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Fahrradweg auf dem Elbstrand doch eine Alternative?

Uns erreichte eine Mail mit Argumenten für den Bau des Fahrradweges über den Elbstrand. Wir leiteten diese Mail an die Initiative weiter und erhielten ausführlich Antwort.
Diesen "Dialog" finden Sie im Folgenden:

12. April 2017

Liebes Anna-Elbe-Team,

ich würde euch gern noch ein bisschen zu dem "Radweg" in Övelgönne erzählen, denn leider sind in den Medien einige Halb- / Unwahrheiten unterwegs:

1. Die Polizei weigerte sich mehrfach die Schiebestrecke auch nur stundenweise für den Radverkehr freizugeben (und ein Fußweg mit dem Schild "Radfahrer frei" bedeutet auch nur, das die Radfahrenden Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen).

INI "Elbstrand retten" (INI): Bisher ist die Siuation an der „Schiebestrecke“ so, dass Radfahrer eigentlich schieben müssten, die Anwohner aber ein defensives Fahren in der Regel gern dulden. Das geht natürlich nicht, wenn es da bei schönem Wetter voll ist. Zur Polizei: Hiervon wissen wir nichts, da müsste direkt bei der Polizei nachgefragt werden. Ich bin täglich unten mit dem Rad unterwegs und bin noch nie von der Polizei oder sonst jemandem aufgehalten worden.

2. Es ist nicht möglich auf der Elbchaussee einen durchgehenden Radfahrstreifen auf beiden Seiten anzulegen (die Breite reicht nicht aus).

INI: Doch, ist es. Es gab dazu 2011 eine Machbarkeitsstudie der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die ich gern anhänge. Zitat erste Seite: "Gemäß Ergebnis der Machbarkeitsstudie ist zwischen Bezirksamt Altona und Teufelsbrück die Anlage von Schutzstreifen für den Radverkehr möglich.“ Wir von der Initiative sind selbst Radfahrer und von der Radinfrastruktur in Hamburg sehr genervt. Wir fordern eine Verbesserung, insbesondere auf der Elbchaussee, aber auch weit darüber hinaus. Hamburg sollte zu einer Fahrradstadt werden - aber nicht auf Kosten des Elbstrands.

Radweg Oevelgönne Strand im Sommer 2015

Oevelgönne: Elbstrand im Sommer 2015

3. Es geht nicht um einen Radweg, es geht um einen Weg, der von auch FußgängerInnen genutzt werden kann, Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen könnten dann auch an den Strand.

INI: Das stimmt. Rein rechtlich gibt es übrigens Vorschriften, wie breit ein in beide Richtungen befahrener Radweg sein muss - und wie breit er dann noch sein muss, um ihn auch für Fußgänger und Rollstühle nutzbar zu machen. So kommt man dann in etwa zu der vom Bezirksamt Altona vorgeschlagen Breite von 5.90 Metern, hinzu kämen dann noch die Aufschüttungen rechts und links von dem Weg.
Vom Strand, der dann für alle nutzbar wäre, wäre dann leider nicht mehr viel übrig, darüber hinaus läge der Weg im "Tideeinflussgebiet" und wäre regelmäßig geflutet.
Unabhängig von der Breite: Wir halten es schlicht für falsch, einen derartigen Weg über den Elbstrand zu bauen. Die Gründe, warum wir das nicht für gut heißen, sollten hinlänglich bekannt sein ;-):
Massive Schädigung eines einmaligen Naherholungsortes, der bei zunehmender Bevökerungsdichte und immer mehr versiegelter Fläche immer wichtiger wird. Enorme Bau und Instandhaltungskosten. Fehlende Praxistauglichkeit. etc.

4. Die BI will die Planung stoppen (sehr wahrscheinlich steckt die CDU dahinter) was spricht dagegen die Planung weiterzuführen?
Das wäre die Möglichkeit, ein für alle mal zu klären, ob ein ein befestigter Weg dort machbar ist (die Breite sei dahin gestellt), wie heute in der Mopo stand, war der Strand mal wieder schwerstvermüllt und in diesem Zusammenhang wurde auch die HPA erwähnt: vielleicht gehört das Gebiet eh der HPA und die kann da machen, was sie will.

INI: Ja, die Bürgerinitiative setzt sich dafür ein, dass es keinen Weg über den Elbstrand gibt. Es wurden in den letzten Jahren immer wieder Prüfungen/Überlegungen/Planungen angestellt, einen Weg über den Elbstrand zu bauen - der Plan wurde dann immer und immer wieder fallengelassen. Aus guten Gründen. Wir meinen: Das Thema sollte nun endlich vom Tisch sein, finanzielle, zeitliche und personelle Ressourcen sollten endlich in die Entwicklung eines sinnvollen, machbaren Radwegs auf der Elbchaussee (oder ein Gesamtkonzept für Hamburgs Radweginfrastruktur) gesteckt werden.

