. netzpolitik.org, 12.04.18

Was whatsapp alles weiß?

Bei der Instellation von Whatsapp werden, schreibt die Mopo, vielerlei Berechtigungen für Whatsapp erteilt: eingehende und gesendete SMS, den eigenen Standort, Anruflisten, Fotos und Videos dürfen von dem Konzern genutzt werden. "WhatsApp kann zudem jederzeit und – ohne Bestätigung durch den Nutzer – die Kamera nutzen, das Telefonbuch durchsuchen, über die Mikrofone im Smartphone Ton aufnehmen – oder Speicher auslesen. Außerdem: WhatsApp kann Daten auf einer microSD-Karte lesen, ändern oder löschen. Also eine ganz schön lange Liste." WhatsApp kann laut Mopo auch auf die Fotos, Videos und Anruflisten zugreifen, wenn das Konto gelöscht ist.

Die Mopo verrät jedoch auch einen Trick, wie sich alle Berechtigungen anzeigen lassen. Der Icon für die App muss längere Zeit gedrückt werden und in dem dann erscheinden Fenster kann sich bis zu dem Punkt alle "Berechtigungen anzeigen" geklickt werden.

Quelle: Mopo, 10.01.21

Der Nutzung von Whatsapp widersprechen

Sie können und sollten durchaus widersprechen, wenn z.B. die Schulklasse Ihrer Kinder über whatsapp kommunizieren soll! Niemand sollte gezwungen werden, eine solche App nutzen zu müssen um am beruflichen, schulischen, öffentlichen Leben teilzuhaben. Auch das kann bei dem Digitalzwang-Melder von Digitalcourage gemeldet werden.

Und es gibt Alternativen zu WhatsApp – Instant Messenger! Hier aufgeführt

Zum Digitalzwangmelder

Beliebte App: Das alles weiß WhatsApp über Sie Mopo 10.01.21

Beliebte App: Das alles weiß WhatsApp über Sie Mopo 10.01.21

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CORONA via Standortdaten eindämmen?

Wir meinen: Widersprecht der Weitergabe Eurer Standort-Daten

25. März 2020

Schutzengel hält Kamera zu

Selber Schutzengel sein. Foto: Lyon-Gerland, 30.11.19

Es hört sich ja erstmal gut an:

Die Ausbreitung des Corvid-19-Virus soll Anhand der Standortdaten der Bevölkerung eingedämmt werden.
Doch ist das tatsächlich möglich? Wäre eine solche Maßnahme verhältnismäßig?

In der Mopo stand am 21.03.20 unter anderem: "Mobilfunkanbieter sollen den Gesundheitsbehörden die Standortdaten für diese Ortung* zur Verfügung stellen müssen."

Am 22.03. wurde in der Tageschau widerrufen, das Gesetz solle noch einmal überarbeitet werden: "Vorerst keine Ortung von Kontaktpersonen durch Handydaten" hieß es.
Diese Frage wird aber auf jeden Fall wieder auf uns zu kommen.

Es heißt, die Daten seien anonymisiert – doch ist das überhaupt machbar?
Dies wird von vielen angezweifelt. Beispielsweise schrieb der Stern am 15. März 2020 über eine Studie, die belegen soll, dass 99,98 % aller anonymisierten Daten auf die Person zurück geführt werden können.

Ein anderer Gebrauch von Tracking-Daten

Der östrreichische Datenschutzexperte Wolfie Christl hat laut netzpolitik.org ein konkretes Beispiel gennannt, wofür solche Daten genutzt werden könnten: "Im Extremfall könnten mobile Standortdaten auf Einzelpersonenebene natürlich als eine Art elektronische Fußfessel genutzt werden."

Es ist zu befürchten, dass aus dieser Ausnahme ein Dauerzustand wird, dass die Daten auch weiter erhoben und weitergeleitet werden, wenn die Pandemie vorbei ist. Eine Kolumne vom 18.03.20 dazu gibt es bei Spiegel online, von Sascha Lobo und einen ausführlichen Artikel in der Zeit mit Anworten und Abwägungen zu pro und contra vom 24. März 2020.

Wir möchten ausdrücklich davor warnen, dass über solche Hintertüren aus Deutschland ein Überwachungsstaat wird, der die Stasi in den Schatten stellt und sich mit China vergleichen lässt.

Daher rufen wir dazu auf:

Widersprecht der Anonymisierung und anschließenden Übermittlung Eurer Daten an Dritte (die Motionlogic GmbH)!

Deutschland hat drei Mobilfunknetze: Die Deutsche Telekom betreibt das D1-Netz, Vodafone das D2-Netz und Telefónica Deutschland das O2-Netz. Diese werden von allen Anbietern genutzt, über diese Netze gehen alle Verbindungen.

