WEITBLICK FÜR HAMBURG

Termine:

Altonaer Fahrraddemo
Stadt geht auch anders!
21.10.17, Samstag, 14:00 Uhr
Die Demo soll am Spritzenplatz beginnen und mehrere Tatorte in Altona werden besucht. mehr beim Altonaer Manifest >>  

 

Neueste Einträge:

20.09.2017, Elbstrand gerettet! – 79,38 % waren dafür
Der Bürgerentscheid wurde trotz der getricksten Zumischung der Gegeninitiative mit über 40 % Beteiligung mehr als deutlich gewonnen. mehr >>

 

19.09.2017, Datenschutz
Am 14. September wurde die neue "Sicherheits"-Behörde "Zitis" eingeweiht mehr >>

 

07.09.2017, Cruise Center (Altona)
Dieselgipfel gipfelt in in Millionen mehr >>

 

03.09.2017, Tidenhub tut selten gut!
Elbstrand retten! mehr >>

 

06.08.2017, Trickserei in der Bezirksversammlung?
Elbstrand retten! Im Film wird gezeigt, wie ein bisher nur auf dem Papier existentes Bürgerbegehren ohne genügend Unterschriften zu haben für ein Bürgerentscheid zugelassen wird. zum Film >>

 

Zwischenruf

Anleitung: Demonstrieren ohne Smartphone - wie geht das?
Mit 3 Beispielen, warum das Handy zuhause bleiben sollte Indymedia >>

 

Aus der Presse:

30.09.17, Wie Staat und Wirtschaft den Bürger ausspähen 37 min Hörtipp DFL >>

 

29.09.17, So soll Hamburgs neuer Fernbahnhof aussehen Hamburger Abendblatt >>

 

27.09.17, Radler-Demo in Altona geplant - Anwohner-Wut gegen die Bau-Flut Mopo >>

 

27.09.17, Wie Altona seinen Fischmarkt schützen will Hamburger Abendblatt >>

 

27.09.17 Neue Mitte Altona: Behörde setzt auf ein autoarmes Verkehrskonzept Elbe Wochenblatt >>

 

19.09.17, EM-Bewerbung: Städte unterwerfen sich UEFA 5:31 Min, NDR Panorama >>

 

12.09.17, Das plant Deutschlands oberster Codeknacker (Zitis) SZ >>

 

Newletter abonnieren:

 

Eingetragen auf der
Brennpunkte-Website

 

anna elbe
ist mit dabei!

 

anna elbe und die Seefahrtsschule

Zur alten Website

 

Informationen zu: Areal West

Das "Areal West" liegt direkt unterhalb der ehemaligen Seefahrtsschule. Es soll ganz neuartig bebaut werden. Doch einig wird man sich nicht ...

Areal West: Bericht von der öffentlichen Plandiskussion am 01.02.2017

Festsetzung von zwei Kerngebieten zur Neubebauung: Gewerbe, Büros, Hotel, Gastronomie, Wohnen

2. März 2017

Sichtachsen Areal West

Foto 1: Areal West - 3 Sichtachsen vom Elbhang aus der
Präsentation bei öffentlicher Plandiskussion, anna elbe

Blick vom Elbewanderweg bei Cruise Center Altona

Foto 2: Was vom Elbblick übrig blieb:
vom Schiff nur die obenen Segel ... - 07.05.16

Bauvorhaben Areal West Pr�sentation

Foto 3: Hätte niemand nachgefragt:
der gelbe Klotz wäre nicht erwähnt worden.
Präsentation bei Öffentlicher Plandiskussion, anna elbe

Hafenbahnhof Altona

Foto 4: Hafenbahnhof Altona
Wird noch etwas tiefer gelegt? - Foto: 07.09.2010

Immerwieder wird behauptet, dass die Elbe mit der Neubebauung weiterhin vom Elbewanderweg (auch Höhenwanderweg genannt) zu sehen bliebe.

Das bezweifeln wir. Vielleicht wird am hinteren Ende noch ein Fitzelchen Elbe zu sehen sein, aber einfach aufs Wasser schauen und den Schiffen mit den Blicken folgen, das wird vorbei sein.