Zu der Idee, dass die CDU hinter unserer Initiave stecke: Das Bürgerbegehren ist parteiunabhängig, Basis ist eine sehr große Facebookgruppe, deren Mitglieder quer durch das gesamte politische Spektrum gehen. Fraktionsmitglieder aller Parteien sammeln, soviel wir wissen, auch Unterschriften, die sie bei uns abgeben. Und wir freuen uns natürlich aber über jede einzelne Stimme, ganz egal, aus welchem "politischen Lager" sie kommt.

5. Dirk Lau wurde in extra 3 verkürzt zitiert, der Text von extra ist schlicht falsch anbei der Link zur Pressemitteilung des ADFC: Siehe

Auf die Medienberichterstattung haben wir keinen Einfluss. Wir selbst sehen uns öfter dem Vorwurf ausgesesetzt, wir würden das Thema in den Medien "emotionalisieren" oder falsch berichten. Dazu nur kurz dieselbe Anmerkung: Wir haben auf die Berichterstattung keinen Einfluss. Und müssen mit ihr ebenso klarkommen wie Dirk Lau und jeder andere auch.

Und hier noch ein schöner Kommentar, der das "Dilemma" recht gut zusammenfasst:
Siehe Zeit online

Rettet den Elbstrand! Zur Bürgerinitiative  

extra 3: Realer Irrsinn: Radweg am Hamburger Elbstrand Zum Film (2:45 min) 29.03.17

Schon 3.000 Unterschriften – vorerst kein Radweg am Elbstrand Abendblatt 29.03.17

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Rettet den Elbstrand!

Bereits 3.000 Unterschriften gesammelt!
Der reale Irrsinn von Grünen und sPD der Altonaer Bezirksversammlung auch bei extra 3

2. April 2017

Extra 3 - Radweg Oevelgönne Strand

Oevelgönne: Radweg auf dem Elbstrand - extra 3

Realer Irrsinn bei extra 3:
Radweg am Hamburger Elbstrand

"Der Elbstrand in Övelgönne ist der letzte natürliche Sandstrand Hamburgs. Nach Plänen des Radfahrerverbandes ADFC soll auf diesem Abschnitt eine Radweg-Lücke geschlossen werden."
NDR extra 3, Daniel Sprenger

Besser als in dem Film von extra 3 können wir hier die Argumente nicht vorbringen. (2,45 Minuten)

Die hier gezeigte Bürgerinitiative hatte am 20.03.2017 ein Bürgerbegehren zur Rettung des Elbstrandes gestartet. Die zur Unterzeichung gestellte Frage der Inititative lautet:

"Sind Sie dafür, dass die Planungen für einen befestigten Rad- und/ oder Gehweg auf oder über dem Elbstrand in Oevelgönne zwischen dem Museumshafen und dem Hans-Leip-Ufer am Schröders Elbpark durch das Bezirksamt Altona eingestellt werden?"

Bereits NEUN TAGE später, am 29. März berichtet das Hamburger Abendblatt von 3.000 gesammelten und eingereichten Unterschriften. Das ist enorm schnell und zeigt deutlich auf, wie groß der Unmut der Anwohner, Strand-Nutzer und aller jener ist, die meinen: Dieses Vorhaben ist der reale Wahnsinn!

Es werden insgesamt gut 6.000 Unterschriften von in Altona Wahlberechtigen benötigt. Wer auch unterschreiben möchte oder gar beim Sammeln helfen, findet Näheres hierzu auf der Website der Inititative "Elbstrand retten!"

Rettet den Elbstrand! Zur Bürgerinitiative  

extra 3: Realer Irrsinn: Radweg am Hamburger Elbstrand Zum Film (2:45 min) 29.03.17

Schon 3.000 Unterschriften – vorerst kein Radweg am Elbstrand Abendblatt 29.03.17

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Struenseequartier

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Struensee Gymnasium: Kaum ist es da, soll es anders werden

Zur "Stärkung des Wirtschaftsstandortes" ist deutsch-französisches Gymnasium geplant.
Und: Für die Stadtteilschule in der Struenseestraße kommt das endgültige Aus.

3. M�rz 2017

Struenseequartier - Gymnasium statt Stadtteilschule

Schilder kann man ändern - Foto: 16.08.16, anna elbe

Bereits im Oktober 2016 schlug Hamburgs B�rgermeister, Olaf Scholz, dem französischen Außenminister Jean-Marc Ayrault vor, am Standort Struenseestraße zum Schuljahr 2020/21 ein deutsch-französisches Gymnasium (DFG) zu errichten.

Dieses soll - so die Stadt Hamburg in einer Pressemeldung (PM) - in einen "attraktiven Neubau" einziehen.

Erst im Mai 2015 wurde über die Köpfe aller Beteiligten hinweg an diesem Ort ein Gymnasium beschlossen. (siehe)

Die französische Schule „Lycée Antoine de Saint-Exupéry de Hambourg“ soll nun in Lokstedt aufgelöst werden und sich in die neu entstehende Schule integrieren.

