WEITBLICK FÜR HAMBURG

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anna elbe unterstützt:
Keine Profite mit Boden und Miete!
Mi, 5. August 20, 19:00 Uhr
Einladung zum Info-Treffen
WO? Mieterverein zu Hamburg
Beim Strohhause 20
KOMMT VORBEI !
Corona: Bitte zum Treffen anmelden Zur Website >>   Warum? s. Panorama >>   Download Unterschriftlisten >>

 

Neueste Einträge:

03.08.2020 - Überwachung
In einem Jahr: Fingerabdrücke werden auf dem Personalausweis gespeichert
Alle verdächtig? Digitalcourage ruft zu Taten auf mehr >>

 

21.07.2020 - Lawaetzweg / Jessenstraße
Noch nicht fertig, doch trotz hoher Miete schon bewohnt mehr >>

 

10.07.2020 - Der Hermes-Hochhaus Exodus
Erster Teil einer geplanten Langzeit-Dokumentation über den Abriss des Hermes Hochhauses... bei youtube >>

 

04.07.2020 - VI Mieten
Keine Profite mit Boden und Miete - Kundgebungen in der Großen Bergstraße mehr >>

 

28.05.20 - "Schulcampus Struenseestraße":
Bezirksbeschluss zur Mobilität von 2.000 Schüler*innen und 250 Lehrer*innen. mehr >>

 

25.05.2020 - Vollhöfner Wald Vollhöfner Wald soll dauerhaft erhalten bleiben mehr >>

 

13.05.2020 - Überwachung Nachgefragt: Kugelkameras - anna elbe fragt nochmal detaillierter beim HmbBfDI nach mehr >>   Mit Antwort des Datenschutzbeauftragten vom 20.05.20

 

Zwischenruf

Anleitung: Demonstrieren ohne Smartphone - wie geht das?
Mit 3 Beispielen, warum das Handy zuhause bleiben sollte Indymedia >>

 

Aus der Presse:

Momentan ist Presse-Pause
siehe sonst Datenschutz-Mediathek hier >>

 

anna elbe und die Seefahrtsschule

Zur alten Website

 

anna elbe - Weitblick für Hamburg

Alle vier Jahre wählen?

Schön und gut, aber reicht das wirklich für eine funktionierende Demokratie?
Wir glauben, dass mehr dazu gehört, um Demokratie zu bewahren.

anna elbe - Warum wieso weshalb?

anna elbe kämpft für den Erhalt und gegen die Privatisierung öffentlicher Flächen und Räume in Hamburg Altona, an der Elbe. Dazu zählt auch, sich frei, unbeobachtet und nicht registriert durch die Stadt zu bewegen. Und in den eigenen vier Wänden sowieso! Die Wohnung ist unantastbar!

mehr dazu

In einem Jahr: Fingerabdrücke werden auf dem Personalausweis gespeichert

Alle verdächtig? Digitalcourage ruft zu Taten auf - anna elbe schließt sich an

3. August 2020

Fingerabdruck

Bild: Digitalcourage

Da wir es nicht besser ausdrücken können, zitieren wir hier Digitalcourage:

"Ab 2. August 2021 wird die Speicherung von Fingerabdrücken auf Personalausweisen zum Zwang:

Trotz Kritik von Datenschutz- und Grundrechte­organisationen haben die Regierungen der EU-Länder und eine knappe Mehrheit im EU-Parlament 2019 eine Verordnung zur Erhöhung der Sicherheit der Personalausweise und der Aufenthaltsdokumente beschlossen. Ein deutsches Gesetz zur Umsetzung ist bereits in Arbeit. Dieses zwingt ab 2. August 2021 anlasslos alle Menschen, einen Abdruck ihres linken und rechten Zeigefingers abzugeben. So werden Millionen rechtskonformer Menschen behandelt wie Tatverdächtige.

Siehe dazu auch hier

Wir halten das für undemokratisch und raten:

Alle Menschen, die einen Personalausweis ohne Fingerabdrücke wollen, sollten bis zum Beginn der Speicherpflicht einen Personalausweis ohne Fingerabdrücke beantragen.

Bitte werdet auch politisch gegen das Gesetz aktiv! Mehr dazu unter: Jetzt aktiv werden.

Angriff auf die Würde des Menschen

Digitalcourage (anna elbe ebenfalls) sieht mit dieser Verordnung die Würde aller betroffenen Menschen angegriffen und bewertet das Gesetz als grundrechtswidrig. Die zwangsweise und anlasslose Abgabe von biometrischen Daten entspricht nicht den Werten von Rechtsstaaten und Demokratien, sondern der Kontrollsucht von Polizeistaaten."

anna elbe schließt sich dem Aufruf von Digitalcourage an

Es geht um die Wahrung der grundlegenden demokratischen Strukturen! Wenn wir uns heute nicht wehren, wachen wir morgen in einem Polizeistaat auf.

anna elbe fragt: Wer soll eigentlich durch solche Gesetze geschützt werden?

 

Fingerabdrücke im Personalausweis – was tun? zum Aufruf Digitalcourage, 30.07.20

Was jede*r von uns tun kann aktiv werden Digitalcourage, 30.07.20

Die EU-Verordnung PDF 12.07.19

 

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Noch nicht fertig, doch trotz hoher Miete schon bewohnt

Noch vor der endgültigen Fertigstellung sind die ersten Mieter eingezogen.
Trockenwohnen für round about läppische 17 € den Quadratmeter?

21. Juli 2020

Fenster zumauern

Lawaetzweg mit Blick auf Ikea, 21.07.20

Fenster zumauern

Sicht zugebaut, 21.07.20

Nochimmer gibt es für diese Bebauung keinen gültigen Bebauungsplan. Oder so: Noch gilt der alte Bebauungsplan, in dem diese Bebauung nicht vorgesehen und somit rechtswidrig ist. Dass ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden soll, ist bei der öffentlichen "Bebauungsplan-Seite" von Hamburg nicht vermerkt.

Leider kann niemand klagen.

