WEITBLICK FÜR HAMBURG

Luxus-Neubau im Heinepark

18.11.2011, Hamburger Abendblatt
32 Eingetumswohnungen
statt öffentlichem Park mehr >>  

Seefahrtsschule ist verkauft ...

Kleine Anfrage DIE LINKE mit
Antwort Senat 18. März 2011 mehr >>

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Pressemitteilung
anna elbe, 23. Februar 2011

hier zu finden >>

 

18. Februar 2011
Hamburger Abendblatt mehr >>

Planung im Gange

Planungsausschuss Altona debattiert zur Zeit über die Bebauungsmaßnahme
altona.info, 19.05.2011mehr >>

 

Unterschriftenliste

Rette die Seefahrtsschule!
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Die Unterstützer-Shirts sind da!

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Neuigkeiten - News - Neuigkeiten - News

23. März 2011 - Kleine Anfrage, die Linke, zum Verkauf der Seefahrtsschule

Kleine Anfrage mit Antwort des Senats (vom 18.03.2011) als Download

Schriftliche Kleine Anfrage
des Abgeordneten Norbert Hackbusch (DIE LINKE) vom 11.03.11

Zitate aus der Pressemeldung des Senats vom 17. Februar 2011

  1. Inwiefern ist der Käufer des Grundstückes bereits Bieter in dem ursprünglichen Ausschreibungs- beziehungsweise Gebotsverfahren gewesen?
  2. Im Juni 2010 hatte sich die Rickmers Gruppe von ihrem Vorhaben zurückgezogen, das Grundstück zu kaufen. Hat der aktuelle Käufer danach ein neues Angebot abgegeben? Hat der aktuelle Käufer danach ein erstmaliges Angebot abgegeben?
  3. Woraus begründet sich der Zeitpunkt des Verkaufes?
  4. In welchen Aspekten sieht der Senat mit dem Verkauf der Seefahrtschule und des Grundstückes die Bedürfnisse des Bezirks berücksichtigt?
  5. Auf welchem Wege und zu welchen Aspekten wurde „partei-übergreifend mehrheitlich Einvernehmen über die künftige Bebauung und Nutzung“ hergestellt?
  6. Ist bei den geplanten Wohngebäuden der Bau von
    a) Mietwohnungen,
    b) Eigentumswohnungen
    vorgesehen?
  7. Hat es zu der Frage, ob Miet- oder Eigentumswohnungen geplant sind, eine Abstimmung mit dem Bezirk gegeben?
    Wenn ja, in welchen Gremien und mit welchem Ergebnis?
  8. Ist der Baustufenplan von 1838/1952 (Ortsteil Nummern 210, 211, 212, 213) noch gültig?
    Wenn nein, welcher Bebauungsplan gilt aktuell für das zu bebauende Gelände?
  9. Inwiefern trifft es zu, dass bereits ein Bauvorbescheidsantrag zur Bebau-ung des umgebenden Geländes gestellt wurde?
    Wenn ja,
    a) bei wem ist der Bauvorbescheid beantragt worden?
    b) auf welcher rechtlichen Grundlage wurde der Bauvorbescheid ent-gegen der Ausweisung im Baustufenplan von wem beantragt und wie beschieden?
    c) ist dieser bereits rechtsgültig?
  10. Inwiefern muss für eine Baugenehmigung der Baustufenplan, der das Gelände „als öffentliche Grünfläche mit Gebäuden für wissenschaftliche Zwecke ausweist“ geändert beziehungsweise durch einen Bebauungsplan ersetzt werden? Worauf stützen sich gegebenenfalls die Befreiungen vom Baustufenplan?
  11. Inwiefern beziehungsweise zu welchem Zweck wurde der Baustufen-plan, der das Gelände „als öffentliche Grünfläche mit Gebäuden für wissenschaftliche Zwecke ausweist“ in der Vergangenheit bereits geändert?
  12. Geht der Senat davon aus, dass für die von dem Investor geplante Be-bauung gültiges Planungsrecht geändert werden muss?
    Wenn ja, in welcher Hinsicht?
    Wenn nein, warum nicht?
  13. Wie lautet die genaue Bezeichnung des Flurstückes, das bebaut werden soll?
  14. Sind von den zu bebauenden Flächen auch Privatflächen betroffen?
    Wenn ja, welche?
  15. Wie groß ist die Fläche der öffentlichen Parkanlagen und Wege, die zur Bebauung vorgesehen ist? (Bitte angeben in Quadratmetern.)
  16. Inwiefern ist der, im Baustufenplan garantierte, Landschaftsschutz der öffentlichen Grünflächen bei einer geplanten Bebauung gewährleistet?

Mit den Antworten ist zum Ende der Woche (18.03.11) zu rechnen.