Wir haben inzwischen Erfahrung gesammelt: So ist zum Beispiel von dem genannten Weg bei dem "Cruise Center Altona" zwar noch ein Stück Elbe zu erkennen, aber die Schiffe sind nur zu sehen, wenn sie weit genug in die Höhe ragen. (Siehe Foto 2)

Wie auf Foto 1 zu sehen ist, sollen uns nun Sichtpunkte das Anliegen schmackhaft machen: Von ganz bestimmten Stellen - immerhin 3 Stück - soll man einen Blick durch Bauschlitze erhaschen können.

Es wird dargelegt dass die Höhe 22 m nicht überschreiten wird. Wäre die Nachfrage aus dem Publikum zum "Grauen Kasten" (Foto 3, gelb eingefärbt) nicht gewesen, hätten wir nie erfahren, dass hier "mit der Höhe gespielt" werden soll: 27,2 m sollen es werden. Zum Vergleich: Die Höhen der "Sichelfläche-Häusern" - neben den "Twin-Bürohäuseren" - betragen 2x 28,50 m und einmal ca. 40 m. Das Amt wird aber "selbstverständlich darauf achten, dass es eine ordentliche Fasade bekommen wird".

Desweiteren stellt Herr Conrad (Bauamt Altona) vor, dass Fußgänger durch das Areal "durchströmen" sollen. Und zwar von der ehemaligen Seefahrtschule kommend den Elbhang hinunter, über Kaistraße und Große Elbstraße hinweg, zwischen den Gebäuden hindurch auf die Elbe zu. Jemand aus dem Publikum wollte wissen, woher denn die durchströmenden Fußgänger kommen sollten: Auf den zu kreuzenden Straßen finde so viel Autoverkehr statt,dass eine Überquerung doch nur sehr einschränkt möglich sei, Hierauf stellte Herr Conrad fest, dass er der Öffentichkeit dennoch die Gelegenheit geben wolle, das Areal zu durchströmen ...

Aus dem Publikum wird mehrfach und in unterschiedlichen Varianten vorgetragen, dass eine höhere Bebauung nicht erwünscht sei. Man solle lieber auf die "Sichtachsen" verzichten und dafür flacher bauen.

Leute vom Hafenbahnhof, der unter Denkmalschutz steht, befürchten, dass die Große Elbstraße noch stärker erhöht wird und von dem Gebäude gar nichts mehr herausgucken wird. Es stelle sich dann auch die Frage nach Entwässerung des Geländes, da es deutlich tiefer liegt. (Siehe Foto 4)

Hanseatic Help merkte an, dass die Fläche, die zur Zeit als Einfahrt zur Kleiderkammer genutzt würde, mit dieser Planung wegfallen würde. Herr Conrad führte aus, "dass es keinesfalls angedacht sei, die Einfahrt wegzunehmen bzw. zu entfernen."

Auf Nachfrage, was "Sondernutzung" hier bedeute, hieß es dass die ursprüngliche Nutzung Fischereihafen an dieser Stelle so Priorität erfahren würde. Fischrestaurants seien vorstellbar. Von Café Schmidt wurde daraufhin die Befürchtung vorgetragen, dass für die entstandenen Gastronomiebetriebe, die sehr wichtig für das Areal seien, keine Bestands- und Planungssicherheit bestehen würde.

Frage zum Kopfsteinpflaster / Lärm: Kann noch nicht beantwortet werden.

Frage, ob bessere Radwege: Ja, seien angedacht, aber man könne noch nichts genaues sagen.

Auszug aus der Niederschrift der öffentliche Plandisussion PDF 01.02.2017

Präsentation öffentliche Plandisussion PDF 01.02.2017

H�henzeichnung Perlenkette

Aus der Präsentation bei der Öffentlicher Plandiskussion am 01.02.17; blau und Höhenangaben: anna elbe

top

Bericht vom Planungsausschuss am 05.11.2014

6. November 2014

Hamburger Modell vom Areal West

Areal West - 3. Preis - Realisierungswettbewerb - Juli 2010
Foto: APB.Architekten BDA

Herr Funk von der FMH - Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH - kam direkt zu Beginn des Ausschusses auf uns zu, um uns freundlich ein Gespräch anzubieten.

Diese Freundlichkeit ließen leider manche Politiker bei der Beantwortung unserer Fragen missen. Insbesondere Frau Boehlich, Grüne, deren Art und Weise zu antworten die inhaltiche Absurdität wohl überdecken sollte.

Doch der Reihe nach.

