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anna elbe und die Seefahrtsschule

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Smart City Hamburg - Abschaffung der Privatheit?

Nicht nur der öffentliche Raum ist vom Ausverkauf bedroht - auch unsere Daten!
Wir alle haben das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung! Doch kaum jemand wehrt sich.

Lesens- und hörenswertes zu den Themen Datenschutz und Überwachung hier

Smart City - was ist das?

19. November 2014

"Die hochentwickelte Smart City kann ein Internet of Things and Services sein: Die gesamte städtische Umgebung ist dabei mit Sensoren versehen, die sämtliche erfassten Daten in der Cloud verfügbar machen. So entsteht eine permanente Interaktion zwischen Stadtbewohnern und der sie umgebenden Technologie. Die StadtbewohnerInnen werden so Teil der technischen Infrastruktur einer Stadt". (Quelle: wikipedia). Siehe auch:

"Die unheimlich schlaue Stadt" - Hörbeitrag hier dradio, 13.07.2013

 

Verkauft wird uns das Projekt sehr gern unter dem Thema "Klimaschutz" - denn mit den Instrumenten der Smart City ließe sich der Verkehr so gut steuern, dass viel CO2 eingespart würde.

Kosteneinsparung ist ein weiteres Argument - beispielsweise: "Zugleich erhöht die Kommune ihre Einnahmen, weil die Bezahlung gebührenpflichtiger Parkplätze durch die Daten des Nutzers eindeutig nachvollziehbar ist."

Quelle: Hamburger Abendblatt, 19.10.2013

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anna elbe und Smart City - warum?

Am 30. April 2014 hat Hamburg bzw. Bürgermeister Olaf Scholz einen Vertrag mit dem US-Informationstechnologie-Konzern Cisco Systems geschlossen, um die Smart-City-Hamburg zu realisieren.

3. Januar 2015

Scanner

Überwachung ist selten so offensichtlich

Bekannt ist, dass Cisco eng mit der NSA kooperiert. Zumindest werden laut ZDF Datenpakete über Cisco von der NSA abgefangen.
(ZDF - Verschwörung gegen die Freiheit - Teil 1, ab min 20:25)

Mit der Smart City wird direkt aber unsichtbar in den öffentlichen Raum eingegriffen.

Wir sind der Auffassung, dass der öffentiche Raum allen gehört und für alle da sein muss. Über die Nutzbarmachung sollte - wenn überhaupt - gemeinsam entschieden werden.

Der öffentliche Raum gehört allen, meine Daten aber mir allein. Nur ich entscheide, wer was von mir wissen darf. Es gibt ein "Recht auf informationelle Selbstbestimmung", das hier einfach übergangen und bei z.B. der Gesundheitskarte bewusst ausgehebelt wird.

Überwachung kannst Du nicht spüren. Sie wirkt sich nicht sofort und direkt aus. Sie ist ein schleichendes Gift.

Bei manch einem hat sich schon die Kommunikation verändert: "Darüber rede ich nicht am Telefon!" - als Antwort auf die simple Frage nach einer Erkrankung kommt schon mal vor.

Uns macht diese Entwicklung regelrechte Bauchschmerzen. Woher kann ich wissen, welche Daten wo ausgelesen werden? Zumal der Personalausweis seit November 2010 funkt und auch die "Gesundheitskarte" seit 2015 nur mit Passbild und Chip gültig ist. Diese Dinge gehören zusammen und sollten gesamtheitlich betrachtet werden.

Daher haben wir uns entschlossen, auf die Smart City Hamburg, den neuen Personalausweis und die sogenannte Gesundheitskarte aufmerksam zu machen.

Hier wollen wir dokumetieren, an wen wir uns gewendet haben und welche Antworten wir bekamen.

Zum Schluss bleibt immer die Frage: "Cui bono?" - "Wem zum Nutzen?"

Zum Vertrag, Smart City Memorandum of Understanding (MoU) PDF 30.04.2014

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Wie sicher ist eine Smart-City? - Auch sie kann gehackt werden!

Sicher ist: Die Überwachung nimmt zu. Macht das sicherer?
Wie sieht es mit den Steuerungssystemen aus? Sind die sicher?