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23. Februar 2011 - Pressemitteilung von anna elbe zum Verkauf der Seefahrtsschule

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P R E S S E M I T T E I L U N G

Die ehemalige Seefahrtsschule in Altona ist knapp vor den Wahlen unter Ausschluss der Öffentlichkeit an Privat verkauft worden. Zum Kaufpreis wurde zwischen den Vertragspartnern Stillschweigen vereinbart. Das Bauhaus-Gebäude der Seefahrtsschule und die gründerzeitliche Villa Conrad werden nun denkmalgeschützt. Zusätzlich entstehen 5500 qm Bruttogeschossfläche Eigentumswohnungen, offensichtlich unzulässigerweise auch auf Grundstücksflächen, die originär zum Elbpark gehören.

Noch im Tummel des Wahlkampfes ging der Verkauf klammheimlich über die Bühne. Die entsprechende Pressemeldung des Senats vom 17.2.2011 (pdf auf www.annaelbe.net) konnte kaum von der Stadtteilöffentlichkeit wahrgenommen werden. Die notarielle Beurkundung ist am 28.2.2011.

Allerdings heißt das weitere zu verkaufende Gebäude nicht "Heine-Villa", wie in der Senats-Pressemitteilung angekündigt, sondern Villa Conrad, die im Heine-Park steht - was für einige Verwirrung im Vorwege sorgte. Weiß die Stadt Hamburg eigentlich, was sie genau verkaufen will?

Die Initiative anna elbe macht sich seit geraumer Zeit stark für den Erhalt der Seefahrtsschule, aber ebenso für deren kulturelle Nutzung durch die BürgerInnen unserer Stadt. anna elbe begrüßt grundsätzlich die Unterdenkmalsetzung der beiden Gebäude am Elbhang, kritisiert aber zugleich scharf die Privatisierung des öffentlichen Eigentums und die geplante Bebauung von Flächen, die zum öffentlichen Elbpark gehören.

Die Seefahrtsschule stand viele Jahre leer und war zwischenzeitlich vom Abriss bedroht. Es sollte auf dem Grundstück ein Hotel gebaut werden, dann eine Klinik für Betuchte, dann wiederum wollte ein Reeder einen überdimensionierten Glaspalast hoch ziehen. Durch die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit von anna elbe ist es zumindest gelungen, das architekturhistorisch wertvolle Gebäude und auch die Villa Conrad vor abrisswütigen Investoren zu retten.

Der Käufer ist nun eine Gesellschaft um den Architekten Meinhard von Gerkan; der Projektentwickler wird Hamburg Team. Die Seefahrtsschule ist für Gerkans private "Academy for Architectural Culture" (aac) vorgesehen, die ein Exzellenzstudium schwerpunktmäßig für StudentInnen aus Fernost anbietet. Zudem wird in die oberen Stockwerke eine Designhochschule namens "Brand Academy" von Shan Fan einziehen, die nach eigenen Aussagen „Markenidentitäten“ produzieren will. Der Stadtteil Altona und seine AnwohnerInnen werden herzlich wenig von der Existenz dieser Elitehochschulen profitieren.

Insgesamt 7900 qm Grundfläche öffentliches Eigentum wurden von der Stadt an die Investorengruppe verkauft. Auf den sog. „Funktionsflächen“ der Seefahrtsschule und des ehemaligen Schiffsimulators sollen nun Eigentumswohnungen in bester Lage entstehen. Das Problem: einige dieser Flächen sind als Park ausgewiesen und dürfen gar nicht bebaut werden. anna elbe fragt: Ist die Umwidmung des Bebauungsplans rechtmäßig?

Und anna elbe fordert:

  • Keine Privatisierung der Seefahrtsschule, sondern öffentliche Nutzung durch die BürgerInnen dieser Stadt! In Altona gibt es keinen Ort, wo sich StadtteilbewohnerInnen treffen können, ohne zu konsumieren.
  • Keine Änderung des Bebauungsplanes zugunsten von Eigentumswohnungen für Reiche! Erhalt aller Flächen, die zum Elbpark gehören, in öffentlicher Hand - ohne Kompromisse!
  • Bekanntmachung des Kaufpreises! Die BürgerInnen Hamburgs haben ein berechtigtes Interesse zu erfahren, zu welchem Preis die Stadt öffentliches Eigentum verkauft!
  • Öffentliche Diskussion über den Umgang mit städtischem Eigentum!
  • Gesetzt den Fall, dass der Verkauf nicht mehr rückgängig gemacht werden kann: Der Gewinn aus dem Verkauf soll in Altona bleiben! Mit einer Förderung aus diesem kann das Altonaer Museum zu einem attraktiven, bürgernahen und beteiligungsorientierten Forum für Alle werden.

