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anna elbe und die Seefahrtsschule

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Warum wieso weshalb?

Unsere "Geschichte" in aller Kürze

Bisher kämpften wir für den Erhalt der ehemaligen Seefahrtsschule mit den dazugehörigen Gebäuden. Wir kämpften gegen die Privatisierung des öffentlichen Raumes.
Erreicht haben wir, dass das Gebäude der der ehemaligen Seefahrtsschule 2011 unter Denkmalschutz gestellt wurde - jedoch konnten wir die Privatisierung nicht verhindern.

Im angrenzenden öffentlichen Heinepark werden nun zudem Luxus-Villen gebaut. Perlenkette in der zweiten Reihe? Insofern ist dies für uns ein "verlorener Ort".

„Weitblick für Hamburg“ - das Motto von anna elbe veranlasst uns, nach dem „Semi-Erfolg“ in Sachen Seefahrtsschule, unser Augenmerk auf Altonas Süden mit seinem Elbufer zu erweitern.

Viele Orte an der Elbe erfahren ähnliche Schicksale. Die Stadt Hamburg privatisiert alles - sogar mehr, als sie hat. Bürgerbeteiligung findet bestenfalls nur nach Vollendung von Tatsachen statt. Die Bürger zahlen die Zeche…

Wir lassen uns das nicht gefallen! Wir kämpfen für echte Beteiligung und gegen den Ausverkauf von Hamburgs öffentlichen Orten.

 

Die Situation

I. 1. Allgemein in Hamburg

Stand: Dezember 2011

Hamburg hat sich das Motto "wachsende Stadt" zum Ziel gesetzt, um auf den obersten Rängen der Weltmetropolen mitzuspielen. Dieses Ziel ist aus eigener Kraft natürlich nicht zu erreichen. So umwirbt unser Senat eifrig Geldadel und Großwirtschaft, überlässt diesen für ihre Investitionen im Gegenzug stadteigene Häuser, Grundstücke und sogar öffentliche Einrichtungen (z.B. Landesbetrieb Krankenhäuser, HEW) zu entgegenkommenden Verkaufspreisen, um wenigstens kurzfristig etwas handlungsfähig zu sein. Hamburg - das Investor zur Welt!

In Hamburg standen im Juni 2010 mehr als 1,2 Millionen qm Bürofläche leer. (siehe) Im Januar 2011 sind es bereits 1,4 Millionen qm. (siehe) Dennoch werden zum Beispiel elbnahe Flächen immer weiter mit Premiumbüro- und Wohntürmen verstellt.

Wohnraum ist knapp in Hamburg - bezahlbarer erst recht. Die Mieten der Hansestadt sind von 2009 bis 2011 um 5,8 Prozent gestiegen. (siehe) Gebaut werden in hohen Maße Luxus-Eigentums-Wohnungen.

"Wo immer eine Innenstadtlage zu Geld zu machen ist, wo immer ein Park zu verdichten, einem Grünstreifen ein Grundstück abzuringen oder eine Lücke zu schließen ist, wirft die Finanzbehörde die "Sahnelagen" auf den Immobilienmarkt – zum Höchstgebot und mit einem Minimum an Auflagen. Was dabei entsteht, ist eine geschichts- und kulturlose Investoren-City in Stahl und Beton."

Zitat aus dem Manifest "NOT IN OUR NAME, MARKE HAMBURG!"

Bürger_innen hinterfragen zunehmend den Umgang mit der Privatisierung von städtischen Räumen und den Verlust von Freiräumen, auf die jeder Bürger Anspruch hat.

Auch in Altona wird zur Zeit eine öffentliche Debatte geführt, wie die Stadt mit Aussicht und Bebauung am Elbufer verfährt.

II. Ihr seid immer nur dagegen - macht doch mal einen besseren Vorschlag!

Vor Verbesserungsvorschlägen steht das Wissen um die Sachverhalte! Und die sind häufig geheim.

Sachverhalte die wir kritisieren - bitte sehr:

II. 1. Zerstörung historisch einmaliger Stadt- und Parklandschaft

Das "Hohe Elbufer" - eine geologische Formation, die in ihrer Art weltweit einzigartig ist - erstreckt sich vom Altonaer Fischmarkt nach Westen bis Schulau.
Das "Hohe Elbufer" beschreibt neben der geologischen Situation auch ein gewachsenes Zusammenspiel von Wohnbesiedlungen, privater Gärten, öffentlicher Parks und Uferzonen
.