Wir fragen uns, ob mit den Beteiligten gesprochen wurde. Und wieso Herr Scholz bei seinem Angebot ausgerechnet den Standort Struenseestraße vorschlägt. Gibt es hier so viele französisch sprechende Kinder?

Zu lesen ist, dass der Wirtschaftsstandort Hamburg so gestärkt werden solle und durch diese Neugründung der Schulstandort Struenseestraße weiter aufgewertet werde.
Und: Endlich bekäme Hamburg ein Alleinstellungs-Merkmal für ganz Norddeutschland!

Was sagen die Eltern, Kinder und LehrerInnen der bereits existierenden Schulen?
Wir glauben, dass die Freude sich in Grenzen hält. Vielleicht täuschen wir uns aber, und alle sind begeistert. Zu Ohren kam uns allerdings, dass die Beteiligten von den neuen Ideen des Bürgermeisters aus der Zeitung erfuhren.

Bei "Lokstedt-online" spürt man beim Lesen des Artikels "Deutsch-französische Versuchsschule" eher das Gegenteil von Begeisterung.

Olaf Scholz ist übrigens Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit.

Schließung der Stadtteilschule in der Struenseestraße

Die geplanten Umstrukturierung der Stadtteilschule Am Hafen nach Schließung des Standorts Altona werden auch nicht überall freudig aufgenommen. Dieser Plan hätte laut Kölibri St Pauli "weitreichende negative Folgen für das bisherige schulische Konzept am Standort St.Pauli, für die soziale Infrastruktur der Nachbarschaft, insbesondere für das Netzwerk der offenen Kinder- und Jugendarbeit und nicht zuletzt für die betroffenen Kinder und Jugendlichen und deren Familien."

 

PM: Gründung eines deutsch-französischen Gymnasiums .. Hamburg.de 07.10.2016

Hände weg von der St. Pauli Schule! .. Elbe Wochenblatt 26.02.2017

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Das Gymnasium ist da.

16. September 2016

Struenseequartier - Gymnasium statt Stadtteilschule

Das Gymnasium ist da - Foto: 16.08.16, anna elbe

"'Herr Berend, Leiter des Gymnasiums stellt die Schwerpunkte des neu gegründeten Gymnasiums vor: Musik, Demokratie, Digitalisierung und Naturwissenschaften."

Quelle: eins A- Berichte aus dem Stadttteilforum im Juni

Wir fragen uns, ob die Kinder dort auch lernen, wie demokratisch es mit der Ansiedlung dieses Gymnasiums zuging.

Vielleicht lernen sie ja, wie man es besser machen kann.

 

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Streit um drittes Gymnasium in Altona

Kommentar von anna elbe zum Artikel im Hamburger Abendblatt am 2. Juli 2015

6. Juli 2015

Struenseequartier - Gymnasium statt Stadtteilschule

So einfach soll's gehen - Foto: 20.05.15, anna elbe

"'Altona bekommt ein drittes Gymnasium', teilte Schulsenator Ties Rabe (SPD) Anfang Mai per Pressemitteilung mit und kündigte Investitionen in Höhe von 19 Millionen Euro an."

Quelle: Hamburger Abendblatt

Vergessen wurde in diesem Artikel, dass diese 19 Mio € nicht einfach so in die Hand genommen werden - es wird wieder einmal öffentlicher Raum verkauft, angeblich um die Sanierung der Schule finanzieren zu können.

Dass ausgerechnet Teile dieser Schulfläche verkauft werden, wird mit keinem Wort erwähnt. Das ist schade, denn es wird durchaus darauf hingewiesen, dass die Schulen in Altona aus allen Nähten platzen.

anna elbe meint: Es ist ein grotesker Beschluss auch noch das zu verkaufen, woran es der Stadt mangelt: Schulfläche.

Zusätzlich werden immer mehr schulpflichtige Kinder nach Altona ziehen, wenn auf den verkauften Schulflächen zusätzliche Wohnungen entstehen.

Rund um die St Trinitatis möchte die Kirche im Grünzug massiven Wohnungsbau realisieren. So wie es zur Zeit aussieht, wird die Stadt auch hier öffentlichen Raum verkaufen. In diesem Falle grüne Erholungsfläche, die von den Anwohnern rege genutzt wird.

(Siehe hierzu auch: Kein Grün(ent)zug in Altona!)

Wird an der Struenseestraße die Stadtteilschule durch ein Gymnasium ersetzt, bedeutet es, dass hier viel mehr Schüler untergebracht werden müssen - auf wesentlich kleinerem Raum. Zur Zeit besuchen etwa 250 Schüler die Stadtteilschule - dann werden es 800 bis 900 sein.

Unerwähnt bleibt in dem Artikel auch, dass die Kurt-Tucholsky-Schule ebenfalls verkauft werden soll - oder bereits verkauft ist(?). Auch hier sollen Wohnungen von privaten Investoren gebaut werden. Die Kinder, die zur Zeit diese Schule besuchen, sollen in die "Neue Mitte" umziehen.