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17. Februar 2011 - Pressemitteilung des Senats - Seefahrtsschule ist verkauft

17.02.2011/fb17

Neues Leben in die alte Seefahrtschule!

Kommission für Bodenordnung beschließt Verkauf an Gruppe um renommierten Hamburger Architekten von Gerkan

Die ehemalige Seefahrtschule an der Rainvilleterrasse, ein für Altona und die Elbkante prägender Bau, ist gerettet. Die Kommission für Bodenordnung hat heute einem Vorschlag der Finanzbehörde zugestimmt, die alte Seefahrtschule zusammen mit den umliegenden Funktionsgebäuden zu verkaufen. Käufer des rd. 7.900 m² großen Grundstücks wird eine Gesellschaft, die von dem bekannten Architekten Meinhard von Gerkan und dem Projektentwickler Hamburg Team getragen wird. Das Gebäude der Seefahrtschule soll für eine private Hochschulnutzung sowie kulturelle Zwecke umgebaut werden. Auf dem umgebenden Gelände werden ca. 50 Wohnungen errichtet. Sowohl die alte Seefahrtschule, als auch die sogenannte „Heine-Villa“ sollen unter Denkmalschutz gestellt werden.

Finanzsenatorin Dr. Herlind Gundelach erklärte zum heutigen Beschluss: „Ich freue mich, dass die konstruktive Diskussion auf allen politischen und öffentlichen Ebenen nun zu diesem guten und inhaltlich außerordentlich interessanten Ergebnis geführt hat: die alte Seefahrtschule kann erhalten werden, mit der Academy for Architectual Culture von Herrn Professor von Gerkan und der Brand Academy nimmt das Gebäude wieder wissenschaftliches Leben auf. Durch den Bau von Wohnungen wird das Gelände auch als Quartier und Lebensmittelpunkt für viele Altonaer neuen Glanz gewinnen.“

Nach mehreren Anläufen in den vergangenen Jahren, das Gelände der leer stehenden Seefahrtschule für ein Hotel, eine Klinik oder ein Reedereizentrum zu nutzen, hat das Immobilienmanagement der Finanzbe-hörde nun in einem Wettbewerbsverfahren eine Lösung erarbeitet, die städtebaulich, kulturell und letztlich auch wirtschaftlich ein Gewinn für Altona und die Stadt sein wird.

Das jetzt erzielte Ergebnis von Bebauung und Nutzung ist in sehr enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Bezirksamt Altona und dessen kommunalpolitischen Gremien erzielt worden. So konnte parteiübergreifend mehrheitlich Einvernehmen über die künftige Bebauung und Nutzung hergestellt werden.

Die gmp Stiftung, hinter der das renommierte Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner steht, wird in der alten Seefahrtschule die 2008 in Hamburg gegründete Academy for Architectual Culture (aac) sowie die Brand Academy Hamburg, eine Hochschule für Design und Kommunikation, etablieren. Daneben ist vorgesehen, Kultureinrichtungen wie dem Kultwerk West die Gelegenheit zur Nutzung von Räumen zu geben. Die Terrassen der Seefahrtschule sollen durch Gastronomienutzung wieder für die breite Öffentlichkeit erlebbar werden.

Auf den Funktionsflächen der Seefahrtschule sowie des alten Schiffssimulators wird der Projektentwickler Hamburg Team zwei Wohngebäude mit etwa 5.500 m² Geschossfläche errichten. Gleichzeitig wird die „Heine-Villa“ saniert und restauriert werden.

Die Käufer werden sich auch mit sehr namhaften Beträgen an der vom Bezirksamt Altona geplanten Umgestaltung des angrenzenden Parks nach dem historischen Vorbild des Gartenarchitekten Ramée beteiligen.

Zum Kaufpreis wurde zwischen Vertragspartnern Stillschweigen vereinbart. Die notarielle Beurkundung erfolgt am 28. Februar 2011.

Die gmp Stiftung und Hamburg Team werden am Donnerstag kommender Woche ein Pressegespräch zu den geplanten Details der zukünftigen Nutzung und den vorgesehen Baumaßnahmen anbieten. Hierzu werden die gmp Stiftung und Hamburg Team gesondert einladen.

Zur kleinen Anfrage vom 11.03.2011 >>

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10. Dezember 2010 - Glühweinumtrunk zum 10. Türchen vom Adventskalender

Glühweinumtrunk

Die Seefahrtsschule war das 10te Türchen vom Adventskalender des
Leerstandsmelders.

anna elbe nutzte diesen Anlass zur Weihnachtsfeier mit Glühwein und Gesprächen, Peanuts und Keksen.

Trotz Regen und Kälte kamen einige Dutzend zum gemütlichen Plausch.

Es schön mit Euch.
Danke fürs Kommen!