Abgesehen von der entstandenen Lebensminderwertigkeit * durch diese enge Bebauung, möchten wir noch einmal erwähnen, dass bereits im "CLIMATE CHANGE 04/2018" steht geschrieben:

"Eine Zunahme der Bodenversieglung verstärkt das Risiko einer Hitzebelastung und gesundheitlichen Gefährdung vor allem der Bevölkerung im urbanen Raum. Im Lichte des Klimawandels gewinnt daher das planerische Ziel, der innerstädtischen Überwärmung entgegenzuwirken, an Bedeutung. Besonders relevant in diesem Zusammenhang ist das Verhältnis zwischen bestehender Bebauungsflächen und den klimatischen Ausgleichsflächen..." (S.30)

Leider sind die Preise im Internet nicht mehr zu finden, doch ein Bekannter bewarb sich spaßeshalber für eine Wohnung im Lawaetzweg: Für eine knapp 100 qm große Wohnung sollten pro qm 17,86 € gezahlt werden. Als Luxus obendrauf gibt es den lauschigen Blick auf die Front von Ikea ...

* Minderwertigkeit ist das Gegenteil von, na? Ja, von Qualität.

 

Baustelle Jessenstraße

Jessentraße, 21.07.20

Baustelle Jessenstraße

Jessenstraße, 21.07.20

 

Zum Bebauungsplan Altona-Alstadt14 als PDF 23.02.18

Climate Change, 04/ 2018 als vollstängiges PDF PDF April 2018

Mehr zur Bebauung Jessenstraße / Lawaetzweg mehr

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Bewohnerparken in Altona-Altstadt / Nord? Umfrage.

Ein ergänzender Fragebogen zu dem des LBV VM wurde uns zugespielt und wird hier zum Download angeboten.

8. Juli 2020

Um es gleich vorweg zu nehmen:

Bei der Umfrage geht es NICHT um Klimaschutz und Eindämmung des PKW-Verkehrs. Das scheint in Hamburg nicht wirklich geplant zu sein, soll doch z.B. die Stresemannstraße unter der Sternbrücke vierspurig ausgebaut werden ...

Ergänzender Fragebogen

Entweder waren die Verfasser des zweiten Fragebogens mit dem Prozedere, dem Fragebogeinhalt oder der Art und Weise der Umfrage nicht einverstanden und bastelten deshalb einen "ergänzenden" Fragebogen zu dem offiziellen. Oder es ist tatsächlich auch einer vom Amt. Ein Logo fehlt zwar, aber da die Umfrage - insbesondere online - hier und da etwas unbeholfen wirkt, wer weiß?

Der ergänzende Fragebogen als PDF

Offizielle Umfrage zum Bewohnerparken

Unprofessionell wirkt zum Beispiel, dass nicht vermerkt ist, wann die Umfrage endet – weder im Anschreiben noch auf dem Umfragebogen.
Aber auf der Website ist folgendes zu lesen:

"Der LBV plant die Einführung eines neuen Bewohnerparkgebietes für den Stadtteil Altona-Altstadt/-Nord. Dazu werden Bewohnerinnen und Bewohner persönlich angeschrieben und können sich ab dem 01.07.2020 bis zum 20.07.2020 an einer Online-Umfrage beteiligen. Alternativ ist eine schriftliche Teilnahme an der Umfrage möglich; Exemplare des Umfrageformulars liegen im Rathaus Altona, Platz der Republik 1 aus."

Am 3. oder 4. Juli 2020 kam das Anschreiben postalisch in den Briefkästen unserer Straße an.

Wer nicht zum Rathaus gehen möchte: Der Umfragebogen als PDF

Analog oder online an der Umfrage teilnehmen?

Ein Umfragebogen war nicht dabei. Den kann man sich im Rathaus abholen. Oder sich mit einem Code und Passwort einloggen, um den Fragebogen online auszufüllen.

Wir haben den Umfragezettel im Rathaus abgeholt und ausgefüllt. Nun soll er per Post zum Landesbetrieb Verkehr Verkehrsmanagement geschickt werden. Das kostet 80 Cent.

Tipp: Einscannen und an umfragebewohnerparken@lbv.hamburg.de schicken

Online kein Hinweis auf Bewohnerparken-Umfrage

Wer auf die Umfrage im Internet zugreifen möchte, wird auf der Seite des statischen Amtes von Hamburg mit den Worten empfangen:

"Ihre Daten sind wichtig! Sehr geehrte Damen und Herren, das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein ist auch in der momentanen Lage gesetzlich verpflichtet, Ihre Daten im Rahmen der für Sie zutreffenden Statistik zum jetzigen Zeitpunkt abzufordern. ..."

Hä?
Nächste Überschrift: "Wichtig: Ab sofort Kontaktdaten erforderlich!"
Dann wird noch ein Hinweis zum Zensus gegeben.
Ganz unten auf der Seite wird nach Kennung und Passwort gefragt. Wozu man Kennung und Passwort eingeben soll, steht da erstmal nicht.

Dass es um eine Umfrage zum Bewohnerparken gehen soll, ist dort nicht zu erkennen.

Für analoge Teilnahme an Umfrage und Parkausweis wird es teurer

Datenschutzrechtlich wollen wir gar nicht nachfragen, ob der Code mit Passwort einer Person zugeordnet ist oder nicht. Eine Benachteiligung von Menschen, die Umfragen nicht im Internet ausfüllen können oder wollen, kann hier schon bemerkt werden. Was die Kosten der Bewohnerausweise angeht, ist es noch augenfälliger: Ein Ausweis, der nicht online beantragt wird, ist 20 % teurer.

Welche Kriterien gelten als Zustimmung?

"Wenn die Konzeption des LBV bei den Bewohnerinnen und Bewohnern eine umfangreichere Zustimmung erhält, ist die Realisierung des Bewohnerparkgebiets für das 4. Quartal 2020 geplant."

online beim LBV VM

Wir fragen uns, welche der Fragen, bzw. Antworten als Maßstab für eine solche Zustimmung gewertet werden: Frage 7, in der die Absicht des Bewohnerparkens mit Schulnote bewertet werden soll, oder die letzte Frage:

"Als Bewohner"in haben Sie die Möglichkeit, für eine jährllche Verwaltungsgebühr in Höhe von derzeit/aktuell 30 € (online 25 €) einen Bewohnerparkausweis zu erhalten, wenn Sie Halter oder dauerhafter Nutzer eines Kraftfahrzeuges sind. Dieser Ausweis kann online beantragt und bezahlt werden. Beabsichtigen Sie, einen solchen Ausweis zu beantragen?"