Die Schule, die in der "Neuen Mitte" entstehen soll, wird ebenfalls von einem privaten Investor gebaut. Sie wird dann von der Stadt gemietet, um dort alle Kinder unterzubringen, die durch Schulverkauf und Zuzug einen neuen Schulplatz brauchen.

Allein in der "Neuen Mitte Altona" sollen in den nächsten Jahren insgesamt über 3.300 Wohnungen gebaut werden. (Siehe)

"Eine Schule für alle" hatte anna elbe sich anders vorgestellt.

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Struensee-Quartier: Gegenfinanzierung durch Verkauf öffentlicher Flächen

Und plötzlich soll aus der Stadtteilschule ein Gymnasium werden

22. Mai 2015

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Aus der Präsentation der Bürgerbeteiligungsergebnisse
Dezember 2014 - PDF

Wieder wird öffentlicher Raum unwiderruflich an private Investoren verschachert: Teile des Schulgeländes sollen für Wohnungsbau verkauft werden.

Und: Die Stadtteilschule soll den Standort verlassen. Stattdessen soll ein Gymnasium kommen.

Zu dem geplanten "Struensee-Quartier" war 2014 eine sogenannte Planungs- werkstatt durchgeführt worden, in der Bürger zur Mitplanung aufgerufen waren.

Bei der Veranstaltung "Was wird aus dem Struensee-Quartier?" am 19. Mai von Die Linke wurde wieder einmal deutlich, dass diese sogenannten Bürgerbeteiligungen eine Farce sind.

So berichtete eine Frau, dass niemals von einem Gymnasium die Rede gewesen sei. Und: den Teilnehmern der Planungswerkstatt sei gesagt worden, der Verkauf von Teilen des Schulgeländes sei notwendig, um die Sanierung der Schulen zu bezahlen.

Privatisierung zur Finanzierung der Schulsanierung

Wie kann das sein? Ist die Stadt nicht in der Pflicht, sich um Instandsetzung von Schulgebäuden zu kümmern? Gehört das nicht zur sogenannten Daseinsvorsorge. anna elbe erinnert das an die maroden Gewehplatten in der Neuen Großen Bergstraße. Es wurde versäumt, sich zu kümmern und nun sollen private Unternehmen das Versäumte wieder "gut machen".

In diesem Zusammenhang wurde bei der Veranstaltung thematisiert, dass auch das Gelände der Kurt-Tucholsky-Schule an der Kieler Straße an Investoren verkauft werden soll. Die Schule soll in die Neue Mitte Altona umziehen - in ein Privat-Gebäude, für das Miete gezahlt muss.

Inzwischen dürfte auch beim Senat und der BSU angekommen sein, dass Privatisierung in der Regel nur teurer wird und zudem meist qualitative Einbußen nach sich zieht.

Was einmal verkauft wurde, ist unwiderbringlich weg. Die Stadt hat dann kaum Einfluss darauf, was mit und auf den verkauften Flächen entsteht. Wie oft müssen wir uns in diversen Ausschüssen anhören: "Das ist das Recht des Eigentümers, da können wir nichts machen ..."

In einem Abendblattartikel vom 31.03.15 warnt "der renommierte Stadthistoriker und Publizist Gert Kähler vor einem Kontrollverlust der öffentlichen Hand und einer sichtbaren, sozialen Spaltung der Stadt." (Siehe)

Pressemeldung der Behörde für Schule und Berufsbildung: "Rund 19 Mio. Euro sollen für Neubauten und Sanierungen investiert werden, um eine hohe Attraktivität der neuen Schule sicherzustellen." (PDF)

Wenn der Wohnungsbau zur Gegenfinanzierung dienen soll, dann werden dort kaum Sozialwohnungen entstehen, denn sozialer Wohnungsbau wird zu großen Teilen von der Stadt gefördert. Also aus der Tasche, die dieses Geld einnimmt. Und für den Investor springt dabei offensichtlich nicht genug Rendite raus. Es würde sich nicht rechnen.

Auch dass nun plötzlich ein Gymnasuim kommen soll, deutet auf gewollte "Aufwertung" des Stadtteils hin. Die Soziale Erhaltungsverordnung Altona-Altstadt ist am 16. Juli 2014 rechtswirksam in Kraft getreten. Anliegen der Sozialen Erhaltungsverordnung Altona-Altstadt ist es die Struktur der Wohnbevölkerung im Stadtteil aus städtebaulichen Gründen zu erhalten. (Siehe)

Gymnasium statt Stadtteilschule

Stadtteilschule Am Hafen

Struenseestraße: Stadtteilschule Am Hafen, 20.05.15

Dass aus der Stadtteilschule ein Gymnasium werden soll, überraschte alle.