 

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5. Dezember 2010 - Bebauung Heinepark: So ungefähr kann es kommen

geplante Neubaufläche Heinepark

November 2010 - Tide TV Alte Seefahrtsschule - mit anna elbe

Kein Abriss der Seefahrtsschule, keine Privatisierung von öffentlichem Eigentum!

Das Gelände der ehemaligen Seefahrtsschule an der Rainvilleterrasse soll an einen Zusammenschluss von Privatinvestor und einer Projektentwicklungsgesellschaft verkauft werden.

Vor der Seefahrtsschule, Hamburg Altona, 2010

Das Gebäude der alten Seefahrtsschule ist damit, nach Meinung der CDU, nicht mehr vom Abriss bedroht. Es steht nach wie vor nicht unter Denkmalschutz. Vertragliche Vorgaben sollen den Erhalt, sowie die kulturelle Nutzung des Gebäudes festschreiben.

Das Nutzungskonzept des Privatinvestors sieht eine "Academy for Architectural Culture" für Privatstudenten, eine "Sternekoch"-Gastronomie und Raum für Ausstellungen vor.

Der Investor war bereit, dafür bis zu 8 Mio. Euro in die Hand zu nehmen. Doch das genügt der Finanzbehörde nicht, sie stellt sich eher 20 Mio. Euro vor.

Laut Herrn Hielscher (CDU, siehe Film) habe die Stadt zur Entlastung des Steuerhaushalts bei der Verwertung ihrer Immobilien nach Haushaltsrecht zu operieren. Um diesem Ziel (einem "namhafter Erlös") näher zu kommen tritt eine Projektentwicklungsgesellschaft auf den Plan. Sie will den westlich gelegenen Teil des Grundstücks, der im Bebauungsplan als öffentliche Parkanlage festgeschrieben ist, für Wohnungsbau in Anspruch nehmen.

anna elbe sieht hierin den Startschuss für weiter Verkäufe öffentlicher Parks, die in den 20er Jahren teilweise von der Stadt gekauft wurden, um sie der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

7.500 qm Bruttogeschossfläche Luxusapartments, eine Architekturakademie für Kinder reicher Eltern und eine Nobelgastronomie lassen ahnen welche Art von Öffentlichkeit sich in Zukunft an diesem Ort kultiviert.

Die Stadt fährt seit über 10 Jahren einen so genannten Sparhaushalt - Kürzungshaushalt trifft es eher. Trotz intensiver Verkäufe öffentlicher Sachwerte (Beispiele) in der jüngsten Vergangenheit stieg die Verschuldung des Landes rapide an. Von Entlastung keine Spur. Es darf also der Nutzen für die Bewohner der Stadt angezweifelt werden. Das einzige was sicher ist, ist der Verlust des Ortes für die Öffentlichkeit.

26. November 2010 - Eindrücke aus der Bezirksversammlung

Antworten auf die Anfrage von anna elbe bei der BV vom 25.11.2010

Sven Hielscher (CDU) spricht bei dem westlich gelegenene Nachbargrundstück (Heinepark) von einem betonierten Parkplatz. Darüber hinaus befände sich dort eine Bebauung aus früheren Jahren (SUSAN), die der im Bebauungsplan festgeschriebenen Geländenutzung zuwider laufe. Der Bebauungsplan hätte somit keine Gültigkeit mehr.

Er bestätigte die Gerüchte um einen Wohnungsneubau von 7500 qm Bruttogeschossfläche und spricht später davon, so einen gewissen Beitrag zur Linderung der Wohnungsnot zu leisten.

Zudem verteidigte Herr Hielscher den Verkauf der Seefahrtsschule "Die Liegenschaft an der Rainvilleterasse müsse einen namhaften Preis erzielen". Der Verkauf der Seefahrtsschule trüge dazu bei, Einsparmaßnahmen an anderer Stelle zurück zu nehmen.

anna elbe fragt sich, wann je ein Verkauf öffentlicher Güter der Bevölkerung in Form von zurückgenommenen Einsparungen zugute kam!?
Ist es nicht viel mehr so, dass sich das Haushaltsdefizit ständig in die Höhe schraubt?

Thomas Adrian (SPD) erhebt Vorwürfe gegen anna elbe. Die SPD habe sich seit je her für den Erhalt des Gebäudes ausgesprochen. Die Initiative anna elbe gefährde den Erhalt der Seefahrtsschule, da sie die Bemühungen der SPD, um einen Kompromiss, konterkariere.
anna elbe merkt an: Die Seefahrtsschule steht nicht unter Denkmalschutz.
Wenn sie erst einmal in Privatbesitz übergegangen ist, gibt es keine Garantie, dass sie erhalten bleibt - nur ein Versprechen. 