Paradox

Wie soll eine solche Frage beantwortet werden? Es steht angeblich noch gar nicht feststeht, ob Bewohnerparken überhaupt eingeführt werden soll. Das soll ja nach Angabe im Internet nur gemacht werden, wenn die Anwohner*innen zustimmen (s.o.). Wenn ich nun gegen dieses Bewohnerparken bin, mir aber nichts anderes übrigbleibt als einen Ausweis zu kaufen, wenn es trotzdem eingeführt wird: Muss ich jetzt mit "ja" antworten? Wird das dann nachher als Zustimmung gewertet?

Noch eine bedenkenswerter Satz im Formular: "Rechtliche Vorgaben erlauben eine maximale Ausdehnung von 1000 Metern. Aus diesem Grund erfolgt die Einteilung in vier Bewohnerparkzonen."

 

 

>>> Ergänzende Umfrage <<< als PDF 03.07.20

Zum Anschreiben aus dem Briefkasten als PDF 03.07.20

"Offizieller" Fragebogen aus dem Rathaus PDF 30.06.20

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VI - Keine Profite mit Boden und Miete - Kundgebungen in der Großen Bergstraße

Nach "Corona-Einschränkungen": Die Volksinitiative (VI) sammelt wieder Unterschriften!

4. Juli 2020

Unterschriften sammeln Große Bergstraße

Ab 11 Uhr waren wir vor Ort

Unterschriften sammeln Große Bergstraße

Die Marktleiterin mit Polizei

Unterschriften sammeln Große Bergstraße

Angemeldete Kundgebung nach hinten verschoben

Unterschriften sammeln Große Bergstraße

Das Sammeln geht weiter

Worum geht es?

1. kurzgefasst: gegen den Verkauf von öffentlichem Grund und Boden
2. kurzgefasst: zur Deckelung von Mieten, sollte z.B. in Erbpacht auf öffentlichem Grund gebaut werden ...

Genauer: www.keineprofitemitbodenundmiete.de

Gleich drei Kundgebungen hatte die Volksinitiative "Keine Profite mit Boden und Miete" für diesen Samstag in der (Neuen) Großen Bergstraße angemeldet. Diese waren dann allerdings eher Info-Tische an denen Unterschriften gesammelt wurden.

Eindrücke vom Goetheplatz

Die Resonanz war recht gemischt. Gleich zu Anfang wurden wir wüst als bösartige Kommunisten beschimpft. Aber glücklicher Weise blieb dies die einzige heigle Situation.

Einige Leute kamen von sich aus auf uns zu, um zu unterschreiben. Viele jedoch hatten mal etwas davon gehört, waren aber nicht mehr im Bilde.

Das macht deutlich: Die coronabedingte Sammel-Pause hat uns doch sehr zurückgeworften. Das eigentlich sehr aktuelle und prominente Thema ist bei vielen Leuten von der Corona- und Verschwörungsmythen-Aktualität überdeckt worden.

Marktleiterin holt die Polizei

Weil Markt sei, könne die angemeldete Kundgebung hier nicht stattfinden. Wir sollten doch bitte woanders Unterschriften sammeln: Ein Stück weiter in die Altonaer Poststraße ...

Wer Unterschriften sammelt, muss aber gesehen werden und kann nicht ganz am Rande stehen. Auch handelt es sich um öffentlichen Raum, der für alle da ist. Die Anmelderin unserer "Kundgebung", sah nicht ein, dass wir gehen sollten. Deshalb rief die Marktleiterin die Polizei.

Letztlich einigte man sich auf eine Verschiebung des Tisches um ein paar Meter: bis zum Rand der roten Pflastersteine ...

Wer sammelt noch mit?

Warum zwei Unterschriftenlisten? Das muss beinahe jedes Mal erklärt werden. Daher können die Unterschriftenlisten nicht einfach ausgelegt werden. Wir freuen uns über jede Unterstützung! Es macht durchaus Spaß und man kann auch etwas erleben ;-)

Achtet auf unsere Straßen-Plakate und seht auf der Website nach ... Kontaktmöglichkeiten

 

Genaueres zur Volksinitiative bei "Keine Profite mit Boden und Miete" zur Website

Unterschriftenlisten als Download PDF

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Mobilität für den Schulcampus Struenseestraße

Beschluss des Hauptausschusses stellvertretend für die Bezirksversammlung am 26.03.2020

28. Mai 2020

Parken Behnstraße

Parksituation Behnstraße - direkt nebenan, Foto: 23.11.2014
Seither hat sich nicht viel geändert

Zitate aus dem Beschluss:

"Auf dem Campus Struenseestraße entstehen in den kommenden Monaten und Jahren insgesamt drei neue Schulen mit Platz für mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler und 250 Lehrkräfte."

"Aufgrund der räumlichen Dichte und der hohen Anzahl von Menschen, die täglich die Schulen und den Campus aufsuchen werden, ergeben sich besondere Herausforderungen an das Thema Mobilität."

"'Elterntaxis', wie sie beispielsweise an der Internationalen Schule täglich in hoher Anzahl Realität sind, müssen am Standort Struenseestraße unbedingt vermieden werden."

Für letzteres sollen Angebote des öffentliche Nahverkehrs und der Radverkehr verbessert werden. Das ist lobenswert, meinen wir. Dennoch glauben wir kaum, dass sich dadurch die Situation wesentlich verbessern wird. Ein französisches Gymnasium wird von Kindern und Jugendlichen besucht, die weit vereilt überall in Hamburg wohnen. Dass alle mit der Bahn kommen ist nicht sehr wahrscheinlich.

Auch die 250 Lehrer*innen werden sich wohl eher nicht so gern mit ihren Schülern in vollen S-Bahnen quetschen.