Zum Verständnis vorweg: Es handelt sich bei dem Areal West um ein Gewerbegebiet. Auf diesem sollen nun Wohnungen und ein Hotel gebaut werden. Dafür muss ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden. Bei Variante 3, um die es hier hauptsächlich ging, soll das Gebiet in zwei unabhängige Bebauungspläne aufgeteilt werden - Areal West und Gewerbe östlich davon. Die FMH würde die Kosten für den Bebauungsplan Areal West übernehmen - die Kosten für den 2. Bebauungsplan - der zeitlgleich aufgestellt werden muss - müssten vom Bezirksamt Altona übernommen werden.

Das Amt argumentiert, dass hierfür weder das Geld noch Kapazitäten da wären.

In dieser Sitzung ging es um Kostenverteilung. Der Bebauungsplan sei fertig aufgestellt - und an diesem, so die einhellige Meinung, wolle man nichts mehr ändern.

Herr Funk von der FMH stellte sein Anliegen - die Befürwortung der Bebauungsplan-Variante 3 vor. (Alle 4 Varianten) Die FMH würde die vollständigen Kosten für den "kleinen" B-Plan übernehmen ... Er ging bereits auch auf unsere Fragen ein. (Sie lagen zu diesem Zeitpunkt nur schriftlich vor - waren noch nicht vorgetragen worden.) Z.B. an uns gewandt: Der Elbblick würde nicht verbaut werden, es würde eher der Eindruck geschaffen, dass das Grün des Elbhanges direkt in die Elbe münden würde, da Dachbegrünung angedacht sei.

anna elbe glaubt das nicht. Sogar Herr Szczesny von der CDU räumte ein, dass bei der geplanten Bebauung nicht mehr so viel von der Elbe zu sehen sei.

Im Folgenden wurde nur auf Variante 3 eingegangen - Variante 4, kein neuer Bebauungsplan, wurde von allen abgelehnt. Die beiden Varianten fanden keine besondere Erwähnung.
Frau Boehlich, Grüne, findet Variante 3 für den Bauherren am gerechtesten.
Herr Szczesny, CDU, meinte es gäbe noch einige Unstimmigkeiten im B-Plan und forderte, so schnell wie möglich ein Gespräch mit der FMH bei Frau Dr. Melzer, damit die Sache endlich zum Abschluss käme.
Herr Adrian meinte, man solle das Angebot der FMH ernst nehmen. Leider war es uns nicht möglich, aus der Antwort herauszuhören, welcher Variante er den Vorzug geben würde.
Herr Flemming, FDP, findet den Vorschlag der FMH solide, dieser solle umgesetzt werden.

Nun zu unseren Fragen

Aus Zeitgründen wurden wir aufgefordert, nur die Fragen vorzutragen, der Text dazu könne weggelassen werden, da die Fragen samt Text allen Anwesenden vorliegen würden. (Die Fragen: siehe Beitrag)

Frau Boehlich, Grüne,

hatte die Tischvorlage wohl nicht gelesen, denn sie fragte wie anna elbe auf solche Fragen mit der Luftverschmutzung kommen würde, sie wüsste nicht worauf anna elbe sich da bezöge. Und die Grünen hätten schließlich dafür gesorgt, dass das Kreuzfahrtterminal Landstromversorgung bekäme.
(In der Fragestellung von anna elbe geht es um die Containerschiffe, was in der Tischvorlage deutlich geschrieben steht.)

Was die Frage 5 (Bürgerbeteiligung) beträfe, wäre es eine Frechheit, dass anna elbe ihren Text aus der Informationsbroschüre zum Bürgerentscheid "Bürgerwillen verbindlich machen!" vortrüge. Sie, die Bezirksversammlung, hätte den Bürgerentscheid schließlich verloren und daher sei alles dort Geforderte und Geschriebene hinfällig. anna elbe könne sich nicht auf abgelehnte Drucksachen beziehen.

Aus diesem Grunde noch mal hier der Text zu Frage 5, der auch vorgetragen wurde:
In der gemeinsamen Stellungnahme von SPD, CDU, Grüne und FDP zu dem Bürgerentscheid "Bürgerwillen verbindlich machen!" ist zu lesen, dass eine Einmischung der Bürgerinnen und Bürger "stets eine der entscheidenden Grundlagen für sachgerechte Entscheidungen darstellen muss". Die Politik müsse die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen. Und "dies geht nur, wenn die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Gehör finden und diese direkt etwas bewegen können".