Gesche Boehlich (GAL) stellt sich hinter die Argumentation der CDU und bringt ein Ausweichquartier, wie das das Heine-Haus, für die Initiative anna elbe ins Gespräch.
anna elbe: Frau Boehlich hat das Anliegen der Initiative, öffentliches Eigentum für die Öffentlichkeit zu erhalten, sowie eine durch Bürger selbstverwaltete Kultureinrichtung zu etablieren, noch nicht verstanden.

Die Fraktion die LINKE prangert den Ausverkauf und die Privatisierung stadteigener Güter grundsätzlich an - was nicht anders zu erwarten war.

Die FDP war auch anwesend.

Anfrage als PDF

 

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19. November 2010 - Pressemitteilung anna elbe

Poker um die Seefahrtsschule unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Rechtzeitig zum Faschingsanfang am 11.11.2010 wurde in einem geheimniskrämerischen Teil der Hauptausschusssitzung der Bezirksversammlung Altona über die Zukunft der Seefahrtsschule gepokert. Die Öffentlichkeit wurde hierbei ausgeschlossen. Die Initiative anna elbe zeigte trotzdem Präsenz in der Bütt - dem Anlass nach närrisch kostümiert.

Die Seefahrtsschule soll also nun wohl an privat verkauft werden. Offensichtlich stehen zwei Optionen zur Debatte: entweder wird das unter Denkmalwürdigkeit stehende, architekturhistorisch wertvolle Bauhaus-Gebäude schlichtweg abgerissen, und auf dem Grundstück wird auf 6-Geschosshöhen 7500 Quadratmeter Luxuswohnungen neu gebaut. Oder aber die Seefahrtsschule wird beim Verkauf unter Denkmalschutz gestellt und dabei werden Teile der Grünflächen der einmaligen Elbparkkulturlandschaft einem Neubau von exklusiven Wohnungen geopfert. 

Die Elbparks, wie sie heute vorzufinden sind, waren von Altonas großem Architekten und Stadtbaurat Gustav Oelsner konzipiert und nach seinem expliziten Wunsch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der zur Zeit geltende Baustufenplan sieht demnach zurecht die öffentlichen Grünflächen als schützenswert an. Wenn jetzt neu geplant und gebaut wird, müsste also der heute verbindliche Bebauungplan geändert werden und dabei würden Teile des Landschaftsschutzgebiets zerstört und Grundstücke privatisiert werden.

anna elbe fordert: 
- kein Verkauf der im städtischen Eigentum befindlichen Seefahrtschule an privat
- kulturelle Nutzungen für die BürgerInnen, für ein offenes Haus
- ein Stiftungsmodell zur Finanzierung der öffentlichen Nutzung
- den Schutz des Elbparks als öffentliche Grünfläche

anna elbe hat deshalb die folgende Anfrage an die Bezirksversammlung
(für die kommende Sitzung 25.11.2010 um 18.00 Uhr) gestellt: 

Ist es richtig, dass auf dem Grundstück der ehemaligen Seefahrtsschule bzw. den westlich gelegenen Nachbargrundstücken im Heinepark neue Wohnbauten errichtet werden? 

Wenn ja: 

  1. Wie groß und wie hoch sollen die Neubauten sein? 
    (Bitte um Angabe der Bruttogeschossfläche und der Grundfläche)
  2. Welche Teile des Geländes/der Grundstücke werden betroffen sein?
  3. Im bestehenden Baustufenplan sind Grundstücke und Gebäude als öffentliche Grünfläche bzw. „Gebäude öffentlicher Art“ ausgewiesen.
    Auf welcher Rechtsgrundlage wird
    a) der Verkauf der Grundstücke
    b) eine Bebauung mit Wohnungen geplant / durchgeführt.

Anfrage als PDF

 

19. November 2010 - Pressemitteilung anna elbe

Peter Schwanewilms spricht über den Verkauf der ehemalige Seefahrtsschule ...

 

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10. November 2010 - Pressemitteilung anna elbe

KEIN ELBBLICK FÜR ALLE!

Die Plancksche Villa soll verkauft werden.
Das ist erst einmal keine spektakuläre Meldung.
OK, sie wurde gerade für viel Geld umgebaut. 
Aber der Eigentümer kann damit machen was er will, oder?

Nicht wirklich. 
Denn dem Gerüchte nach soll der Bebauungsplan des Ensembles der Rainvilleterassen inklusive Heine Park geändert werden: von öffentlich zu privat.
Das Gelände gehört uns - äh, Verzeihung, der Stadt Hamburg.

Und vielleicht bald den Investoren MPC und GMP.
Denn diese haben bereits ein großes Interesse an dem Gelände rund um die Seefahrtsschule und wollen diese schon mal gemeinsam für 18 Mio. kaufen.