Ein Vater beschwerte sich massiv, dass die Eltern am 7. Mai aus der Presse erfahren hätten, dass die Schule ihrer Kinder abgewickelt werden soll.

Auch die Schulleitung hätte nicht informiert.

Teile dieser waren bei der Veranstaltung am 19. Mai zugegen und erklärten, dass auch sie erst am 7. Mai von den Plänen der Behörde erfahren hätten.

Auch Lehrer der Schule waren entsetzt.

Nach längerer Diskussion wurde deutlich: An diesem Standort wird kein Gymnasium benötigt. Alle Anwesenden waren empört, wie über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden wird.

Insbesondere wunderte man sich, dass eine Bürgerbeteiligung stattfand, bei der der Kern des Vorhabens nicht einmal erwähnt wurde.

Eltern und Lehrer wollen sich wehren! Unterstützung ist erwünscht.

 

Präsentation der Bürgerbeteiligung PDF Stadt Hamburg, 02.12.2014

Informationsblatt Soziale Erhaltensverordnung Altona-Altstadt PDF Bezirksamt Altona,

Pressemeldung "Neues Gymnasium für Altona" PDF Stadt Hamburg, 07.05.15

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Behnstraße 36: Öffentlicher Raum als Privat deklariert?

26. März 2015

Behnstraße

Roter Strich: Grundstücksgrenze, Foto: 25.03.15

Behnstraße

Roter Strich: Grundstücksgrenze, Foto: 25.03.15

Auf dem Schild zu lesen: "Durchgang frei". Warum dieses Tor dort steht und wer es aufgestellt hat, wissen wir nicht. Wir wissen aber, dass sich dahinter öffentlicher Raum befindet. Tor und Schild suggerieren dem Unwissenden, dass er privates Gelände betritt, wenn er den Durchgang nutzt.

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Bebauung Alte Königstraße

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Werbetext für den Bau an der alten Königstraße

1. Juli 2015

bebauung Alte Königstraße

Bauschild, 20.05.15

"Die bestehende Situation wird als stadträumlich unbefriedigend ohne definierten städtebaulichen Abschluss empfunden. Es wird ein 5-geschossiges Gebäude mit Staffelgeschoss vorgeschlagen, welches die Straßenfluchten der Königstrasse und Alten Königstraße nachzeichnet, und so die Trapezform des Grundstücks auffüllt.

Der so gebildete Abschluss des Stadtblocks stellt die fehlende Eindeutigkeit der städtebaulichen Kopfsituation her und erzeugt damit einen angemessenen Auftakt der Alten Königstraße mit dem historischen Fokus auf das Altonaer Rathaus.

Auftraggeber: elbkonzept GmbH
Team: Heider Zeichardt Architekten
Leistung: LPH 1-8
Standort: Altona, Hamburg
Größe (BGF): 2.500 m2
Zeitplan: 2010-2015
Nutzung: 57 Studentenappartements; 100% IFB-Förderung"

Quelle: Heider Zeichardt Architekten

Wir fragen uns, von wem die bestehende Situation als stadträumlich unbefriedigend ohne definierten städtebaulichen Abschluss empfunden wird. Von den Anwohnern mit Sicherheit nicht.

Auch wird dort niemand Straßenfluchten haben wollen. Wer will schon freiwillig in einem verschatteten Bau wohnen und wer verzichtet gern auf Grünflächen? Die Anwohner habe sich gewehrt.

In Groß Flottbek wird es schon als Zumutung empfunden, wenn ein Grundstück bebaut wird, das etwas in der Ferne liegt aber so aussieht, als wäre es das eigene, jedoch dem Nachbarn gehört. Auch das Grün in Groß Flottbek scheint ein anderes zu sein, denn dort sind Tiefgaragen für Regenwürmer lebensbedrohlich. So Herr Flemming, FDP, am 17. Juni 2015 im Planungsausschuss. Hier, in der Alten Königstraße, werden Gründerzeithauser zugebaut und verschattet, es kann einfach eine große, gesunde und wunderschöne Zierkrische gefällt werden - und die Bezirkspolitik klatscht Applaus zur gelungenen Nachverdichtung in Altona.

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Königstraße: Bauzaun steht ...

Datum siehe Foto - ab März 2015

Baustelle Königstraße

Bau hat begonnen - Foto: 03.04.15

Baustelle Königstraße

Bau hat begonnen - Foto: 03.04.15

Baustelle Königstraße

Das Kreuz liegt - Foto: 28.03.15

Baustelle Königstraße

Alte Königstraße - Foto: 28.03.15

Baustelle Königstraße

Bauzaun steht - Foto: 17.03.15

Baustelle Königstraße

Bauzaun steht - Foto: 17.03.15

Am 16. oder 17. März wurde der Bauzaun aufgestellt ...

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Königstraße: Baumfällung - für Klotz statt Wiese ...