Seit Anfang der 2000er Jahre beleidigt die Uferrandbebauung (die so genannten „Perlenkette“) den Blick des Betrachters vom „Elbewanderweg“ auf die Elbe, bzw. von der Elbe auf das Ufer Seit 2010 wird nun offenbar die Perlenkette in zweiter Reihe, mit eifriger Unterstützung der Bezirksregierung, in Angriff genommen.
Eine in den Elbhang auswuchernde Bebauung, die die einzigartige Parklandschaft mit dem „Elbewanderweg“ nachhaltig zerstören wird. Auch die im Bebauungsplan als ‚öffentlicher Park‘ ausgewiesenen Flächen sind vor dem Zugriff von Privatinvestoren nicht mehr sicher (siehe „Rainville Appartements“).

An dieser Stelle wird von städtischer / politischer Seite massiv das geltende Recht gebeugt, was uns auch gleich zu Punkt 2. bringt:

II. 2. Ausverkauf öffentlicher Sachwerte

Hamburgs Kassen sind klamm. So wundert es nicht, dass fast jeder nicht bebaute Quadratmeter Begehrlichkeiten von Seiten der Finanzbehörde weckt.

Offensichtlich stellt dieses „Management des öffentlichen Raumes“ (neudeutsch) für die Stattkämmerer die leichteste Form der Geldbeschaffung dar.
Die Folgen dieser grenzdebilen Selbstausbeutung werden oft erst Jahre später sichtbar und bleiben damit für die Verantwortlichen in der Regel ohne Konsequenzen.

Beispiele Verkauf öffentlicher Sachwerte:

  • Schwimmbäder HWW an Bäderland GmbH (1995) - mehr (auf 1995 klicken)
    daraus resultierend: Bismarckbad an die Deutsche Grundvermögen (DGAG) (2005) - mehr
    Die Deutsche Grundvermögen war zuvor die B&L Immobilien AG - mehr
  • Landesbetrieb Krankenhäuser an Asklepios (2004) - mehr
  • Holzhafen an B&L Immobilien (1993 - 1998) - mehr
  • Sichelfläche an Aug. Prien Immobilien (2007) - mehr
  • usw ...

II. 3. Menschenverachtende Architektur

Hamburg ist voll von seelenlosen Glas- und Betonklötzen, die ihren Leerstand nur dürftig hinter Werbebannern verbergen können.

Von dieser Investoren-Architektur, die bräsig in die Stadtlandschaft gestellt den Anwohnern die Sicht versperrt, haben wir genug!

II. 4. Fortlaufende Aufwertung

"Wer nach der perfekten Symbiose aus repräsentativem Standort und Weltoffenheit sucht, wird am Hamburger Elbufer schnell fündig." Beispiel: Holzhafen Ost

So klingt das "Marketingsperch" von Bauherren und Behörden. Eine Sprache, die in den Ohren der Menschen vor Ort als blanker Zynismus verstanden werden muss. Denn die Schaffung hochpreisiger Flächen durch vorherigen Abriss bestehender Wohn- und Gewerbeflächen hat auch für umliegende Gebiete ihren Preis. Einen Preis, der für die Bewohner durch ehrliche Lohnarbeit nicht mehr zu erwirtschaften ist.
In letzter Konsequenz bedeutet dies die Vertreibung der ortsansässigen Bevölkerung. Das Wort
Weltoffenheit“ bekommt in diesem Zusammenhang eine ganz neue Bedeutung.

II. 5. Verlorene Bodenhaftung der Politik

Bei so manchem Politiker treibt nicht selten der Wunsch nach Unsterblichkeit skurrile Blüten.

An dieser Stelle braucht man in Hamburg seit Baubeginn der Elbphilharmonie, kaum mehr viele Worte zu machen.

Kein Mensch braucht Leuchtturm-Projekte, die Milliarden verschlingen!

III. Unsere besseren Vorschläge

Wir sagen NEIN zum Ausverkauf!

Die systematische Zerstörrung historisch gewachsener Straßenzüge und ganzer Stadtteile muss ein Ende haben. Hamburgs Grund- und Immobilieneigentum ist keine Ware, die den Politikern gehört.

Umsetzung des Bürgerwillens!

Schluss mit einer Stadtplanung, die über die Köpfe der Bewohner_innen hinweg und vor allem an deren Bedürfnissen vorbei geht.

Neuausrichtung des stadtplanerischen Denkens!

Ausrichtung der Ökonomie am Gemeinwohl. Schluss mit neoliberalen Paradigmen!

Echte Bürgerbeteiligung und volle Transparenz!

Keine Geheimhaltung von Verträgen und Verkaufspreisen, die öffentliche Projekte betreffen! Wo im Verborgenen gehandelt wird, ist der der Korruption Tür und Tor geöffnet. Verträge gehören auf den Tisch und nicht in den Tresor.

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