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anna elbe
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anna elbe und die Seefahrtsschule

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Informationen zu: Cruise Center Altona

Aufreger:
Schiffsklötze statt Elbblick • Rußdreck und Gestankunzugängliche Aussichtsterrasse • Steuerverschwendung & Planungschaos • Lärmschutz nicht eingehalten

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Hörbeitrag: Schiffskreuzfahrt - Flanieren auf See

Kein Reisemarkt wächst derzeit so rasant wie die Hochsee-Kreuzfahrt. Das schwimmende Hotel entwickelt sich zu einer wichtigen Urlaubsform. Auf welchem Kurs befinden sich Zeitgenossen, wenn sie auf schwimmenden Wohnsilos organisierte Kreuzfahrten unternehmen?

1. Mai 2016

Kreuzfahrer versperren die Sicht

Aussicht auf die Elbe in Altona versperrt

Auszug: "Ein künstlich angelegter Wald auf einem Ozeanriesen, der pro Fahrt soviel Schadstoffe ausstößt wie fünf Millionen PKW in der gleichen Zeit, die an Land Wälder zerstören. Simulierte Naturverbundenheit trifft auf den Kitzel der Gefahren eben dieser Natur.
[…]
Der Trend geht dahin, sich an Bord verwöhnen zu lassen und auszuspannen. Und eben nur noch zu schauen. Beispielsweise in einem ankernden Hochbunker vor Venedig auf Reede liegen und damit den Menschen an Land die Aussicht auf das offene Meer und die Spiele des Lichts vor der Lagunenstadt zu versperren."

Deutschlandfunk, von Michael Reitz

Schiffskreuzfahrt - Flanieren auf See zum Audio Deutschlandfunk, 01.05.16

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So zwischendurch mal ein Vergleich ...

12. Mai 2015

mit Kreuzfahrt

Altonaer Balkon Elbblick mit - 28.03.15

ohne Kreuzfahrt

Altonaer Balkon Elbblick ohne - 22.04.15

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Was bringt der Landstrom wirklich?

6. März 2015

XXX

... sonstige Wärmebedarfe werden weiterhin
durch den Kesselbetrieb bereitgestellt ...

Der Landstrom ist eine gute Sache.

Alle haben sich gefreut - auch der Nabu war beeidruckt.

Doch dann kam die Bilianz:
Die Landstromanlage versorgt die Kreuzfahrtschiffe mit Strom, jedoch nicht mit Wärme. Und davon benötigt ein Schiff ein ganze Menge ...

Somit laufen die Motoren die ganze Zeit weiter. Daher fällt auch die errechnete Entlastung für Umwelt und Anwohner ziemlich gering aus. (siehe Tabelle A weiter unten)

Auch sind erst 3 der Kreuzfahrtschiffe mit passenden Anschluss für den Terminal Altona ausgestattet.

Es wurde auch nicht bedacht, dass die Schiffe beim Anfahren sofort wieder auf Kesselbetrieb umstellen müssen. Die Abgase werden noch immer nicht ausreichend an Bord gefilter und ab Wedel darf auf Schweröl umgestellt werden.

Die Landstromanlage kostet Hamburg ca. 11 Mio Euro. Davon übernimmt die EU 3 Mio.
NACHTRAG, 06.06.16: Laut Hamburger Abendblatt kostete die Anlage 10 Mio €, wovon die EU 7,2 Mio € übernommen hätte. Siehe

Unklar ist uns, warum pro Jahr 14.000 € Miete für das Terminal gezahlt werden müssen - und an wen.

Tabelle Immissionswerte Landstrom Altona

Tabelle A: Drucksache 20/9298, Seite 13 - 10.09.2013

 

Landstrom soll Kreuzfahrt-Stinker stoppen zum Artikel shz.de, 05.11.2014

Drucksache 20/9298, Konzept zur alternativen Energieversorgung zum Artikel HH, 10.09.2013

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Freuden für Anwohner

5. August 2013

XXX

Auf der Wiese bei der Kneipe "Altonas Balkon" - Foto: 21.07.13

Hier neben der Kneipe "Altonas Balkon" treffen sich sehr häufig junge Eltern mit kleinen KIndern ...

Die Luftverschmutzung kann man sehen und messen. Wird sie gemessen?

Der Lärm, den diese schwimmenden Sondermüllverbrennungsanlagen machen, wird - soweit uns bekannt - nirgendwo erfasst.