Abgesehen von dem "Mobilitätsthema": Wie sollen sich so viele Menschen den ganzen Tag gemeinsam auf so engem Raum wohlfühlen? anna elbe fragt: "Lernfabrik statt Ganztagsschule(n)?"

Doch wir freuen uns auch: Haben die Anwohner so doch erfahren, dass hier eine Veloroute geplant ist und die Königstraße umgebaut werden soll.

 

Beschluss: Mobilität für den Schulcampus Struenseestraße PDF 26.03.2020

Stellungnahme der Finanzbehörde PDF 30.04.2020

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Intelligente Verkehrssysteme - Verkehrsüberwachung auf dem Fußweg?
anna elbe fragt nochmal detaillierter beim HmbBfDI nach -
HmbBfDI gibt OK nach Aktenlage, ohne selbst geprüft zu haben

Trotz der Antworten des Datenschutzbeauftragen bleiben Fragen offen: Zum Hersteller, zum Gutachten, zur Löschung der Daten und regelmäßigen Prüfung und noch einige mehr.

13. Mai 2020
20. Mai 2020 - Antwort des HmbBfDI

Sicher ist: Überwachung und Demokratie gehen auch 2020 nicht zusammen.
Wir fragen nicht nach, weil gerade Corona das Tagesthema ist und unser Alltagsleben bestimmt, sondern weil Datenschutz und Überwachung schon seit Jahren eines unserer Themen ist.

anna elbe an HmbBfDI: lieber noch mal nachfgefragt, 12.05.2020:

Intelligente Verkehrssysteme - Verkehrsüberwachung auf dem Fußweg?

Anfrage als PDF PDF 12.05.20

Antwort des HmbBfDI: OK nach Aktenlage?, 20.05.2020:

Intelligente Verkehrssysteme - Verkehrsüberwachung auf dem Fußweg?

Antwort als PDF PDF 20.05.20

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Verkehrsüberwachung auf dem Fußweg?
Kugelkameras vor Ikea, Große Bergstraße

Laut Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) zählen die schwarzen "Kugelkameras" zur Verkehrsüberwachung nur Fahrräder auf dem Fußweg.

30. April 2020

Verkehrsüberwachung auf dem Fußweg

Plakat - Foto 12.04.20

Uns fielen die Kameras Anfang März 2020 ins Auge. Flugs ein Foto gemacht und beim Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) nachgefragt.

Wir hatten bereits im Juli 2019 wegen auffällig vielen "Kugelkameras" auf Ampeln und an Straßenlaternen beim HmbBfDI nachgefragt und beziehen uns bei dieser Anfrage darauf.

Dazu: Straßenraum-Überwachung freigeschaltet

Hier ist nun die Korrespondenz zum Nachlesen für alle.

anna elbe fragt am 20.03.2020:

Verkehrsüberwachung auf Fußweg?

Anschreiben als PDF 20.03.20

Antwort HmbBfDI vom 26.03.2020:

Verkehrsüberwachung auf Fußweg?

Antwort HmbBfDI PDF 26.03.20

Datenschutz-Tätigkeitsbericht 2019 PDF Feb. 2020

anna elbe: Kameras auf Fußweg gerichtet, 02.04.2020:

Verkehrsüberwachung auf Fußweg?

 

Anschreiben als PDF 02.04.20

HmbBfDI: weil dort Fahrräder fahren, 07.04.2020:

Verkehrsüberwachung auf Fußweg?

Antwort HmbBfDI PDF 07.04.20

Wir bleiben dran

Denn wir meinen, dass noch nicht alle Fragen ausreichend beantwortet wurden.

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Corona via Standortdaten eindämmen?

Wir meinen: Widersprecht der Weitergabe Eurer Standort-Daten

25. März 2020

zum film bei Youtube

Selber Schutzengel sein. Foto: Lyon-Gerland, 30.11.19

Es hört sich ja erstmal gut an:

Die Ausbreitung des Corvid-19-Virus soll Anhand der Standortdaten der Bevölkerung eingedämmt werden.
Doch ist das tatsächlich möglich? Wäre eine solche Maßnahme verhältnismäßig?

In der Mopo stand am 21.03.20 unter anderem: "Mobilfunkanbieter sollen den Gesundheitsbehörden die Standortdaten für diese Ortung* zur Verfügung stellen müssen."

Am 22.03. wurde in der Tageschau widerrufen, das Gesetz solle noch einmal überarbeitet werden: "Vorerst keine Ortung von Kontaktpersonen durch Handydaten" hieß es.
Diese Frage wird aber auf jeden Fall wieder auf uns zu kommen.

Es heißt, die Daten seien anonymisiert – doch ist das überhaupt machbar?
Dies wird von vielen angezweifelt. Beispielsweise schrieb der Stern am 15. März 2020 über eine Studie, die belegen soll, dass 99,98 % aller anonymisierten Daten auf die Person zurück geführt werden können.

Ein anderer Gebrauch von Tracking-Daten

Der östrreichische Datenschutzexperte Wolfie Christl hat laut netzpolitik.org ein konkretes Beispiel gefunden, wofür solche Daten genutzt werden könnten: "Im Extremfall könnten mobile Standortdaten auf Einzelpersonenebene natürlich als eine Art elektronische Fußfessel genutzt werden."

Es ist zu befürchten, dass aus dieser Ausnahme ein Dauerzustand wird, dass die Daten auch weiter erhoben und weitergeleitet werden, wenn die Pandemie vorbei ist. Eine Kolumne vom 18.03.20 dazu gibt es bei Spiegel online, von Sascha Lobo und einen ausführlichen Artikel in der Zeit mit Anworten und Abwägungen zu pro und contra vom 24. März 2020.

Wir möchten ausdrücklich davor warnen, dass über solche Hintertüren aus Deutschland ein Überwachungsstaat wird, der die Stasi in den Schatten stellt und sich mit China vergleichen lässt.

Daher rufen wir dazu auf:

Widersprecht der Anonymisierung und anschließenden Übermittlung Eurer Daten an Dritte (die Motionlogic GmbH)!

Deutschland hat drei Mobilfunknetze: Die Deutsche Telekom betreibt das D1-Netz, Vodafone das D2-Netz und Telefónica Deutschland das O2-Netz. Diese werden von allen Anbietern genutzt, über diese Netze gehen alle Verbindungen.