Überwachungskamera

Wie allseits bekannt, sind Informationen das neue Gold. Für Gold und Geld wird ausgebeutet und gemordet - wie sieht es mit dem neuen Gold aus?

Gelogen wird allemal.
"Bundeskanzlerin Merkel und der damalige Außenminister Guido Westerwelle von der FDP wussten [..] seit dem 7. August 2013, dass es keine konkrete Zusage der US-Regierung für ein No-Spy-Abkommen gab. Dennoch verkündete der damalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla am 12. August öffentlich, die US-Seite habe eine solche Vereinbarung angeboten."

(Tagesschau.de, 27.05.2015)

14.08.15: Auch komplette Städte lassen sich hacken:
"Je smarter die Stadt wird, desto leichter lässt sie sich hacken. Das behauptet eine Gruppe von US-Computerexperten - und sie zeigt es auch." (zdf heute)

Die NSA hat mit Hilfe des BND Wirtschaftsspionage in Deutschland betrieben. (siehe z.B.)
Ausgerechnet mit einem Unternehmen, von dem gewusst wird, dass es mit der NSA zusammenarbeitet, soll der Smart Port realisiert werden - und so der Hamburger Hafen gelenkt werden.

Der Bundestag wurde "gehackt" - Angreifer sollen gigabyteweise E-Mails kopiert haben. (siehe z.B.)

Ein Hacker-Angriff hat am 21. Juni 2015 das Computersystem der staatlichen polnischen Airline am Flughafen von Warschau lahmgelegt. (siehe)

Ein Cyberangriff hat die Zulassungsbehörden in Hessen und Rheinland-Pfalz lahmgelegt. Fast alle Stellen der beiden Bundesländer sind betroffen. Ungeklärt ist, ob die Angreifer Daten von Fahrzeughaltern erbeuten konnten. (spiegel online, 22.06.15)

NSA und GCHQ spionieren Anti-Viren-Hersteller aus: Die Geheimdienste wollen erfahren, wie sie beim Angriff auf Rechner den Virenschutz umgehen können. Auch der deutsche Hersteller Avira wurde offenbar bespitzelt. (heise.online, 22.06.15)

Eine Liste mit solchen und ähnlichen Vorgängen finden Sie bei Spiegel online

Ein Kommentar erübrigt sich hier, denken wir.

 

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Neue Straßenlaternen können mehr!

Ein Feature von Nora Bauer klärte uns auf.

30. April 2017

Neue Straßenlaternen in Hamburg-Altona

Neue Straßenlaternen in Hamburg-Altona

Das Radio-Feature "Helle Leuchte" dauert 55 Minuten und ist unbedingt hörenswert!

"LED-Lampen sind extrem langlebig und reduzieren den CO²-Ausstoß. Weltweit haben Städte und Kommunen begonnen, die Straßen damit zu beleuchten. Diese Laternen können aber noch viel mehr: über Sensoren sammeln sie Wetter- und Verkehrsdaten, Video- und Audiosignale.

Per WLAN sind die Lampen untereinander und mit einem Rechner verbunden. Ein globales Datennetzwerk entsteht mit Möglichkeiten, die Systeme wie Prism oder XKeyScore bei weitem übersteigen. Wem gehören die gewonnenen Daten? Wer handelt mit ihnen? Wer hat ein Interesse daran, sie zu lesen?"

Deutschlandfunk Kultur: 29. April 2017

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Gesetze, Grundrechte - Recht auf informationelle Selbstbestimmung

Recht des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen

Grundgesetz

Mit Füßen getreten?: Das Grundgesetz

"Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist im bundesdeutschen Recht das Recht des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen.

Es handelt sich dabei nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts um ein Datenschutz-Grundrecht, das im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland nicht ausdrücklich erwähnt wird.

Der Vorschlag, ein Datenschutz-Grundrecht in das Grundgesetz einzufügen, fand bisher nicht die erforderliche Mehrheit. Personenbezogene Daten sind jedoch nach Art. 8 der EU-Grundrechtecharta geschützt.

Der Begriff des informationellen Selbstbestimmungsrechts geht zurück auf ein Gutachten von Wilhelm Steinmüller und Bernd Lutterbeck aus dem Jahre 1971. Das informationelle Selbstbestimmungsrecht ist eine Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und wurde vom Bundesverfassungsgericht im so genannten Volkszählungsurteil 1983 als Grundrecht anerkannt. Ausgangspunkt für das Bundesverfassungsgericht ist das sog. allgemeine Persönlichkeitsrecht (APR), also Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG.