Dabei geht nicht nur um das tiefe Wummern, dass während der Aufenthalte der Kreuzschiffe durchgehend die Gehörgänge erfreut.
Nein, die fröhlichen Durchsagen, die mit einem klingenden "Ding Dong" eingeleitet werden, sorgen netter Weise dafür, dass die Anwohner der Umgebung auch am Sonntag früh aus den Betten kommen ....

Das Hamburger Abendblatt schrieb: "Aus Lärmschutzgründen sollten ursprünglich nur bis zu 50 Schiffe in einem Jahr festmachen. Es habe da Gespräche gegeben, um die Zahl zu erhöhen und von der ursprünglichen Vereinbarung abzuweichen, sagte Horch." (siehe)

Bevor Frank Horch Wirtschaftsenator Hamburgs wurde, war er Präsides der Handelskammer Hamburg. Siehe

Dieses Jahr legen 74 Kreuzfahrtschiffe an (siehe).

Mit wem hat es Gespräche gegeben? Mit den Anwohneren?

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B.U.N.D. klagt gegen Luftverschmutzung in der Max-Brauer-Allee - wieso erst jetzt?

03. April 2013

was Ikea bringen wird

Das bringt Ikea nach Altona ...

Nicht nur die vielen Kreuzfahrtschiffe, auch der Autoverkehr sorgt für schlechte Luft in Altona.

Bereits im Zuge der Kampagne "Hamburg atmet auf!" hatte der B.U.N.D. Mitte 2012 auf der eigenen Website geschrieben: "An der Max-Brauer-Allee in Altona beispielsweise wurde im Jahresmittel 2011 der Grenzwert um rund 68 Prozent überschritten." siehe

Warum klagt der B.U.N.D. erst jetzt, nachdem klar ist, dass der Verkehr in Altona mit dem Bau von Ikea erheblich zunehmen wird?

War es die Angst vor einem Groß-Konzern? Oder wollte man sich lieber nicht wirklich mit den Politikern anlegen?

Wir hatten damals, im Juni 2012, dem B.U.N.D. nahegelegt den zu erwartenden Ikea-Verkehr in die Kampagne einzubeziehen, etwas zu unternehmen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist, denn zu diesem Zeitpunkt hatte Ikea den Städtebaulichen Vertrag und den Erschließungsvertrag noch nicht unterzeichnet und auch das Grundst�ck noch nicht erworben. siehe

Es wurde nichts unternommen.

Zitat aus dem Antwortschreiben: "Im Rahmen dieser Kampagne können wir es allerdings aus Kapazitätsgr�nden grundsätzlich nicht leisten, einzelne Bauvorhaben, die im Zweifelsfall vor Ort mehr Verkehr induzieren, zu bekämpfen. Dies gilt auch im Fall der IKEA-Ansiedlung in Altona." siehe

Jetzt schreibt der B.U.N.D.: "... Dazu müssten aus Sicht der Kläger (ein Bürger und der B.U.N.D.) so schnell wie möglich alle Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen "an die Steckdose" gelegt und vor allem der Straßenverkehr in den besonders belasteten Gebieten deutlich verringert werden." Aha.

Ikea selbst rechnet an Werktagen mit zusätzlich rund 4.600 Fahrten, an Freitagen und Samstagen mit zusätzlich rund 8.300 Fahrten. Hinzukommen der Lieferverkehr und die versprochenen "Lasttaxis für die Lieferung". Argus Verkehrsgutachten 19.08.2009

Jetzt wird also gegen etwas geklagt, dass man eventuell selbst hätte verhindern können. Na, toll.

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Umweltverschmutzung in der Umwelthauptstadt

8. Januar 2012

Hamburg Journal Kreuzfahrtboom

Heute Journal 08.01.2012 - Kreuzfahrt Boom in Deutschland

Solche schwimmenden Müllverbrennungsanlagen legen in Altona an.

Direkt oberhalb des Cruise Center Altona befindet sich der Biergarten "Altonas Balkon". Dort auf der Wiese halten sich im Sommer viele Familien mit Kleinkindern auf.

Nicht nur die giftigen Abgase verpesten die Luft - auch das anhaltende Wummern, Partylärm und laute Durchsagen verschmutzen die Atmosphäre.

Ein Blick auf die Elbe? Nicht für Anwohner und Parkbesucher.