Bei Telekom und Telefónica geht das Ablehnen schnell via Formular:

Telekom: https://www.optout-service.telekom-dienste.de/public/anmeldung.jsp
Telefónica / O2: https://www.telefonica.de/dap/selbst-entscheiden.html

Bei Vodafone haben wir leider kein solches Formular gefunden.
Ein Widerspruch dort könnte z.B. so aussehen:
"Hiermit widerspreche ich der Anonymisierung und anschließenden Übermittlung meiner Daten an Dritte / die Motionlogic GmbH."

* Die zuständigen Behörden sollen Verkehrsdaten zur Bestimmung des Aufenthaltsortes nutzen dürfen – etwa um den Betroffenen über sein persönliches Risiko zu informieren.

 

Handy-Ortung wegen Corona Schärferes Gesetz per Eilverfahren in Deutschland mopo 21.03.20

Vorerst keine Ortung von Kontaktpersonen durch Handydaten tagesschau 22.03.20

Zu 99,98 Prozent wiedererkennbar: Warum unserer Daten im Netz gar nicht ... tagesschau 15.03.20

Standortdaten und Corona: Unverhofftes Datengeschenk netzpolitik.org 19.03.20

Gravierender Eingriff, unklarer Nutzen zeit online 24.03.20

Widerspruch-Formular Telekom  

Widerspruch-Formular Telefónica / O2  

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Petitionen unterzeichnen? Vorher Datenschutzerklärung lesen!

Ihre politische und soziale Einstellung ist für Datenkraken ein gefundenes Fressen!

15. August 2019

Wer eine Petition unterzeichnet, möchte in der Regel "etwas Gutes tun". Ob nun für den Erhalt eines Schwimmbades, das Bleiberecht eines Mitmenschen, die Unterstützung einer Familie in Not oder für den Erhalt der Demokratie – die meisten Menschen unterschreiben gern solche Aufrufe. Sie freuen sich, bei etwas in ihren Augen Gutem mitzuwirken und über das Engagement anderer, auch derer, die eine solche Unterschrift im Internet ermöglichen: Die Petitionsanbieter.

Doch leider sind solche Plattformen oftmals nicht so harmlos, wie der gute Zweck vermuten lässt.
Manche sammeln Daten oder lassen zu, dass von anderen Daten gesammelt werden.

Wer im Internet eine wie auch immer geartete Petition unterzeichnet, gibt damit seine Meinung, die politische und / oder soziale Einstellung kund. Wenn diese nun von Datenkraken gesammelt und ausgewertet werden, kann das durchaus Folgen haben.

Vielen wird der Skandal um facebook und Cambridge Analytica noch präsent sein: Cambridge Analytica soll anhand von bei facebook gesammelten Daten Millionen US-Wähler im Präsidentschaftswahlkampf 2016 zugunsten Donald Trumps beeinflusst haben. Selbes soll bei der Abstimmung zum Brexit passiert sein. Ein facebook-Mitarbeiter wurde zum Whisleblower, weil er die Demokratie in Gefahr sah.

Quelle: Welt, 26.03.18 | heise online, 26.03.18 | "Hello World", Hannah Fry, 2019

Am Beispiel von Change.org e.V.

Change.org haben wir ausgewählt, weil uns von dem Verein in Deutschland Daten aus einer Datenauskunftsanfrage nach DSGVO vorliegen, Change.org 2016 den BigBrotherAward gewonnen hat und wir wegen unterschiedlicher Kampagnen von Mehr Demokratie e.V. mit der Plattform konfroniert waren. Für mehr auf das Kreuzchen klicken.

Unsere Tipps:

  • Lesen Sie vor der Unterzeichnung einer Petition die Datenschutzerklärung der jeweiligen Plattform! Oft gilt der erste Klick als Zustimmung zur Nutzung und Weitergabe Ihrer Daten.
  • Fordern Sie Ihre Daten nach DSGVO bei den Plattformen an, bei denen Sie Petitionen unterzeichnet oder eingestellt haben! Sie werden staunen.

 

Blanko-Musteranfrage gem. DSGVO - Adresse und Absender eintragen als PDF  

Datenschutzerklärung Change.org Verein zum PDF  

re:puplika - Wie wird einem anonymen Browserverlauf die Person zugeordnet? zum Film  

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Datenschutzgrundverordnung - Auskunftersuchen DSGVO

Wie stellt man eigentlich so eine Anfrage?

15. März 2019

Anfragen zur Speicherung persönlicher Daten

Gemäß der im Mai 2018 in Kraft getretenen Datenschutzgrundverordnung DSGVO hat jede/r das Recht zu erfahren, welche Daten zu welchem Zweck, wie lange usw von ihr/ihm gespeichert werden. Auch woher die Daten kommen und wohin sie weitergegeben werden (sollen), muss auf Verlangen gesagt werden. Ggf. kann die Löschung oder auch eine Berichtigung der Daten gefordert werden.