Die Selbstbestimmung bei der freien Entfaltung der Persönlichkeit werde gefährdet durch die Bedingungen der modernen Datenverarbeitung.

Wer nicht wisse oder beeinflussen könne, welche Informationen bezüglich seines Verhaltens gespeichert und vorrätig gehalten werden, werde aus Vorsicht sein Verhalten anpassen (siehe auch: Panoptismus).

Dies beeinträchtige nicht nur die individuelle Handlungsfreiheit, sondern auch das Gemeinwohl, da ein freiheitlich demokratisches Gemeinwesen der selbstbestimmten Mitwirkung seiner Bürger bedürfe.

„Mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung wären eine Gesellschaftsordnung und eine diese ermöglichende Rechtsordnung nicht vereinbar, in der Bürger nicht mehr wissen können, wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß.“

Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung leitet sich nach Ansicht des Europäischen Parlamentes auch aus Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention ab:

„Jede Person hat das Recht auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung und ihrer Korrespondenz.“

EMRK Art. 8 Abs. 1

Aufbauend auf dieser Begründung hatte das EU-Parlament gegen die EU-Kommission Klage erhoben, weil die verbindliche Speicherung der Verkehrsdaten der EU-Bürger gegen diese Regelung verstoße."

Quelle: Wikipedia, Januar 2015

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Anschreiben und Antworten

Fragen und Antwort: Datenschutzbeauftragter

Am 13. Juni 2014 wendeten wir uns mit Fragen an Hamburgs Datenschutzbeauftragen

Auszug: "Was wird von Seiten des Datenschutzbeauftragten zur Aufklärung der Bevölkerung unternommen?
Wer gewährleistet, dass hier nicht mehr Daten ausgespäht werden, als angegeben werden - ein Vertrauen zu den Versprechen der USA ist spätestens seit dem Abhörskandal nicht mehr gegeben.
Kontrollieren Deutsche IT-Firmen die Funktionen der Cisco-Technologie?

Wir alle haben das Recht auf unser Bild - wie sieht es mit dem Recht auf unsere Aufenthaltsorte aus?"

Fragen an Hamburgs Datenschutzbeauftragten vollständige Mail 13.06.2014

Zitat aus der Antwort vom 16. Juni 2014: "... Allerdings ist unsere Dienststelle im Vorwege nicht und auch bislang nur wenig eingebunden worden. Über viele der für eine datenschutzrechtliche Bewertung nötigen Details liegen uns daher noch keine Unterlagen vor."

Antwort von Hamburgs Datenschutzbeauftragten vollständige Antwort 16.06.2014

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Fragen und Antwort: Hamburgs erster Bürgermeister

Am 27. August 2014 schrieben wir Hamburgs Ersten Bürgermeister Olaf Scholz

Auszug: "Wie kann es angehen, dass die Stadt Hamburg - bzw. Sie als Erster Bürgermeister - uns Bürgerinnen und Bürger im vollen Wissen um die NSA-Praktiken einem US-amerikanischen Kommunikationsunternehmen ausliefert, von dem bekannt ist, dass es die NSA unterstützt?

Wie können Sie garantieren, dass Cisco - im Gegensatz zu der bekannten Vorgehensweise - unsere Daten schützt? Nette Worte schützen nichts. Das wissen Sie so gut wie alle anderen auch.

Wieso wurde vor dem Abschluss des Memorandums der Datenschutzbeauftragte nicht hinzugezogen?"

Brief an Hamburgs ersten Bürgermeister Olaf Scholz vollständiger Brief 27.08.2014

In der Antwort vom 09.10.2014 heißt es: "Die Projektleitung hat von Beginn an Wert darauf gelegt, dass der Hamburgische Beauftragte f�r Datenschutz und lnformationsfreiheit sowie die Datenschutzbeauftragte der Hamburger Bezirke involviert werden und das Pilotprojekt begleiten." Der Datenschutzbeauftragte wurde nach seiner Aussage nicht von Beginn an eingebunden (siehe).