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Trotz der giftigen Abgase legen weit mehr als 50 Schiffe an

Nachtrag 1. Februar 2012

"Und auch für das neue Kreuzfahrtterminal Altona soll in diesem Jahr die Zahl der ursprünglich geplanten Anläufe aufgestockt werden. Aus Lärmschutzgründen sollten ursprünglich nur bis zu 50 Schiffe in einem Jahr festmachen. Doch für 2012 sind schon jetzt 70 Kreuzfahrer angemeldet."

Quelle: Hamburger Abendblatt, 09.01.2012

Und hier kann man zählen, wie viele es sein werden. Hier

Die zeitweise geplante Landstromversorgung der Kreuzfahrtschiffe am Terminal wurde kontrovers diskutiert und hat aufgrund der aktuellen Emissions-Vorschriften für den Hafenbetrieb anscheinend seine Berechtigung verloren.

Quelle: Wikipedia

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Die öffentliche Dachterasse des Cruise Centers - Zutritt verboten

26. Januar 2012

Cruise Center Treppe gesperrt

Normal-Bürger unerwünscht - Foto: 14.01.12

Cruise Center Treppe gesperrt

Treppe gesperrt - Foto: 14.01.12

Da an dieser Stelle Beachclubs standen, hatte es vor der Baugenehmigung klare Auflagen gegeben, dass das Dach des Kreuzfahrtterminals für die Bevölkerung zugänglich sein muss.

Ursprünglich sollte die Terrasse 2375 qm groß werden. Es wurden 528 qm.

Quelle: Hamburger Abendblatt, 21.09.11

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Luxusdampfer legt an - der Elbblick bleibt erhalten! Wie versprochen ...

Stand: 7. Januar 2012

Cruise Center mit Luxusdampfer

April 2011 - Wiese vor Kneipe "Altonas Balkon"

Kleiner Balkon mit Luxusdampfer

April 2011 - "Kleiner Altonaer Balkon"

Die Wiese beim Biergarten "Altonas Balkon" liegt geschätzte 25 Meter über der Wasserlinie der Elbe.
Dennoch endet heute der Blick zum Strom auf der, für die Öffentlichkeit häufig gesperrten, Aussichtsterrasse des „Cruise Center Altona". mehr

Wenigstens kann man noch den weiten Horizont oder die Aufbauten vorbeiziehender Schiffe beobachten, sofern es sich nicht um einen der zahlreichen „Cruiseliner“ handelt.

50 dieser schwimmenden Hotelburgen, mit einer Höhe von 50 m (über Wasserlinie) und mehr, sollen hier jährlich festmachen. Der Parknutzer findet sich unausweichlich Auge in Auge mit den Passagieren wieder - Horizont ade.

Von Bord wehen ihm nun - neben Tanzmusik und minütlichen "Digdong"-Durchsagen - auch Schwaden von Ruß entgegen. siehe

Abgesehen vom schmerzlichen Verlust von Ruhe und Erholung, ist auch das steuerfressende Planungschaos des Hamburger Senats ein besonderes Ärgernis:
Um bei diesem politisch gewollten Leuchtturmprojekt kritische Fragen der Opposition zu umgehen, wurde zur Realisierung des Projektes kurzer Hand ein städtisches Unternehmen gegründet, welches nun die Aufgaben der eigentlich zuständigen Hochbauverwaltung erledigte.

Hierbei handelt es sich um die Fischereihafenentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG (FEG) - die in undurchsichtiger Weise mit der Saga GWG verwickelt ist.
Mehr dazu finden Sie hier
(Hinweis: Klicken Sie von dort auch einmal auf den Verweis zur Internetseite: feg-hh.de)

Das ist wiederum Auslöser für zum Teil enorme Kostensteigerungen. Hier wurde 60 Prozent mehr ausgegeben, als ursprünglich veranschlagt: also rund 30 Mio. € - Steuergeld.

Quelle: Bund der Steuerzahler Hamburg e.V.

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Bilder - immer mal wieder eines

Ruß-Center

Wieso Umwelthauptstadt 2011 ? - 14.06.12

Kreuzfahrtschiff

Kreuzfahrt-Wanderweg? - 14.06.12

Aufkleber Nabu

Aufkleber: Mir stinkt's - 28.05.12

Blick von Alte Welt - 24.03.12

Blick vom Biergarten "Altonas Balkon" - 24.03.12

Blick

Altonaer Balkon - 24.03.12

Blick vkleiner Balkon - 24.03.12

Blick vom "Kleinen Balkon" - 24.03.12

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