16. / 19. / 24. Januar 2015

gesunder Baum gefällt

Die schöne, gesunde Zierkirsche ...

gesunder Baum gefällt

... wurde heute gefällt, Fotos: 16.01.15

gesunder Baum gefällt

Dem Baum zum Gedenken, Fotos: 24.01.15

gesunder Baum gefällt - Baumstumpf

Was vom Baum übrig blieb, Foto: 19.01.15

 

oben: Ein Feuerzeug liegt auf dem Baumstumpf um die Größe zu verdeutlichen.

rechts: Stiller Protest? Oder Trauer? Vielleicht auch beides ...

Insgeamt wurden hier 3 Bäume gefällt.

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Bebauung auf kleiner Grünfläche zwischen Alte Königstraße und Königstraße

22. Oktober 2014

Hamburgmodell Bebauung Alte K�nigstra�e

Hamburg Modell bereits im März 2013

Nun ist es amtlich: Die kleine grüne Spitze zwischen Alter Königstraße und Königstraße soll bebaut werden.

Nachverdichtung um jeden Preis und am bestern dort, wo es sowieso schon eng ist.

Eine Initiative hat sich gebildet, um das Vorhaben zu verhindern - doch, wie so oft - das Kind ist schon in den Brunnen gefallen, die Baugenehmigung wurde bereits erteilt.

So zumindest steht es heute im Elbe Wochenblatt (siehe).

Wir fragen uns, wieso es sich hier um eine Baulücke handeln soll - das ist ein kleines Stück Grün!
Uns interessiert: Welche Parteien haben für diese Bebauung gestimmt? Und warum hinter verschlossenen Türen? Ist es geheim, welche Partei für und welche gegen eine solche Nachverdichtung stimmt?

Wenn wir nix wissen, machen wir bei den nächsten Wahlen bestimmt wieder die richtigen Kreuzchen ...

Aus dem Elbe Wochenblatt:

"Worum geht es?
Um eine Grünfläche von 815 Quadratmetern zwischen den Straßen Königstraße und Alte Königstraße. Auf dieser soll ein Gebäude, sechsgeschossig, 18 Meter hoch, 39 Meter lang, mit 57 öffentlich geförderten Studenten-Miniappartements entstehen. Dafür müssen drei Zierkirschen gefällt werden.

Was bemängelt die Anwohnerinitiative im Einzelnen?

  1. Die Ini protestiert gegen eine „ungeheure Baumasse“ im Vergleich zu dem relativ kleinen Grundstück. „Eine Belegung mit 75 Personen in einem Wohnklotz ohne Mindestmaß an freiem Boden drumherum erscheint uns brutal, unpassend und fehlgeplant.“
  2. Dass sich das neue Gebäude nicht in das Stadtbild einfügt. Die alte Königstraße ist von liebevoll sanierten Altbauten geprägt. Der Neubau, so die Ini „ verunziert unsere Straße.“
  3. Dass Fahrradstellplätze und Parkplätze wegfallen anstatt aufgestockt zu werden, sich angeblich mit der Verkehrsproblematik gar nicht beschäftigt worden sei.
  4. Dass der Neubau durch Reflexion der Schallwellen den Verkehrslärm wie durch einen Trichter in die Alte Königstraße spülen wird.

Wie ist der Stand der Dinge?
Baugenehmigung ist erteilt.

Was wünscht sich die Ini?
Am liebsten: Alles soll bleiben, wie es ist.
Wenn gebaut wird, dann mit mehr Rücksicht auf das umgebende Stadtbild.

Kann die Initiative noch etwas erreichen?
Nein.

Wie steht die Politik zum Neubau?
Mehrheitlich dafür. Mit dem Neubau werde eine schwierig zu bebauende Baulücke geschlossen und dringend benötigter Wohnraum für Studenten geschaffen."

Quelle: Elbe Wochenblatt, 22.10.2014

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Bebauung Stintfang

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Die Bebauung steht fest. Was passiert nun am Stintfang?

Kleine Anfrage zum Sachstand: Zwischen Stadtgeschichte und Investorenträumen – Was macht die Stadt am Hafentor und mit der Bastion Albertus?

26. Februar 2016

Aus der Anfrage ( Auszug):
"Zu den absoluten topographischen Highlights der Freien und Hansestadt
Hamburg gehört die erhöhte Plattform und die bedeutende
Sichtachse vor der Jugendherberge auf dem Stintfang. Diese Anlage verweist auf die alten, zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges geschaffenen Befestigungsanlagen Hamburgs, die hier gelegene Bastion Albertus ist vielleicht das markanteste Überbleibsel der für die Stadtentwicklung so bedeutsamen Epoche. Ganz abgesehen davon, dass diese Bastion über Jahrhunderte einer der beliebtesten, kostenfreien Aussichtspunkte
geblieben ist, die einen weitreichenden Blick auf den Hafen und die Stadt ermöglichen. "

Aus der Antwort (Auszug):
• Der vorhabenbezogene Bebauungsplan-Entwurf Neustadt 42 „Hafentor“ ist am 1. April 2014 im Hauptausschuss in Vertretung für die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschlossen worden.