  1. Was werden Sie dafür tun, dass die Bevölkerung ausreichend in die Planung einbezogen wird?

Herr Adrian, SPD,

war später gekommen. Er merkte an, dass er die Fragen erst mittags bekommen hätte und er es aus beruflichen Gründen nicht schaffen könne, so kurzfristig darauf Antworten geben. Er würde keine Stellung zu den Fragen nehmen. Er vermute, die Fragen seien so spät gestellt worden, damit er unvorbereitet etwas sagen würde, das später nicht mehr ungesagt gemacht werden könne.

Herr Szczesny, CDU,

ist der Ansicht, dass mehr Landstromversorgung nötig sei. Diese könne jedoch nur international durchgesetzt werden. Denn wenn Hamburg dies im Alleingang angehen würde, würden keine Schiffe mehr nach Hamburg kommen.

Er verstehe nicht, welcher Elbblick gemeint sei. Würde man vor den Bauten stehen, könne man selbstverständlich nicht weit gucken. Es würde Sichtachsen geben - etwas von der Elbe käme noch in den Blick. Von der höchsten Lage aus, sei die Elbe noch sichtbar.

Die Bürgerbeteiligung würde durch das Bebauungsplanverfahren gewährleistet: dieses legt Richtlinien hierfür fest. Weitere Wünsche könnten dann geäußert werden und würden erfüllt, wenn sie durchführbar seien.

anna elbe fragt sich: "Wenn schon feststeht, was dort gebaut werden soll, die Pläne gemacht wurden, wie sollen dann noch Wünsche der Bevölkerung einfließen können? Angenommen die Bürger sprächen sich für eine geringere Höhe der Bebauung aus - würde das wirklich Berücksichtigung finden?"

Herr Jarowoy, Die Linke,

findet es völlig unverständlich, dass es kein Luftschadstoffgutachten geben soll.

Er wird recht bald unterbrochen, da

Frau Frauenlob, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung,

klar stellt, dass Gutachten bereits vorliegen würden. Diese seien bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) abgefragt worden. Die BSU hätte schriftlich mitgeteilt, dass die Werte - auch für Wohnen - eingehalten würden. Auch Störfallbetriebe seien kein Problem.

anna elbe wundert sich: Der B.U.N.D. verklagt die Stadt Hamburg, wegen zu hoher Schadstoffbelastung der Luft. Die Werte in Hamburg übersteigen die EU-Richtlinien schon seit langem.
Ausgerechnet dort, wo einer der größten Verursacher der Verschmutzung zu finden ist, am Hamburger Hafen, ist die Belastung so gering, dass es für Wohnungsbau keine Bedenken gibt ...

Keine der Parteien ist auf das Argument des Amtes eingegangen, dass der Bezirk Altona nicht über Geld und Kapazität verfügt, zeitgleich einen zweiten Bebauungsplan aufzustellen.

top

Fragen in der öffentlichen Fragestunde, Planungsausschuss am 05.11.14

Heute Abend stellt anna elbe folgende Fragen zum Areal West, Bebauungsplanverfahren Altona-Altstadt 56/ Ottensen 59 (Fischereihafen) - 18:00 Uhr, Jessenstraße 1, Technisches Rathaus

5. November 2014

Bebauungsplan-Variante 3 Areal West

Bebauungsplan-Variante 3 - Vorhabenbezogener Bebauungsplan (siehe wiki)

Es stehen nun also 4 Bebauungsplan-Varianten zur Auswahl - nachdem der Wettbewerb zur Bebauung längst stattgefunden hat.

Auf ein Luftschadstoff- und Geruchsgutachten soll verzichtet werden - um Kosten zu sparen: " Weiterhin konnte zwischenzeitlich durch das Fachamt die Notwendigkeit eines Luftschadstoff- und Geruchsgutachtens sowie eine Untersuchung zu Störfallbetrieben in Abstimmung mit den Behörden ausgeschlossen werden, was zu einer weiteren Kostenreduzierung (ca.20.000,-€) f�hrt."

Hamburgs Luftverschmutzung liegt weit über den geforderten EU-Richtlinien. Heute berichtet der NDR, dass der B.U.N.D. deswegen gegen Hamburg klagt.