Wir fragen uns, wie es möglich sein kann, dass denen, die den Vertrag aushandlen, keinerlei Erkenntnisse über die Kooperation von Cisco mit der NSA vorliegen, wie es in der Antwort heißt.

Antwort vom Amt für Wirtschaftsförderung vollständige Antwort 09.10.2014

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Fragen und Antworten: Journalisten, Politiker, Organisationen

Nach der enttäschenden Korrespondenz schrieben wir an viele in ähnlichem Wortlaut:

Auszug: "Bei der Smart City geht es nicht nur um den Verkehr, es geht auch um intelligenten Bürgerservice: Eine Stelle für die geschützte Fernkommunikation mit Kundendienststellen für öffentliche Leistungen soll eingerichtet werden.

Wir glauben nicht, dass unsere Daten geschützt sind, wir glauben auch nicht, dass Cisco plötzlich zum Datenbewahrer geworden ist. Wir können uns nicht vorstellen, dass irgendwer der Unterzeichner des Vertrages in der Lage ist, die Einhaltung dieser Versprechen zu überprüfen.

Ihnen wären wir sehr, sehr dankbar, wenn Sie dieses Thema entweder aufgreifen oder an Journalisten / Fachleute weiterleiten könnten, die sich ebenfalls mit dem Thema befassen."

Die Mail wurde an unterschiedlichen Terminen verschickt.

Mail an Journalisten, Politiker, Organisationen vollständiger Text 2014 / 2015

Bisher erhielten wir Antworten von:

Campact! : "Zu solchen lokalen Themen macht Campact grundsätzlich keine Kampagnen, das würde unsere Kapazitäten völlig sprengen." 21. Oktober 2014
Wir haben am 16.01.2015 erneut eine Anfrage geschickt und hoffen auf mehr ...
Am 02.02.15 kam eine ähnlich lautende Antwort, jedoch mit dem Vorschlag, selbst eine Online-Petition zu starten.

frontal 21: "Ihre Mail wird an den zuständigen Fachautor bzw. den Moderator weitergeleitet und dort aufmerksam gelesen. Wann immer möglich, werden Schreiben detailliert beantwortet oder fließen in unsere weitere Berichterstattung ein." 22. Oktober 2014

Christian Ströble: "Wir teilen Ihre Auffassung, daß Fragen der Datenerhebung, des Datenschutzes und damit Fragen des Persönlichkeitsschutzes grundlegend für die Bürgerrechte in der digitalen Welt sind. Ebenfalls teilen wir die Meinung, dass die massenhafte Datenerfassung nicht als rein lokales Problem zu verstehen ist, sondern Ausdruck der generellen Tendenz des Voranschreitens des sogenannten „Internet der Dinge“. [...]
Wir werden den Fall weiter verfolgen und ihn auch für die weitere nationale Debatte um Bürgerrechte in der digitalen Welt berücksichtigen." 10. November 2014

Antwort Büro Christian Ströble vollständiger Text 10.11.2014

Kai Biermann, Journalist, schreibt am 21. Januar 2015, dass ihm das Thema bekannt sei und er es gern aufgreifen wird.

Wolfgang Bosbach (Ausschuss Recht und Verbraucherschutz, Vorsitzdender Innenausschuss): Hatte bisher nichts mit dem Thema zu tun und verweist aufgrund hoher Arbeitsbelastung auf seinen zuständigen Kollegen Stephan Mayer MdB.

Antwort Wolfgang Bosbach vollständiger Text 30.01.2015

Andrea Voßhoff (Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit): Schreibt recht ausführlich, jedoch: "Ich selbst kann nur dann tätig werden, sofern sich Stellen des Bundes oder Post- und Telekommunikationsunternehmen im Rahmen meiner Zuständigkeit an solchen Projekten beteiligen."

Antwort Andrea Voßhoff vollständiger Text 17.02.2015

Keine Antwort bisher von:

Juli Zeh und diversen Journalisten

Wir bleiben dran und werden bald weitere Anfragen verschicken ...