• Am 29. Dezember 2015 ist bei dem zuständigen Bezirksamt der Bauantrag eingereicht worden.

• Das Bauvorhaben beinhaltet ein Volumen von insgesamt 5.263 m² Bruttogeschossfläche mit folgenden Gebäudehöhen:
Gebäudehöhe sechsgeschossiger Baukörper - 27,1 m über Normalnull (NN) (ca. Bergspitze, anna elbe)
Gebäudehöhe zweigeschossiger Baukörper - 15,1 m NN
Gebäudehöhe dreigeschossiger Baukörper - 18,2 m NN

anna elbe stellt fest:
Der Investor heisst "Euroland" - das lässt doch tief blicken.

Zur Kleinen Anfrage zur Anfrage 16.02.2016

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Trotz Denkmalschutz: Öffentliche Fläche soll verkauft und bebaut werden

15. Juni 2014

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So sieht es heute aus (15.06.14)

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Das soll kommen
Quelle: DFZ Architekten

Die Fläche Hafentor 7, am Stintfang, unterhalb der Jugendherberge soll bebaut werden.
Anwohner machen schon länger auf dieses Vorhaben aufmerksam und versuchen sich gegen die neue Bebauung der öffentlichen Fläche zu wehren.

Doch obwohl der historische Elbhang unter Denkmalschutz steht, stimmte der Planungsausschuss Mitte für diese Bebauung - gegen FDP und Die Linke.

Wir fragen uns wie das angehen kann.
Cui bono? Wem zum nutzen wird hier wieder öffentlicher Raum verschachert?

Inzwischen dürften unsere Politker doch gelernt haben, dass der "Verdienst" kurzfristig - der Verlust aber unwiederbringlich ist. (siehe: ndr 90,3 - 14.06.14)

Leute wehrt Euch!
Von allein wird politisch nichts gegen den Ausverkauf unser aller Eigentums, der öffentlichen Flächen und Räume, geschehen - im Gegenteil.

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Ikea in Altona

24. Feburar 2014

Vor der Fertigstellung sieht es so aus.
Die meisten Leute haben wenig Phantasie - aber hier werden, abgesehen vom Lieferverkehr auch min. 2500 Autos täglich erwartet ... offiziell. Und sonntags hat das Ding dann oftmals auch geöffnet ...

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Die Zufahrt - 03.02.14

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Die Auffahrt - 25.02.14

Wer war eigentlich dafür?
Die Grünen können es nicht gewesen sein. Die sind ja immer so umweltbewusst und so ...
Die SPD ist doch zu sozial für sowas - den Lärm hält doch keiner aus ...
Die CDU würde das schon aus Nächstenliebe nicht befürworten.
Die FDP - na, die hat hier in Altona soviel zu sagen wie ...
Die Linke - aber die war dagegen.

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Katharienen Hof - Baurspark, Blankenese

Stand: 16 Januar 2012

Katharienen Hof

Foto: Christian Kaiser, 2010

Katharienen Hof

Foto: Niels Holsten, taz

Auch hier wurde öffentliches Eigentum an einen Privatunternehmer verkauft.

Es soll ein Tagungszentrum für die Luftfahrtindustrie mit Restaurant entstehen.

Seit 2009 sind das ehemalige Ortsamt und die ehemalige Bücherhalle Blankenese Eigentum der Bishop GmbH.

Die Stadt hat die Denkmäler nicht sehr gepflegt - jetzt stehen sie bereits seit 2 Jahren leer und rotten vor sich hin.

Selbst der öffentliche Park ist für die Bürger nicht mehr zugänglich: Ein Bauzaun wurde "aus Sicherheitsgründen" von der Bishop GmbH aufgestellt.

Quellen: Hamburger Abendblatt, 23.01.2012 - taz, 16.01.2012

Daten / Geschichte

Der Altonaer Kaufmann Georg Friedrich Baur ließ das klassizistische Gebäude von 1829-1836 durch Ole Jörgen Schmidt und Johann Matthias Hansen, einem Neffen Christian F. Hansens, errichten.

Das Gebäude und das benachbarte Stallgebäude stehen seit 1940 unter Denkmalschutz. Ab 1941 war das Gebäude Sitz des Luftgaukommandos, nach dem Krieg waren zunächst Notquartiere im Haus eingerichtet und der Park wurde teilweise zum Gemüseanbau genutzt.

Mitte der 1950er wurde das Gebäude grundsaniert, im Anschluss daran war es bis 2005 Sitz des Ortsamts Blankenese. Der dazugehörige Stall diente von 1955 bis 2005 als öffentliche Bücherhalle, wodurch er den Beinamen Musenstall erhielt.

Quelle: Baudenkmäler - Hamburg.de

Privatisierung für Gemeinwohl?

6. Januar 2013

Am 8. Januar wird der Katharinenhof Thema im Bauausschuss sein.