Und wir - äh, nein, die Stadt Hamburg will das Geld haben.
Anscheinend um jeden Preis, denn am Donnerstag - übrigens dem 11.11. - soll in der Bürgerschaft über die Nutzungsänderung des Geländes entschieden werden - unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einer geheimen Sitzung.
Stuttgart lässt grüßen.

Dass es bereits seit langem andere Konzepte zur Nutzung der Seefahrtsschule im Sinne der Bürger gibt, ignoriert die Stadt Hamburg hartnäckig.

Die Bürgerinitiative anna elbe hat bereits ein schlüssiges Finanzierungskonzept erarbeitet für eine Nutzung des Gebäudes als öffentliche und kulturelle Begegnungsstätte.
Geplant ist mit Hilfe der Hamburger 10 Mio € zu sammeln und 10 Jahre die Zinsen dieses Betrags zur Sanierung des Gebäudes zu nutzen und das Gebäude in einer Stiftung zu betreiben, die sich ausdrücklich der öffentlichen Nutzung des Gebäudes widmet.

Offensichtlich ist das zu wenig für die Stadt - aber nicht für uns.
Denn wir sind die Stadt.

Und deswegen fordern wir, den Ausverkauf unserer Stadt zu stoppen.

Kommt mit annaelbe am 11.11. um 17:30 Uhr zum Altonaer Rathaus, Platz der Republik 1, bringt eure Südwester, Trillerpfeifen und Rettungsboote mit - wir retten die Seefahrtsschule - FÜR UNS!

 

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5. November 2010 - Pressemitteilung anna elbe

Was ist eigentlich "öffentliche Nutzung"?

Der Begriff „Öffentlichkeit“ fällt in Berichten über die Seefahrtsschule immer wieder. Die Initiative anna elbe möchte den Focus auf die Frage: „Was ist eigentlich Öffentlichkeit?“ richten.

anna elbe gründete sich unter anderem, um dem fortschreitenden Ausverkauf städtischen Eigentums ein neues, anderes Konzept entgegen zu setzten.

Denn die massive, in den letzen Jahren erfolgte Bebauung am Elbufer zeigt deutlich auf, was die Folgen einer Privatisierung für den Bürger bedeuten:
Verlust von Frei- und öffentlichen Räumen

Um eine wirklich öffentliche Nutzung zu garantieren, darf die Seefahrtsschule auf keinen Fall an einen Privatinvestor verkauft werden! 
Dies beinhaltet die Möglichkeit und Gefahr, dass die Seefahrtsschule als Eigentumswohnanlage oder ähnliches endet, selbst wenn vorher etwas anderes versprochen wurde.

anna elbe möchte Hamburger Institutionen, Firmen und Bürger dazu aufrufen, sich an einer Stiftungsgründung zu beteiligen, die das Gebäudeensemble und Grundstück im Sinne einer wirklichen Öffentlichkeit verwaltet und betreibt.

Unter einer wirklichen Öffentlichkeit verstehen wir, an dieser Stelle einen gemeinnützigen, von Bürgern selbstbestimmt betriebenen Kultur- und Bildungsort zu etablieren.

Im Gegensatz zur "Academy for Architectural Culture" getragen von einer von gmp initiierten Stiftung, die den Anschein erweckt, ein öffentliches Kulturleben anzustreben, sieht das Konzept von anna elbe keine Beschränkung auf einen kleinen, elitären Personenkreis vor. 
gmp möchte an dieser Stelle eine Brand Academy (Designhochschule) und Nobelrestaurant (mit Sternekoch Ali Güngörmüs, Le Canard Nouveau) etablieren. (siehe Hamburger Abendblatt vom 25.09.2010).

anna elbe wird hingegen allen Bürgern die Möglichkeit geben, an dem Elbjuwel Seefahrtsschule teilzuhaben:

Das Erdgeschoss der Seefahrtsschule wird eine bürgernahe Gastronomie beherbergen, die nicht nur sporadisch Gerichte zu günstigen Preisen anbietet, sondern deren Hauptangebot aus solchen Speisen und Getränken bestehen wird. Darüber hinaus wird das EG Veranstaltungsräume für Bürger zur Verfügung stellen, die diese für selbstorganisierte Veranstaltungen (z.B. Ausstellungen, Diskussionsrunden, Treffen von Interessensgemeinschaften, etc.) gegen geringes Entgelt nutzen können.
Das nächste Geschoss gibt Menschen aus interdisziplinären Tätigkeiten (z.B. Musik und Therapie) Raum zum Arbeiten und Austausch, ein weiteres bietet Künstlern aus dem Hamburger Raum für einen bestimmten Zeitraum Arbeitsflächen. Das letzte Stockwerk wird im Rahmen eines Künstleraustausches unterschiedliche internationale Künstler beherbergen.