Verschickt Anfragen am 21. Januar 2015 (durchgestrichen ist, wer geantwortet hat):
Bundestagsabgeordnete im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz oder Digitale Agenda:

Dr. Stephan Harbarth (CDU /CSU), Wolfgang Bosbach (CDU /CSU), Dr. Matthias Bartke (SPD, Abgeordnerter für Wahlkreis Hamburg-Altona), Dr. Johannes Fechner (SPD), Halina Wawzyniak (Die Linke), Jan Korte (Die Linke), Konstantin von Notz (Bündnis90 / Die Grünen)

Diverse Journalisten u.a.: Kai Biermann

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Andrea Voßhoff

am 03.02.2015 Stephan Mayer (CDU /CSU - Innenausschuss, Untersuchungsausschuss NSA)

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Informationen zu den Themen Überwachung und Datenschutz

Weitere Beiträge zu diesem Thema sind ab März 2015 auch auf unserer Presseseite zu finden.

Vernetzte Bürger unter Überwachung

Eine ganze Seite bei arte mit unterschiedlichen Beiträgen zu diesem Thema

Der Bürger des 21. Jahrhunderts steht immer unter Beobachtung. Gibt es noch einen Ort, an dem man der Überwachung entgehen kann? Wie kann sich der Bürger gegen komplette Durchleuchtung schützen?

Zu den Beiträgen arte ständige Aktualisierung

Smarte Neue Stadt - Megacities (2/4)

Ein Feature von Nina Hellenkemper und Emily Thomey, 15. Februar 2015, WDR 5

In Zukunft sind unsere Städte digital vernetzt. Immer mehr Geräte sind Teil dieses Datennetzwerks: Kühlschrank, Heizsystem, Auto. Die Vernetzung der Welt erfasst unsere Häuser, unsere Straßen, unsere Städte.
… ist die Nutzung auch in unserem Sinne? Hacker und IT-Sicherheitsexperten wie Frank Rieger vom Chaos Computer Club zweifeln daran.

Zum Anhören Feature WDR 5, 15.02.2015

Zum Nachlesen - kann dort herunter geladen werden als PDF WDR 5, 15.02.2015

Crypto wars oder Die Freiheit im Netz

Ein Feature von Walter van Rossum, 2. Januar 2015, Deutschlandfunk

Die "Crypto-Wars 2.0" werden mit geheimen Abhöranordnungen, mit geheimdienstlichem Hacking und dem Einsatz von Trojanern ausgefochten, ebenso wie durch brachiale juristische Maßnahmen zur Knebelung und Verpflichtung der amerikanischen Internetanbieter, auf deren Sicherheitsversprechen sich die meisten Nutzer verlassen.

Zum Anhören Feature DLF, 02.01.2015

Zum Nachlesen - kann dort herunter geladen werden als PDF DLF, 02.01.2015

BND-Überwachung: Regierung plant Maulkorb für Ermittler im Spähskandal

Artikel von Kai Biermann, 23. September 2014, Zeit online

Akten schwärzen ist nur eine Methode, um Aufklärung im NSA-Skandal zu verhindern. Die Regierung will die Bundesdatenschützer zwingen, nicht zu viele Fragen zu stellen.

Zum Nachlesen Artikel Zeit online, 23.09.2014

 

Die Bundesregierung nennt es: "Unabhängigkeit für Datenschutzbeauftragte"

Zum Nachlesen Artikel Aktuelle Meldungen, Deutscher Bundestag, 01.12.2014

 

Was der Ex-Datenschutzbeauftragte Peter Schaar dazu sagt:
Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes “völlig unzureichend”

Zum Nachlesen Artikel Gastbeitrag von Peter Schaar, netzpolitk.org, 27.08.2014

Die Hansestadt, die alles weiß

von Kristina Läsker, 14. Mai 2014, Süddeutsche.de

"Dass es gefährlich sein kann, Daten allzu freigiebig zu verteilen, hat die Stadt erst kürzlich erfahren. Im Januar gab es einen Hackerangriff auf das Rathaus. Etwa 150 Rechner infizierten sich über E-Mails mit einer Schadsoftware. Fünf Tage lang mussten etliche Computer vom Netz. [...]

Wer nachfragt, wie persönliche Daten in einer vernetzten Stadt geschützt werden sollen, bekommt eine erstaunliche Antwort. Bei der Planung des Projekts Smart City, sagt Datenschützer Caspar, sei er bisher nicht einbezogen worden."