Bei Telekom und Telefónica geht das Ablehnen schnell via Formular:

Telekom: https://www.optout-service.telekom-dienste.de/public/anmeldung.jsp
Telefónica / O2: https://www.telefonica.de/dap/selbst-entscheiden.html

Bei Vodafone haben wir leider kein solches Formular gefunden.
Ein Widerspruch dort könnte z.B. so aussehen:
"Hiermit widerspreche ich der Anonymisierung und anschließenden Übermittlung meiner Daten an Dritte / die Motionlogic GmbH."

 

Handy-Ortung wegen Corona Schärferes Gesetz per Eilverfahren in Deutschland mopo 21.03.20

Vorerst keine Ortung von Kontaktpersonen durch Handydaten tagesschau 22.03.20

Zu 99,98 Prozent wiedererkennbar: Warum unserer Daten im Netz gar nicht ... tagesschau 15.03.20

Standortdaten und Corona: Unverhofftes Datengeschenk netzpolitik.org 19.03.20

Gravierender Eingriff, unklarer Nutzen zeit online 24.03.20

Widerspruch-Formular Telekom  

Widerspruch-Formular Telefónica / O2  

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Für eine Treppe? Baumfällungen im Alten Elbpark

Direkt neben einer Treppe wurden Bäume gefällt - für den Neubau einer Treppe

10. März 2020, Ergänzung 20. März 2020

Grafiti: Ernsthaft für eine neue Treppe

Eine berechtigte Frage. Foto: 08.03.20

Inzwischen war es auch in der Mopo zu lesen: Im alten Elbpark wurden Bäume für eine neue Treppe gefällt.

Sie standen direkt neben einer exitierenden Treppe – vier recht alte Bäume mit Umfängen von 1,25 bis 2,66 m.

Selbstverständlich steht in der Liste für geplante Fäll- und Schnittmaßnahmen, dass es Ersatzpflanzungen geben soll.

Zum einen muss man sich fragen, wo Ersatz gepflanzt werden würde: Am Stadtrand oder in einem anderen Park vielleicht? Und zum anderen: Wie lange brauchen neu gepflanzte Bäume, bis sie diese Größe erreicht haben?

Jeden Freitag gehen Schüler*innen auf die Straße, weil sie berechtigte Angst vor dem Klimawandel haben. Wir meinen, dass es da nicht passt, wenn hier große, alte Bäume ohne Not für eine Treppe gefällt werden, obwohl es bereits an der gleichen Stelle eine Treppe gibt.

Klimaschutz weil Baum

Klima-Demo, 20.09.2019

Laut Mopo sagte eine Sprecherin des Bezirksamtes, dass die beiden gefällten Pappeln "sowieso in der Standsicherheit gefährdet" gewesen wären. Soetwas steht normalerweise in der Baumfällliste. Dort wird jedoch unter "Schadbild/Anlaß" für alle vier Bäume "neuer Parkzugang" als als Fällgrund angeführt.

Das "Quartiersmanagement" - also diejenigen, die einst eine Bürgerbeteiligung zu der Sanierung des Alten Elbparks durchführten - schreiben auf ihrer Website: "Die neue Treppenanlage ersetzt dabei die baufällige und schon lange Zeit gesperrte Treppe. Dies ist ein Wunsch aus den zahlreichen Bürgerbeteiligungsprozessen ..."

Die Mopo hat sich die Mühe gemacht und die Unterlagen zu den Prozessen durchforstet. Sie kommt zu dem Schluss, dass sich viele der beteiligten Bürger für eine Instandsetzung der alten Treppen und gegen die Rodung der Bäume für eine neue Treppe ausgesprochen hätten.

Ergänzung am 20.03.20: Eine Anwohnerin meldete sich: "Eine Nachbarin hat nochmal bestätigt, dass der Entwurf ohne die neue Treppe gewählt wurde und auch auf der letzten Stadtteilkonferenz die Änderung mit Baumfällung nicht erwähnt wurde."

Unsere Erfahrungen mit Bürgerbeteiligungen lässt ahnen, dass die einst stattgefundene Bürgerbeteiligung nun als Feigenblatt für alles dienen soll, was dort geschehen wird. Beispiele dazu gibt es viele.

Eines davon: Auch als es um die Fällung von 106 "erhaltenswerten" Bäumen im Stuenseequartier ging, wurde auf eine Bürgerbeteiliung verwiesen. Dort hatte zwar tatsächlich eine Bürgerbeteiligung stattgefunden, allerdings u.a. zu Sanierung / Neuplanung einer Stadtteilschule, die kurz nach Abschluss der Bürgerbeteiligung leider ganz anderen Plänen weichen musste: Nun werden dort ein Gymnasium und das Französisch-Deutsche Gymnasium gebaut. Sie haben nichts, gar nichts mit der stattgefundenen Bürgerbeteiligung zu tun.

Mehr zum Struenseequartier

 

Gefällte Bäume, Alter Elbpark

Was von den Bäumen übrig blieb
Foto: Doro Carl, 02.03.20

Baumstumpf, rot mit Grabkerze und Rose im alten Elbpark

Für eine Treppe
Foto: 08.03.20

Baumstumpf, rot mit Grabkerze und Rose im alten Elbpark

Foto: Doro Carl, 02.03.20

Baumstumpf, rot wie Blut im alten Elbpark

Foto: Doro Carl, 02.03.20

Baumstümpfe am Hang im alten Elbpark

Foto: Doro Carl, 02.03.20

Baumstamm-Schnitt im alten Elbpark

Foto: Doro Carl, 02.03.20

 

Blutrote Baumstümpfe Hamburger protestieren mit drastischer Aktion ... Zur Mopo 07.03.2020

Baumfälliste Bezirksamt Mitte PDF 26.11.2019

"Presseerklärung des Quartiersmanagements" weiter 06.03.2020

Nebenbei: auf der Website Großneumarkt-Fleetinsel (Quartiersmanagement) steht geschrieben: "Die Interessengemeinschaft Großneumarkt-Fleetinsel e.V. wurde 2002 unter Mithilfe der Handelskammer Hamburg gegründet."

