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Informationen zu: Dockland

Pyramide oder Büroleerstand?

Stand: 3. Januar 2012

Dockland

Foto: 01.08.2010

Dockland

Büros fehlen in Hamburg sowieso - 26.12.2010

Das Dockland - ein in der Fachpresse als "Coolste Gewerbeimmobilie" gepriesenes Bürogebäude - streckt sich auf einer eigens aufgeschütteten Landzunge dem ankommenden Schiffsverkehr entgegen.

Aus der Sicht von anna elbe ist das Dockland bestenfalls ein gelungenes Sinnbild für ein verfehltes neoliberales Stadtentwicklungskonzept. Dieses Gebäude sticht starr und scharfkantig in das Auge des Betrachters und dient lediglich dem schönen Schein.

In seiner heutigen Funktion erinnert dieses Parallelepiped eher an Ägyptische Pyramiden: Innen hol und leer, während draußen Touristen die strenge Geometrie von (fast) allen Seiten begehen können.

Was 1995 als spektakuläre Projektidee am Altonaer Fischereihafen gefeiert wurde, ist heute schon zum Spektakel verkommen - und steht bereits - zum Teil - leer. (Am 01.01.2012 war das Büroflächenbanner nach wie vor dort)

Wer kann uns sagen, wer die Landzunge bezahlt hat? Wie teuer ist so eine Aufschüttung?

 

Projekt-Daten:
2003 Baubeginn mit der Aufschüttung für das Baugelände
2005 fertiggestellt
Glasbau mit einem Stahlskelett. Rund 25 Meter hoch, fünf Büro-Etagen mit 6.500 qm Nutzfläche.
Kosten: rund 30 Mio €

Architekten: Bothe Richter Teherani
Bauherr: Robert Vogel GmbH & Co.KG
Generalunternehmer: RICHARD DITTING GmbH & Co. KG

Quelle: architekten24

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Aussichtsplattform wird zu früh geschlossen

Privatisierung die sich lohnt

5. August 2012

Dockland

Dockland - Foto: anna elbe, 06.01.12

Die Dachterrasse des Docklands soll öffentlicher Raum sein. Der allerdings einem privaten Eigentümer gehört und nicht der Allgemeinheit.

Der Elbblick wird verbaut und ein Vertrag ausgehandelt, dass das Dach für die Allgemeinheit bis 22:00 Uhr geöffnet sein soll.

Doch hält sich die "Betreiberfirma" Robert Vogel nicht an den Vertrag. Dem Senat wird auf Anfrage erklärt, dass der Wachdienst angewiesen sei, Besucher um 21:30 Uhr auf die Schließung der Dachterrasse hinzuweisen und diese dann um 22:00 Uhr auch zu schließen. Die Wachleute erklären, sie hätten die Anweisung erhalten, die Terrasse um 21:00 Uhr zu schließen.

Eine Stunde - so mag der eine oder die andere denken - eine Stunde, das ist doch keinen Streit wert. Dass aber aus einer Stunde schnell 2 werden können und dass an dieser Stelle vor dem Bau des Gebäudes der Blick auf die Elbe für alle ganz kostenfrei und selbstverständlich war, sollte nicht vergessen werden.

Für die Allgemeinheit wird zu früh geschlossen und zahlende Elbblick-Genießer lassen sich nicht wirklich finden: Noch immer werden Mieter für die Büros gesucht.

Quelle: taz

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Weitere Bilder ...

Dockland Markler

Neuer Markler - Neuer Blick? - 29.06.2012

Meine Welt sieht anders aus

Aufkleber, gefunden in Altona-Altstadt, 21.09.13

Holzhafen Ost

Sanierung einer Sporthalle, Foto: 19.11.2011

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