anna elbe hat ein Konzept für die Finanzierung entworfen, welches auf die Mithilfe von 
von Institutionen, Firmen und Bürgern setzt:

Die Stadt hält am ursprünglich erhobenen Kaufpreis von 10 Mio. Euro fest. Diese werden auf 
einem sogenannten Anderkonto (=Treuhandkonto) durch die Zuwendungen von 
Institutionen, Firmen und Bürgern gesammelt und erst nach 10 Jahren ausgezahlt.
So kann die Stadt bereits mit dem Geld arbeiten und die Stiftung Seefahrtsschule kann 
die Zinsen aus dem Kaufpreis zur Sanierung und zum Erhalt des Gebäudes nutzen. 
Bei einer Minimalverzinsung von 2% jährlich sind das 200.000 Euro pro Jahr, 
also 2 Mio. in 10 Jahren. 
Realisierbar ist ein Mietzins von 8 bis 9 Euro/warm pro Quadratmeter Nutzfläche.

anna elbe allein bietet ein Konzept für eine wahre öffentliche Nutzung und den Erhalt 
des Gebäudes in öffentlicher Hand. Dazu sind "nur" 2000 Institutionen, Firmen und 
Bürger nötig, die die Initiative mit je 5000.- Euro unterstützen.
Und das sollte in einer der reichsten, deutschen 2 Millionen Metropole doch möglich sein.

 

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23. Oktober 2010 - Party in Nuggis Elbkate auf dem Ponton im Museumshafen Neumühlen

Bei Nuggis Elbkate

Ein Tag wie Tofu, langweilig und grau....., nein,..... in Övelgönne bei Nuggi tobt das pralle Leben und anna elbe ist dabei. In Gestalt des tapferen Kämpfers für mehr Bürgersinn, Wieland Beck, wird keine Gelegenheit ausgelassen, Unterschriften für "unsere Sache" zu sammeln.

Während sich der Rest der Truppe mit Polizeibegleitung bei der Demo "Leerstand zu Wohnraum" amüsiert, wird am Anleger Övelgönne Basisarbeit geleistet. "Ham wir schon gehört, die alte Seefahrtsschule soll auch verhökert werden. Wo kann man denn unterschreiben....."

Erbsensuppe, Astra und Fischbrötchen schmecken, Nuggi und seine Kumpel rocken sich in etwas eigenwilliger Art durch sämtliche Gassenhauer der Bluesrockgeschichte. Als Nasen Ohren und Finger kurz vorm abfrieren sind packen wir zusammen.

Nett wars, irgendwie anders, fast wie auf dem Dorf.

Inge H., 24. Oktober 2010

 

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19. Oktober 2010 - Öffentliche Anhörung des Bauausschusses der Bezirksversammlung Altona

In der öffentlichen Anhörung zur Zukunft der Elbtreppe mit Senatorin Hajduk sowie Herrn Hoppenstedt von der SAGA GWG hat Frau Hajduk nachdrücklich betont, sich für den Erhalt der Seefahrrsschule einzusetzen.

Des weiteren hat sie sich vehement und mehrfach dafür ausgesprochen, dass die Stadt sich nicht von Grundstücken trennen möge - grundsätzlich also gegen die Privatisierung von stadteigenen Grundstücken.

Aus diesem Grund sei das Elbtreppen-Ensemble auch nicht an die Mieter und Lawaetz-Stiftung verkauft worden.

Frau Hajduk sollte sich ihre Aussagen zu Herzen nehmen. Wir werden sie bei Zeiten daran erinnern.

 

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6. Oktober 2010 - Seefahrtsschule - und anna elbe - im Hamburg Journal

zum Hamburg Journal

„Weitblick für Hamburg“, der Slogan der Initiative anna elbe, wird im Hamburg Journal vom 6.10.2010 Mark Classen (SPD) zugeordnet. Er fordert für die ehemaligen Seefahrtsschule den Erhalt sowie eine Nutzung mit öffentlichem Charakter. Die Betonung liegt auf „Charakter“, denn die SPD verweist auf die Notwendigkeit einer gewissen Wirtschaftlichkeit.

Parallelen zu dem Konzept des Privatinvestors Meinhard von Gerkan machen deutlich welche Art von Öffentlichkeit gemeint ist. Mit einer Architekturakademie für Privatstudenten sowie einer Gastronomie und Ausstellungen soll das Gebäude „gewissermaßen“ wieder einer Öffentlichkeit zuführt werden, so Gerkan im Hamburg Journal (6.10.2010). Bei einem Kaufpreis von gut 8 Mio. und weiteren Investitionen in die Gebäude, fällt es nicht schwer sich auszurechnen, in welcher „Liga“ sich das öffentliche Leben an der Rainvillterasse in Zukunft abspielen wird.