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Das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel schließt Standort!

Was passiert nun mit dem Grundstück zwischen Elbe und Palmaille?

7. März 2020

Max Rubner-Instiut Palmaille, Hamburg, 7.3.20

Das Institut von der Palmaille gesehen

Max Rubner-Instiut Palmaille, Hamburg

Der Eingang an der Palmaille, 07.03.20

Max Rubner-Instiut Palmaille, Hamburg

Blick von der Palmaille, 07.03.20

Uns erreichte vor zwei Tagen eine Mail mit dem Hinweis, dass die Gebäude des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel leerstehen würden. Das Grundstück fiele nun an die Stadt Hamburg zurück.

Besorgt wird angenommen, dass das Grundstück bald für teure Eigentumswohnungen verkauft werden würde. Diese Befürchung ist nicht abwegig. In Hamburg wird immer wieder Grund und Boden der Stadt – wegen vorgeblich dringend benötigtem Wohnraum – an private Investoren verkauft, die sich mit dem erworbenen Eigenturm eine goldene Nase verdienen. Der Grund und Boden ist dann für die Stadt und die Allgemeinheit verloren.

Ein Beispiel: die Straße ein Stück weiter runter Richtung Elbvororte, die Rainville Appartements an der Elbchaussee. Dort wurde in einem Landschaftsschutzgebiet, das einst zur Seefahrtsschule und davor zum Heine Park gehörte, ein riesiger Komplex mit sehr, sehr teuren und sehr, sehr großen Eigentumswohnungen gebaut. Bis heute gibt es keinen Bebauungsplan, der dort Wohnbebauung ausweist. Im Bebauungsplan ist das Grundstück noch immer als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

mehr zu den "Rainville Appartements"

Das Grundstück, auf dem das Max Rubner-Institut steht, ist im Bebauungsplan als Fläche für den Gemeinbedarf ausgewiesen. Das Gebiet ist als "Bundesforschungsanstalt für Fischerei" gekennzeichnet. Sollte hier Wohnungsbebauung stattfinden, muss der Bebauungsplan geändert werden. Eine andere, leider oft erlebte Variante: Es werden irrwitzige Befreiungen vom Bebauungsplan erteilt. Ein Bebauungsplan kommt eigentlich einem Gesetz gleich. (Siehe)

Wir unterstützen die Volksinitiativen "Keine Profite mit Boden und Miete!"! Haben sie Erfolg, bleibt das Grundstück, das uns allen gehört und für den Gemeinbedarf ausgewiesen ist, in öffentlicher Hand und für den Nutzen der Allgemeinheit erhalten.

Das Max Rubner-Institut haben wir bereits angeschrieben, um in Erfahrung zu bringen, warum der Standort geschlossen wurde und was mit dem Grundstück passieren soll.

 

Bundesinstitut für Ernährung und Lebensmittes - MRI

Blick vom Elbewanderweg - Foto: 09.03.20

Bundesinstitut für Ernährung und Lebensmittes - MRI

Blick von der Palmaille, 07.03.20

Bundesinstitut für Ernährung und Lebensmittes - MRI

Blick vom Elbewanderweg, Foto: 09.03.20

Zum Bebauungsplan Altona-Altstadt21

Auszug aus dem Bebauungsplan, 10.03.20

 

Zum Bebauungsplan Altona-Altstadt 21 PDF

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Baumfällungen für den "Schulcampus"

Laut Wochenblatt hätte es nicht sein müssen; ein Gegenentwurf wäre ohne Fällungen ausgekommen

20. Februar 2020

 

Wie so oft in Altona: Ausgerechnet die Grünen haben sich gemeinsam mit der sPD für die Baumfällungen entschieden. Laut Elbe Wochenblatt gab es durchaus einen Entwurf für das Schulgelände, der ohne Baumfällungen ausgekommen wäre.

Nach eigenem Verständnis wollen die Grünen Umwelt- und Klimaschutz voranbringen. Sie meinen auch sozial und "bürgernah" zu sein. Daher fragt anna elbe sich, warum ausgerechnet die Grünen immer wieder dadurch auffallen, dass sie das Gegenteil dessen unterstützen oder gar herbeiführen.

Beispiele: Abriss der Gründerzeithäuser Breite Straße (sozial, bürgernah) und der Extrem-Nachverdichtung bei "Bahrio68" (Umwelt, bürgernah). In beiden Fällen hatten die Architekten für die Grünen Positionen bekleidet.

"Die grüne Stefanie von Berg hatte die Baumfällungen zwar bedauert, sich aber gleichzeitig auf Sachzwänge zurückgezogen.
' Die privilegierte Fällgenehmigung ist durch nichts zu erklären', kritisierte auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Sven Hielscher die Pläne. Linke-Fraktionschef Robert Jarowoy sagte: 'In Zeiten des Klimawandels ist eine solche Aktion nicht zu vertreten.'"
Siehe Elbe Wochenblatt, 18.02.2020

Baumfällungen Schule Struenseestraße

Baumfällungen Struenseestraße, Foto: 16.02.20

Baumfällungen Schule Struenseestraße

Blick von der Struenseestraße, Foto: 16.02.20

Baumfällungen Schule Struenseestraße

gefällte Bäume, Foto: 16.02.20

Baumfällungen Schule Struenseestraße

Noch mehr gefällte Bäume, Foto: 16.02.20

Baumfällungen Schule Struenseestraße

mit Baumstümpfen, Foto: 16.02.20

Baumfällungen Schule Struenseestraße

Die Bäume werden geschreddert, Foto: 17.02.20

 

Bürgerinitiative, CDU und Linke kritisieren Abholzung für Schulneubau ... zum Artikel 18.02.2020

Mehr zu Struensee-Quartier und Schulcampus hier

 

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Pressemeldung oder Ein Aufruf zur Aufklärung - Umweltsau und Smart Meter

20. Januar 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wie schützt man eigentlich eine Demokratie? Oder: Öffentlich rechtliche Medien als "Vierte Gewalt"?