Aus einem Auskunftsersuchen geht hervor, dass die Sanierung im Juni 2013 beginnen soll - Fertigstellung Dezember 2015.

Spaßig ist der Satz: "Um die Anlage als kulturelles Erbe f�r das Gemeinwohl zu sichern wurde das Kulturdenkmal im Jahr 2009 von der Stadt Hamburg an die Firma Bishop GmbH verkauft."
Privatisierung für das Gemeinwohl? Heißt das, dass alle Bürgerinnen und Bürger nach der Sanierung die Gebäude nutzen können?

Und sicher geht es deshalb mit der Sanierung so zügig voran: nur 4 Jahre nach dem Verkauf für das Gemeinwohl wird man tätig.

Quelle: Auskunftersuchen mit Antworten

Rückabwicklung möglich?

9./10. Februar 2013

Das 'Hamburger Abendblatt - Die Woche' schreibt: "Sollten die Fristen nicht eingehalten werden, werde der Kauf rückabgewicktelt, heißt es im Bezirksamt Altona." siehe

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Hafenbahnhof

06. Januar 2012

Hafenbahnhof

Foto: 6. Januar 2012

Hafenbahnhof

Foto: 6. Januar 2012

Hier erübrigt sich jeder Kommentar.

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Perlenkette zweite Reihe - an der Elbchaussee

26. Januar 2012

Plakat

Realistisch: Elbblick durchgestrichen - Foto: 30.10.11

Auch hier ist Text überflüssig, spricht die Werbetafel doch Bände:

Links wird der Elbblick durchgestichen, rechts kann man schon sehen, wem dieser Bilck vorbehalten bleibt.

Dieses Bauschild fanden wir an der Elbchaussee nahe der Strandperle.

 

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Wasserterrassen in Neumühlen am Elbewanderweg

Mindestens 22.000 € für feuchte Träume der Stadt Hamburg und IGS*

14. Februar 2012

Otto Linne Preis

Erster Preis: "OTTO LINNE PREIS für urbane Landschaftsarchitektur": Wasserterrassen Neumühlen - Bild: competitiionline

Auszug aus der Aufgabenstellung des Internationalen Ideenwettbewerbs für urbane Landschaftsarchitektur, 2009:

"Zum 140. Geburtstag Otto Linnes** möchte Hamburg dazu anregen, sich mit dem wasserführenden Hang zwischen Elbe und Rosengarten in dem dynamischen Stadtteil Ottensen zu befassen.

Erwartet werden eine Auseinandersetzung mit dem bestehenden Landschaftspark, der besonderen hydrologischen Situation, der Entstehungsgeschichte des Ortes sowie eine Aufwertung und Gestaltung des Geländes zu neuen Wasserterrassen für Altona.

Die Terrassen werden als Teil des Grünzugs zukünftig eine wichtige Verbindung zwischen dem Wanderweg entlang der Elbe und dem Stadtteil darstellen."

Preisgelder / Honorare: 1. Preis: 12.000 € • 2. Preis: 5.000 € • 3. Preis: 3.000 € • Ankäufe: 2.000 €
Auslober / Bauherr: Stadt Hamburg, IGS - Internationale Gartenausstellung
Betreuer: büro luchterhandt • stadtplanung stadtforschung stadtreisen, Hamburg

Quelle: competitionline - Wettbewerbe und ArchitekturWettbewerb-Flyer IGS

Über diese, uns merkwürdig vorkommende Ausschreibung und Preisverleihung stolperten wir im Internet. Fern ab vom Wilhelmsburger IGS-Gelände soll ein Projekt in Neumühlen initiiert werden. Wir fragten am 01.02.12 beim Bezirksamt und bei der IGS nach, wann und wo genau diese Wasserterrassen gebaut werden sollen.

Vom Bezirksamt erfuhren wir, dass es bislang bei dem Ideenwettbewerb für die Wasserterrassen Neumühlen geblieben sei, da bisher kein Geld für weitere Planung geschweige denn Bauausführung zur Verfügung stehe. Eine Realisierung der Maßnahme sei von daher derzeit mehr als in Frage gestellt.

Die IGS (Internationale Gartenschau) hat auf unsere Anfrage (bisher) nicht reagiert.

Bei altona.info hieß es im März 2010: "Derzeit werde im Bezirksamt der Datenbestand zu der Fläche zusammengetragen. Zusätzlich müssten weitergehende Baugrunduntersuchungen und hydrologische Analysen erfolgen. Ob das Ergebnis des Ideenwettbewerbs geeignet ist, tatsächlich die gestalterischen und baulichen Anforderungen des Ortes zu erfüllen, müsse ebenfalls noch überprüft werden."

Wettbewerb - mit 22.000 € Preisgeld - bevor feststeht, dass die Sache machbar ist?

* Internationale Gartenausstellung
** Otto Linnes (1869 - 1937) war ein deutscher Garten- und Landschaftsarchitekt

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