Unter anderem führt Herr Braasch vom B.U.N.D. an: "Ein Beispiel ist die Landstromanbindung von Schiffen im Hafen. Da könnten etwa 4.100 Tonnen Stickoxide im Jahr vermieden werden, doch statt alle Schiffe perspektivisch zur Landstromanbindung zu verpflichten, beschränkt man sich auf Kreuzfahrtschiffe - die ein Einsparpotenzial von nur 123 Tonnen haben."

  1. Wie kann es unter diesen Umständen angehen, dass hier, wo Wohnungsbau entstehen soll, auf Luftschadstoff- und Geruchsgutachten verzichtet wird?
  2. Was werden Sie, die Fraktionen, unternehmen, damit hier keine Gesundheitsschäden durch extreme Luftverschmutzung entstehen?

Die Bebauung auf dem Areal West soll 5,5 m höher werden, als die Vorgaben des Amtes es vorsehen. Das Amt hat am 21. März 2012 bereits darauf hingewiesen, dass hier "bei Verwirklichung dieser Bauabsichten die Elbsichten vom Elbhöhenweg endgültig verbaut wäre."
Am 18. September 2013 beschließt der Planungsausschuss, dass sich auch an die Vorgabe von 21 m Straßenbreite nicht gehalten werden muss.

  1. Welcher der Bebauungsplan-Varianten garantiert am besten, dass der Elbblick nicht verbaut wird und die Straßen nicht zu eng?
  2. Was werden Sie dafür tun, dass der Elbblick für normale Fußgänger erhalten bleibt?

In der gemeinsamen Stellungnahme von SPD, CDU, Grüne und FDP zu dem Bürgerentscheid "Bürgerwillen verbindlich machen!" ist zu lesen, dass eine Einmischung der Bürgerinnen und Bürger "stets eine der entscheidenden Grundlagen für sachgerechte Entscheidungen darstellen muss". Die Politik müsse die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen. Und "dies geht nur, wenn die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Gehör finden und diese direkt etwas bewegen können".

  1. Was werden Sie dafür tun, dass die Bevölkerung ausreichend in die Planung einbezogen wird?

Diese Fragen zum Download PDF 05.11.2014

Bebauunsplan-Varianten - Beschlussvorlage des Amtes PDF 31.10.2014

Bebauunsplan-Entwurf PDF 24.07.2014

top

Ein letzter Elb-Blick bevor auch hier zugebaut wird?

6. Januar 2014

Areal West - noch ist die Elbe zu sehen

Areal West - noch ist die Elbe zu sehen

Areal West - noch ist die Elbe zu sehen

Auch hier soll höher gebaut werden, als erlaubt.

Beide Fotos sind vom 13. Oktober 2013.

Zur Erinnerung: "Die aktuell vorliegenden Planungen überschreiten mit ca. 22,50 m die Vorgaben um ca. 5,50 m. Bei Verwirklichung dieser Bauabsichten wären die Elbsichten vom Elbhöhenweg endgültig verbaut." - Aus der Beschlussvorlage des Amtes März 2012.

Das Amt will nicht, die Politik treibt voran ... Einfach skrollen und lesen.

top

Bebauungsplan-Entwurf Areal West: Wetten, dass ...

Im Planungsausschuss am 19. September 2013

21. September 2013

Auszug Bebauungsplan-Entwurf

Auszug Bebauungsplan-Entwurf
Altona-Altstadt 56 / Ottensen 59 (Areal West)

... in der öffentlichen Plandisussion jede Kritik der Bevölkerung von unseren Politikern mit diesen oder ähnlichen Worten begegnet wird: "Da sind uns leider die Hände gebunden", "Wir können unsere Versprechen jetzt nicht mehr zurücknehmen", "Wir sind dem Bauherrn moralisch verpflichtet" oder gar "Ihre Steuergelder müssten wir dann für Regresszahlungen verschwenden", "Eigentlich wollten wir das nicht, aber die gesetzlichen ..."

Ende 2013 / Anfang 2014 soll eine öffentliche Plandiskussion zum Bebauungsplan Altona-Altstadt 56 / Ottensen 59 (Areal West) stattfinden. Merkwürdig ist, dass hier Wettbewerbe zur Bebauung längst stattgefunden haben. Es wird also wiedermal erst alles fertig geplant und dann die Bevölkerung vor Tatsachen gestellt.