Sagen Sie mal zu jemandem "Oma ist ne alte Umweltsau". Ihr Gegenüber, wird höchstwahrscheinlich wissen, was damit gemeint ist. Probieren Sie es nun mit "Smart Metering", "neue Polizeigesetze" oder auch nur "Drei Säulen der Demokratie" bzw. "Gewaltenteilung".

Wir gehen davon aus, dass Sie erstaunte Blicke, "ja, was ist damit" oder "Smart - ja, Mietering, was ist denn das?" als Antwort erhalten. Denn so ist unsere Erfahrung. Woran das liegen mag?

Bitte beachten Sie die Pressemeldung im Anhang.

Mit freundlichen Grüßen
anna elbe - Weitblick für Hamburg

 

Zur vollständigen Presseerklärung zur PM anna elbe, 20.01.20

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Eindrücke von den Cruise-Ruß-Days

26. September 2019

mit Kreuzfahrt

Park Fiction - 14.09.19

Wiedereinmal wurde die anwohnende Bevölkerung ein ganzes langes Wochenende mit Cruise-Ruß beglückt. So richtig gefreut haben sich wenige.

Dabei waren der ganze Hafen und die Nächte schon Wochen zuvor unter blaues Licht gesetzt worden. Wohl, damit alle schön wach sein würden, wenn dann die laut trötenden Klimakiller in den Hafen einlaufen.

Blaues Licht hält bekanntlich wach und man kann sich dem schlecht entziehen. Manche berichteten, dass sie extra die Computerbrillen nach der Arbeit aufbehalten hätten, da diese Brillen übere einen Blaufilter verfügen würden.

Wir haben auch Leute gesehen, die Mundschutz trugen.

Viel Protest war wenig auszumachen. Es ist aber auch verdammt schwer, da gegenan zu stinken.

mit Kreuzfahrt

Park Fiction - 14.09.19

mit Kreuzfahrt

Park Fiction - 14.09.19

mit Kreuzfahrt

Park Fiction - 14.09.19

mit Kreuzfahrt

Park Fiction - 14.09.19

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Petitionen unterzeichnen? Vorher Datenschutzerklärung lesen!

Ihre politische und soziale Einstellung ist für Datenkraken ein gefundenes Fressen!

15. August 2019

Wer eine Petition unterzeichnet, möchte in der Regel "etwas Gutes tun". Ob nun für den Erhalt eines Schwimmbades, das Bleiberecht eines Mitmenschen, die Unterstützung einer Familie in Not oder für den Erhalt der Demokratie – die meisten Menschen unterschreiben gern solche Aufrufe. Sie freuen sich, bei etwas in ihren Augen Gutem mitzuwirken und über das Engagement anderer, auch derer, die eine solche Unterschrift im Internet ermöglichen: Die Petitionsanbieter.

Doch leider sind solche Plattformen oftmals nicht so harmlos, wie der gute Zweck vermuten lässt.
Manche sammeln Daten oder lassen zu, dass von anderen Daten gesammelt werden.

Wer im Internet eine wie auch immer geartete Petition unterzeichnet, gibt damit seine Meinung, die politische und / oder soziale Einstellung kund. Wenn diese nun von Datenkraken gesammelt und ausgewertet werden, kann das durchaus Folgen haben.

Vielen wird der Skandal um facebook und Cambridge Analytica noch präsent sein: Cambridge Analytica soll anhand von bei facebook gesammelten Daten Millionen US-Wähler im Präsidentschaftswahlkampf 2016 zugunsten Donald Trumps beeinflusst haben. Selbes soll bei der Abstimmung zum Brexit passiert sein. Ein facebook-Mitarbeiter wurde zum Whisleblower, weil er die Demokratie in Gefahr sah.

Quelle: Welt, 26.03.18 | heise online, 26.03.18 | "Hello World", Hannah Fry, 2019

Am Beispiel von Change.org e.V.

Change.org haben wir ausgewählt, weil uns von dem Verein in Deutschland Daten aus einer Datenauskunftsanfrage nach DSGVO vorliegen, Change.org 2016 den BigBrotherAward gewonnen hat und wir wegen unterschiedlicher Kampagnen von Mehr Demokratie e.V. mit der Plattform konfroniert waren. Für mehr auf das Kreuzchen klicken.

Unsere Tipps:

  • Lesen Sie vor der Unterzeichnung einer Petition die Datenschutzerklärung der jeweiligen Plattform! Oft gilt der erste Klick als Zustimmung zur Nutzung und Weitergabe Ihrer Daten.
  • Fordern Sie Ihre Daten nach DSGVO bei den Plattformen an, bei denen Sie Petitionen unterzeichnet oder eingestellt haben! Sie werden staunen.

 

Blanko-Musteranfrage gem. DSGVO - Adresse und Absender eintragen als PDF  

Datenschutzerklärung Change.org Verein zum PDF  

re:puplika - Wie wird einem anonymen Browserverlauf die Person zugeordnet? zum Film  

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Hurra ein Neubau! Während nebenan die Aufstockung zur Ruine wird.

Grotesk: Der Bebauungsplan wird überschritten und ein begonnener Bau kann einfach verkommen während für andere die Lebensqualität massiv zugemauert wird ... und das alles am selben Ort

14. März 2019

Fenster zumauern - bei Leerstand

1) Bauschild Lawaetzweg / Altonaer Poststraße - 17.03.19

Fenster zumauern - bei Leerstand

2) blau: Zugemauerte Fenster für den Neubau
rot:, unvollendete Aufstockung - kaputter Leerstand, 25.02.19

Baustelle Jessenstraße

3) Ausschnitt vom Bauschild - Foto: 10.03.19

Baustelle Jessenstraße

4) Ungefähre Umsetzung auf Bebauungsplan

Das Bauschild offenbart nun, was hier eigentlich gebaut werden soll. Zwei neue, einfallslose Klötze und Aufstockungen – insgesamt 37 Mietwohnungen (immerhin keine Eigentumswohnungen) – sollen hier, in einer sowieso schon dicht bebauten Gegend, entstehen.

Das Schild verkündet: "Endlich Zuhause" - Aber wer, wer wird endlich zuhause sein?