Zum Nachlesen zum Artikel Süddeutsche, 14.05.2014

Serverfarmen, Clouds und Datenströme

Ein Feature von Harald Brandt, 2. Mai 2014, SWR/DLF 2014

Unsere Daten werden in Clouds gespeichert und auf Serverfarmen gepflegt. Aber wer weiß schon, wo sich die Farmen und Wolken befinden, wer sie bewirtschaftet und Zugang gewährt? Die Auslagerung großer Datenmengen – auch auf ausländische Server – verstärkt die Möglichkeit der Kontrolle und Beeinflussung durch fremde Regierungen oder Interessengruppen.

Zum Anhören Feature SWR 2, 02.05.2014

Zum Nachlesen als PDF SWR/DLF, 02.05.2014

Verschwörung gegen die Freiheit - Big Brother und seine Helfer

Ein Film von Elmar Theveßen, Martin Smith, Ralf Paniczek, ZDF 2014

Die Dokumentation deckt das Ausmaß der Zusammenarbeit zwischen den Geheimdiensten und den Branchenriesen der Telekommunikations- und Computerbranche auf.

Zum Ansehen Film ZDF, 2014

Die unheimlich schlaue Stadt

Eine Sendung von Deutschlandradio Kultur, 13. Juli 2013

Vernetzt, effizient, überwacht - die Utopie der Smart City

Wir reisen in die Stadt der Zukunft, die Smart City, in der alles miteinander kommuniziert. Nicht nur die Menschen, auch die Laternen, Mülltonnen, Werbeplakate, Briefkästen, Bushaltestellen, der Bürgersteig – einfach alles. Daraus ergibt sich – wie so häufig – die Frage: Schönes Utopia oder gruselige Dystopie?

Zum Anhören Radio Breitband, Deutschlandradio Kultur, 13.07.2013

Auf Nummer sicher

Ein Doku-Thriller von David Dietl, ZDF 2007

Dieser Film entstand im Rahmen der Ausschreibung "Agenda 2020 - wie werden wir leben?" - einer Initiative der Redaktion Das kleine Fernsehspiel im ZDF

“Auf Nummer sicher” ist ein TV-Spielfilm aus dem Jahr 2007. Regie bei dem politisch motivierten Science-Fiction führte David Dietl. Der Film wurde vom ZDF erstausgestrahlt und eröffnete 2007 die Filmreihe “Agenda 2020″ im Rahmen vom “kleinen Fernsehspiel”. Das kleine Fernsehspiel bietet beim ZDF noch unbekannten und unverbrauchten Talenten die Möglichkeit, ihre teilweise gesellschafts- und politikkritischen Projekte zu verwirklichen. “Auf Nummer sicher” stellt dabei einen klar herausragenden Spielfilm dar, der gesamte Film ist kurzweilig und tritt zu keinem Zeitpunkt auf der Stelle. Dazu ist er beinahe schon beklemmend realistisch.

Zum Ansehen Film ZDF, Montag, 14.05.2007, 0:10 Uhr

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anna elbe bei: Avenue de l'Europe, le mag : "L'Europe 3.0"

In Frankreich ein Thema: Smart City Hamburg

Beschreibung France3, Übersetztung Nils V.: "Container wohin das Auge blickt - 9 Millionen pro Jahr, ein Drittel davon aus China. Der Hamburger Hafen hat seine Grenzen erreicht und kann sich nicht mehr vergrößern... Und der Verkehr wird sich in den kommenden 10 Jahren noch verdoppeln. Er muss sich also verändern um der weltweit erste intelligente Hafen zu werden, ein Smart Port.

Doch bald wird die ganze Stadt digitalisiert: das Projekt heißt Smart City... Seine Bürger werden zu jedem Zeitpunkt überwachbar sein. Avenue de l'Europe hat Dörte und Johannes getroffen, die sich gegen dieses Projekt einsetzen. Um die Hamburger zu warnen, zeigen sie sich auf der Straße, verkleidet als gigantische Kameras. Smart Port, Smart City... das ist die Zukunft 3.0 der zweitgrößten Stadt Deutschlands."

Film auf französisch, France 3, von Stéphane Lippert und Denis Bassompierre

 

Avenue de l'Europe, le mag : "L'Europe 3.0" zum Film France 3, 20.05.15

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