Weiter ist auffällig, dass sich bei dem Wettbewerbsverfahren nicht an die Vorgaben des Amtes gehalten wird.

Im März 2012 wies das Amt schon darauf hin, dass die Vorgaben in der Höhe um 5,5 m überschritten wurde (siehe) - nun ist es die Straßenbreite: Hier waren - um Fuß- und Radwege sowie öffentliche Parkplätze zu gewährleisten - 21 m für die Große Elbstraße gefordert. Der Vorhabenträger, die Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH, hält es jedoch nicht für nötig, sich an Vorgaben zu halten: die Straße soll nun an manchen Stellen ca. 3-4 m schmaler werden.

Das Amt ist über diese Entwicklung überhaupt nicht erfreut und fordert die Politik auf, sich für die Einhaltung der Vorgaben einzusetzen. Es wurde auch der Koalitonsvertrag angeführt, um SPD und Grüne davon zu überzeugen, dass die Politiker hier handeln müssten.

Herr Classen (SPD) führte daraufhin aus, dass der Koalitionsvertrag für das Amt nicht verbindlichh sei, sondern nur die Beschlüsse der Bezirksversammlung.

Frau Boehlich von den Grünen wurde ärgerlich und fand es "sehr bedauerlich, dass das Amt und die FHM nicht zusammmen kommen." Wohnungsbau würde hier realiseirt werden und es sei dem Vorhabenträger gegenüber nicht zumutbar ...
("Ach, Wohnungsbau - der bitter nötige soziale Wohnungsbau?" fragt sich anna elbe)

Herr Szczesny von der CDU stellt den Antrag, dass auf Basis des Vorhabenträgers endlich weiter gemacht wird.

Erstaunlich: Das Amt moniert, dass der letzte Elbblick für die normale Bevölkerung dem Vorhaben zum Opfer fallen soll, dass Fußgänger und Radfahrer nicht den notwendigen Raum bekommen, weil sich ein Bauherr nicht an Vorgaben halten will. Und diejenigen, die vom Volk gewählt wurden, die Bevölkerung vertreten sollten, stellen sich wiedereinmal hinter den einen, der viel Geld damit verdienen will.

Kurz-Protokoll Planungsausschuss - leider nur als Bild zum Protokoll 18.09.2013

top

Drucksache zum Planungsstand

Laufende Verfahren für Wohnungsbauvorhaben über 20 Wohneinheiten (WE) im Bezirk Altona
1. Quartal 2013, Stand 31.03.2013:

22. April 2013

Unter "Laufende Bebauungsplan-Verfahren" ist dort eingetragen:

Stadtteil: Altona-Altstadt, Belegenheit/Ort: Fischereihafen
Wohneinheiten gesamt: 45, Geschosswohnungsbau: 45
Anzahl Wohneinheiten auf Flächen im Eigentum von privat: 45*

Planungsstand: ÖPD** - Verfahren wird fortgeführt, wenn die Bebauung am Areal-West geklärt ist. Es liegt noch keine Kostenübernahme des Vorhabenträgers vor.

** Öffentliche Plan Diskussion
* Insgesamt 45 Wohneinheiten, diese sind nur mehrfach aufgeführt

Wir sind gespannt, wie der Städtebauliche Vertrag aussieht. Nach dem sogenannten "Drittelmix" sollen bei mehr als 20 Wohneinheiten 1/3 der zu baueneden Wohnungen Sozialwohnungen werden.

Drucksache Wohnungsbauvorhaben zum Artikel Stand, 31.03.2013

top

Der Planungsausschuss tagte auch zum Thema Areal West

21. März 2012

Planungen Areal West

Quelle: Planzeichnung Areal West - Anlage Beschlussvorlage

"Die Vorhabenträger haben dem Bezirksamt Altona/ Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung in mehreren Gesprächen ihre Planungen zur südlichen Bebauung des 'Areal West' vorgestellt. Danach sollen die in der Auslobung zum Wettbewerb vorgegebenen Gebäudehöhen von 17,0 m ü.NN deutlich überschritten werden (vgl. Anlage zur Drucksache).

Die aktuell vorliegenden Planungen überschreiten mit ca. 22,50 m die Vorgaben um ca. 5,50 m. Bei Verwirklichung dieser Bauabsichten wären die Elbsichten vom Elbhöhenweg endgültig verbaut."

Der Planungsausschuss wird um Stellungnahme gebeten.