Blauer Pfeil: Diejenigen deren Fenster zugemauert wurden?

Nicht nur hier im Lawaetzweg, auch in der Jessenstraße wurden bei Wohnungen die Fenster zugemauert. Siehe Bericht zuvor

Roter Pfeil: Jene, deren Wohnungen über Jahr und Tag mit Baugerüsten versehen waren und die Baulärm ertragen mussten, damit die "so dringend benötigten" Wohnungen auf ihren Dächern entstehen konnten?

Die Gerüste sind endlich weg – doch stellt sich heraus, dass die Wohnungen noch im Rohbau sind. Es sieht nach Verwahrlosung aus. Die Wohnungen wurden nicht einmal fertiggestellt – dennoch werden Baugehnehmigungen direkt neben an erteilt?

Von einem Mieter, der unter den unfertigen Wohnungen wohnt, erfuhren wir, dass seine Wohnungen nun leider von oben her durchfeuchtet werden ...

Klar, hier wohnen Mieter, die sich nicht so einfach wehren können. Da kann man schon mal nachverdichten, was das Zeug hält. Wer meckert, dass Lebensqualtiät in Form von Himmelsicht und Fensterlicht, abnimmt, denkt einfach nicht ans Gemeinwohl. Das ist schon gemein.

Legende – Bild 3 und 4:

Sie stellen den Versuch dar, das auf dem Bauschild angezeigte Bau-Vorhaben in den gültigen Bebauungsplan zu übertragen.

s mit rotem Strich: ungefährer Standort des Fotografen / des Bauschildes
Die Zahlen jeweils, was auf dem Bauschild zu lesen ist:
1 Neubau – 2 Aufstockung – 3 Neubau

Beim Bebauungsplan sind die blauen Linien "Baugrenzen". Das heißt, dass nur bis dorthin gebaut werden darf, nicht darüber hinaus. Die Römischen Zahlen in den so gezeichneten Bauten zeigen die maximale Höhe bei Neubau an. Und die ist mit III, IV und V Stockwerken dort, wo aufgestockt werden soll, jetzt bereits erreicht.

Es ist übrigens geheim, wer für diese Bebauung gestimmt hat. Das dürfen wir nicht wissen.
Aber wählen sollen wir? Wen? Wie können wir das entscheiden? Nach Gefühl oder Farbe?

 

Mehr zur Bebauung Jessenstraße / Lawaetzweg hier

 

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Barner42: Gewinner Entwurf ist ausgelobt!

Wer hätte das gedacht? Es wird ein Klotz!

17. September 2018

Baumfällungen

Gewinnerentwurf Seitenansicht, Barnerstraße - bestechender Abwechselungsreichtum

Baumfällungen

Ansicht von Bahrenfelder Straße / Fabrik

Baumfällungen

Ecke Barnerstraße / Bahrenfelder: März 2018

Am Freitag, den 14. September 2018 wurde der Gewinner-Entwurf beim Architekturwettbewerb für die Ecke Barner- /Bahrenfelderstraße gekürt:

Er stammt vom jemanden, mit dem keiner gerechnet hatte. Niemand! Die Überraschung ist perfekt gelungen und kommt sozusagen aus dem Off: Das Büro Heyden und Hidde, hat den Zuschlag erhalten! Wow!

Die Grünen, deren baupolitischer Sprecher Sven Hidde von Heyden und Hidde einst war, sind sicherlich sehr zurfrieden: Auf dem Entwurf ist ein Fahrrad zu sehen! Und wie man sieht: Autos wird es an der stark befahrenen Kreuzung kaum mehr geben. Sollte jetzt noch eine Dachbegrünung hinzukommen, wäre es für die Grünen perfekt, denken wir.

Auch die sPD wird glücklich sein: konnte doch bei der öffentlichen Vorstellung der Architekturenwürfe die Wortwahl alle 66 Wohnungen seien: "förderungsfähig" Besuchern Glauben machen, dass hier alle Wohnungen Sozialwohnungen werden.

Etwas, worauf man leicht hineinfällt: Kaum jemand weiß, was "förderungsfähig" bedeutet und liest von daher, das was er kennt: Die Wohnungen werden 100% gefördert. Haha! Fast so nett wie damals bei den Breite-Straße-Häusern, ebenfalls von Heyden und Hidde entworfen: 1/3 der Wohnungen sollte "preisgedämpft!" auf dem Markt angeboten werden. (siehe)

Bei der ganzen Langenweile des Baus bzw. der Bauten, kann es doch noch spannend bleiben. Von der Rechtswidrigkeit abgesehen könnten noch mehr Befeiungen erteilt werden: Überbauung des Fußweges vielleicht? So bei der Breite-Straße geschehen.

Rechtswidrig bezeichen wir diese Klotzerei, weil sie wesentlich höher wird, als im Baustufenplan ausgewiesen (4 Geschosse) und zusätzlich die dort festgeschriebene Nutzung nicht einhält. Ein Baustufenplan kommt einem Bebauungsplan gleich und ist zwar kein Gesetz, aber rechtlich verbindlich einzuhalten.

Es werden für diesen Bau Befreiungen erteilt: BauGB § 31 Abs 1: "Von den Festsetzungen des Bebauungsplans können solche Ausnahmen zugelassen werden, die in dem Bebauungsplan nach Art und Umfang ausdrücklich vorgesehen sind." Und "(2) Von den Festsetzungen des Bebauungsplans kann befreit werden, wenn die Grundzüge der Planung nicht berührt werden ..." (Siehe)

Wir befürchten, dass nun ein Bebauungsplan aufgestellt wird, der alle Invesorenträume erfüllt: Genauso wie der Investor es vorschlägt, wird das Recht geschrieben. Sehr merkwürdig in einer Demokratie.

Ach, nicht zu vergessen: Auch für den Abriss der Gründerzeithäuser Breite Straße und den Neubauklotz an diesem Ort wurden merkwürdige Befreiungen erteilt ...

 

Dazu das Lob in der Mopo weiter 14.09.18

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Besuch beim 'Hamburg Modell'

25. März 2012

Ein Blick von der Elbe

Ein Blick von der Elbe - Foto: anna elbe, 25.03.12

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