Ein Musteranschreiben – zum Ausdrucken, Ausfüllen und dann nur noch ab in den Postkasten – stellen wir hier zum Download bereit. Als Vorlage haben wir das Schreiben des Verbraucherzentrale genommen. Auf deren Website finden Sie auch weitere Hinweise zu Ihren Rechten bezüglich Löschung, Richtigstellung etc Ihrer gespeicherten Daten.

 

Blanko-Musteranfrage - Adresse und Absender eintragen als PDF  

Musteranfrage an den HVV zum PDF  

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anna elbe empfiehlt: Fünf Filme die das Leben leichter machen!

Sehen, lächeln, kichern vielleicht sogar und lernen, dass Selbstschutz im Internet machbar ist!

11. September 2018

Durch Zufall sind wir darauf gestoßen:

5 kurze und liebevolle Filme, die spielerisch erklären

Herzlichen Dank an :

Alexander Lehmann (Animation)

Lena Schall (Illustration)

Florian Maerlender (Stimme)

Bitte gerne weiterverbreiten!

Wir glauben: Die Filme sind auch für Schulen geeignet! Sowohl für SchülerInnen als auch für das Lehrerzimmer!

 

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Allgemeine Tipps - was kann ich tun?

zum film bei Youtube

Kurz und gut erklärt - Pro und Contra

Widersprechen Sie gegen die Freischaltung der eID bei Ihrem neuen Personalausweis.

Verzichten Sie auf WhatsApp, facebook und Co!

Lassen Sie nach Möglichkeit den Personalausweis zu Hause.
Eine Kopie mitnehmen reicht, denn wenn Ihnen Ihr Ausweis abhanden kommt, wird es teuer. Das können Sie so umgehen.

Für Entschlossene: RFID-Chip deaktiveren.
Der CCC zeigt in einem kurzen Video, wie sich der Chip recht einfach deaktivieren lässt. Siehe netzpolitik.org

Nutzen Sie Tor um im Internet zu surfen!
Es ist einfacher als Sie denken! Hier finden Sie eine Anleitung und den Link zum Download des Programms.

Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Mails verschlüsselt zu versenden!
Die Verschlüsselung sorgt dafür, dass niemand mitlesen kann - auch Schlagwort-Suchmaschinen der Geh-heim-Dienste werden nichts filtern können. Unbefugten ist es nicht möglich, in eine verschlüsselte Mail zu schreiben. Sie kann also nicht von dritten verändert werden - z.B. um Trojaner mitzuschicken. Zudem wird sicher gestellt, dass es sich bei dem Sender tatsächlich um diejenige Person handelt, als die sich der Absender ausgibt. Mehr dazu

Statt google können Sie andere Suchmaschinen nutzen.
startpage oder besser noch DuckDuckGo: Hier werden Ihre Daten nicht gespeichert und es werden nicht nur Suchergebnisse angezeigt, die jemand für Sie vorbestimmt.

• Tipps für's Internet gibt es z.B. bei Netzpolitik.org:
Kann man sich im Netz der eigenen Privatsphäre vollkommen sicher sein? Nein. Aber es gibt ein paar Tipps und Soforthilfemaßnahmen, die beim sicheren Surfen helfen.

• Lassen Sie Ihr Smartphone ruhig mal zu Hause!
Eine Anleitung: "Demonstrieren ohne Smartphone - wie geht das?" gibt es bei indymedia

Fragen Sie stets: Wem zum Nutzen?
Schenken will meist keiner was.

Zahlen Sie bar, wenn es geht!
Zahlen Sie nach Möglichkeit nicht mit Karte! Weder mit Kreditkarte noch mit EC.

Verzichten Sie auf Kundenkarte und Punktesammeln. Hier verbirgt sich meist ein Datensammlen ...

5 kurze und liebevolle Filme, die spielerisch erklären

 

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ANSCHREIBEN Vorlagen

Häufig scheitet das gute Vorhaben, eine Anfrage zu stellen, daran, dass wir nicht wissen, wie. Deshalb wollen wir hier Vorschläge zusammengetragen.

Krankenkassen dürfen das Passb ild der Mitglieder nicht speichern. Siehe

An Krankenkassen: Bitte Foto löschen PDF

DSGVO Auskunftersuchen: Nahezu bei allen Firmen und Institutionen, von Krankenkasse über facebook, Tauschbörsen, Behörden und der Schufa kann nachgefragt werden, welche Daten über einen gespeichert sind. Die Angeschriebenen sind europaweit verpflichtet Auskunft zu erteilen. Siehe
Als Vorlage haben wir das Schreiben der Verbraucherzentrale genommen.

Datenschutzgrundverordnung: DSGVO Auskunftersuchen PDF

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