Quelle: Beschlussvorlage des Amtes

Nach unseren Informationen fassten die Parteien keinen Beschluss.
Die SPD hätte jedoch beantragt den Oberbaudirektor zu befragen, ob nicht doch höher gebaut werden könne.

Der Bebauungsplan download 21.03.2012

Die Planzeichnung, Anlage der Beschlussvorlage download 21.03.2012

top

Wird jetzt doch höher gebaut?

23. Dezember 2011

Laut Hamburger Abendblatt wehrt sich die Politik des Bezirks Altona gegen eine Bebauung, die stellenweise um zwei Meter höher ausfallen soll, als vorgesehen.

Auszug: "[...] die Bebauung kommt nicht voran, Planer und Bezirkspolitiker können sich nicht auf Gebäudehöhen einigen. Anders als bei einem Kompromissvorschlag zunächst vorgesehen, sollten die Neubauten nach Abendblatt-Informationen stellenweise um zwei Meter höher gebaut werden. Doch quer durch alle Bezirksfraktionen stößt der Höhenvorstoß auf Widerspruch und wurde im Planungsausschuss abgelehnt." - zum Artikel

Amerkung: Einst (2010) wollte die Reederei Rickmers die ehemalige Seefahrtsschule abreißen und dort einen gläsernen Palast bauen. Angeblich zog sich Rickmers aus den Verhandlungen mit der Stadt zurück, weil vor der Seefahrtsschule zu hoch gebaut werden würde. Damit waren das Areal West und der Blick nach Westen: die Sichelfäche gemeint. - Quelle u.a. altona.info

top

Architekturwettbewerb "Areal West" abgeschlossen!

1. Juli 2010

Architekturwettbewerb 2010

Architekturwettbewerb 1. Preis - Juli 2010

Areal West mit alter Bebauung

Areal West, Blick von der Seefahrtsschule - 23.05.2010

Hamburger Modell vom Areal West

Areal West im Hamburger Modell - bereits im Juni 2010

Wenn man dem Bild des Wettbewerb-Gewinners glaubt, werden die Gebäude doch um einiges höher ...

Insgesamt sieht das Projekt eine Bruttogeschossfläche von zirka 27.000 Quadratmetern vor, außerdem sollen 350 bis 400 Stellplätze für Pkw geschaffen werden.

In der ersten Hälfte 2012 soll - in Abhängigkeit von der Marktentwicklung - der erste Bauabschnitt des "Areals West" am nördlichen Elbufer in Hamburg-Altona gestartet werden.

Das Gesamtprojekt wird voraussichtlich Ende 2015 oder Anfang 2016 fertig gestellt sein.

Die Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH (FMH - s.u.) rechnet mit einem Investitionsvolumen von zirka 55 bis 60 Millionen Euro.

Quelle: HHLA

350 bis 400 PKW sollen dort parken. Schon jetzt hat der Verkehr auf der Großen Elbstraße immens zugeommen. Beim Spaziergang auf dem Wanderweg sind mehr Autos als Vögel zu hören.

Bevor die HHLA an die Börse ging, war sie ein städtisches Unternehmen. Im Jahre 1989 war das der Fall. Sie eigente sich eben in diesem Jahr die FMH an.

 

Projekt-Daten:
Bruttogeschossfläche insgesamt: ca. 27.000 qm, (Büroflächen 25-30%, Gewerbe- und Kühlflächen 20%, 11%, Wohnungen 15% und ein Hotel)
350 bis 400 Stellplätze für Pkw
Kosten: ca. 55 bis 60 Millionen €
Bauherr: Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH

Quelle: HHLA

top

FMH - Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH

"Die FMH entwickelt auf rund 62.800 Quadratmetern hochwertige Büro- und Gewerbeflächen, die in wesentlichen Teilen spezifisch auf die ansässigen Mieter der Fisch- und Hafenwirtschaft zugeschnitten sind. [...]

Darüber hinaus hat sich der Fischmarkt längst zum Magneten für Hamburger Ausflügler und auswärtige Touristen entwickelt. [...]

Neben der wirtschafts- und strukturpolitischen Bedeutung der Fischwirtschaft für Hamburg gibt sie dem Areal letztlich ihren Charakter, [...] auch der Grund für die besondere Anziehungskraft auf Kreuzfahrtgäste und andere Touristen ist."

Quelle: Wikipedia

top