Die CDU/GAL Fraktion geht da noch weiter. Sie kann sich einen höheren Erlös für das Gelände vorstellen und schielt dabei auf eine Änderung des rechtlich geltenden Bebauungsplanes unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

In der Bezirksversammlung vom 23.9.2010 gibt Sven Hielscher (CDU) zu bedenken: „Ob die Stadt 10 oder 20 Mio. Einnahmen bekommt, hat schon eine Bedeutung!“

Sven Hielscher (Opmann für Liegenschaften) betont im Hamburg Journal (6.10.2010), dass die öffentliche Hand selbstverständlich nichts zu verschenken habe. Der Verkauf der Seefahrtsschule könne dazu beitragen, Einsparmaßnahmen an anderer Stelle zurück zu nehmen. Die Liegenschaft an der Rainvilleterasse müsse dafür einen namhaften Preis erzielen.

anna elbe stellt diese Definitionen von „Öffentlichkeit“ in Frage.
Wir meinen in unserem Konzept mit „Öffentlichkeit“ sowohl den Behalt der Liegenschaft in öffentlicher Hand, als auch einen gemeinnützigen, von Bürgern selbstbestimmt betriebenen Kultur- und Bildungsort zu etablieren.

Den Gedanken der Machbarkeit hat anna elbe dabei durchaus im Blick. Wir streben mit unserem Konzept einen öffentlichen Ort gesellschaftlichen Geschehens an, der sich selbst trägt. Diverse Modelle, auch die einer Stiftung werden derzeit geprüft.

Auf den ersten Blick mögen die Argumentationen von SPD, Gerkan ebenso wie die der CDU/GAL, zunächst eingängig erscheinen - sollen diese doch den Haushalt entlasten und die Bürger vor Sparmaßnahmen bewahren.

Wenn dem so wäre, so fragen wir uns, wo ist dann das Geld aus Verkäufen der letzten Jahre geblieben? Und warum stehen wir nun vor desaströsen Kürzung öffentlicher Ausgaben? Wo fließt das Geld hin?

Für anna elbe ist die aktuelle Haushaltslage der Beleg dafür, dass eine Gesellschaft sich nicht ausschließlich über monetären Argumente steuern lässt. Geld allein kann gesellschaftliche Werte nicht ersetzen.

 

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22. September 2010 - Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage

Schriftliche Kleine Anfrage Norbert Hackbusch (DIE LINKE) mit Antwort des Senats
Betr.: Sachstand Seefahrtschule an der Rainvilleterasse in Altona

 

17. September 2010 - Kleine Anfrage und Dringlicher Antrag

Die SPD hat auf ihrer gestrigen Fraktionssitzung beschlossen, den anliegenden Antrag auf der kommenden Sitzung der Bezirksversammlung am Donnerstag 23.09.2010 zu stellen und auch zur Debatte anmelden. Es wird bestimmt eine spannende Sitzung werden.

Dringlicher Antrag der SPD-Fraktion
Denkmalschutz und Öffentlichkeit für die alte Seefahrtsschule

Schriftliche Kleine Anfrage des Abgeordneten Norbert Hackbusch (DIE LINKE)
Betr.: Sachstand Seefahrtschule an der Rainvilleterasse in Altona

 

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21. August 2010 - anna elbe kam in die Gänge

anna elbe beim Gängeviertel GeburtstagZum 1. Geburtstag vom Gängeviertel stellten sich Initiativen aus dem Netzwerk Recht auf Stadt vor.

anna elbe war dabei.

Wir freuten uns über reges Interesse, konnten aber auch feststellen, dass viele Leute die Bebauung an der Elbe - abgesehen von der Elbphilharmonie - gar nicht im Blick haben.

Wir hoffen, uns nächstes Jahr mit einer Einladung in die Seefahrtsschule revangieren zu können ;-)

Herzlichen Glückwunsch Gängeviertel!

 

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August 2010 - Elbtreppenbebauung - ein Schrecken ohne Ende

Die Elbtreppenhäuser unter Denkmalschutz stellen – dies war bis vor kurzem noch die Forderung der Altonaer SPD. Nun stellte die SAGA (Siedlungs-Aktiengesellschaft Altona) den Fraktionsspitzen der politischen Parteien mitten in der Sommerpause ihre Pläne für einen Neubau auf dem Gelände vor. In der ersten Front sollen dabei die mehr als ein Jahrhundert alten Häuser weggerissen werden – während in den dahinterliegenden Gebäuden die Mieten steigen sollen, ist aus politischen Kreisen zu hören. ...

(altona.info, 03.08.2010)

Mehr bei spiegel online (20.08.10), altona.info, mopo, Hamburger Abendblatt, welt online

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19. Juli 2010 - Eindrücke vom Architekturwettbewerb "Areal West"

Jeweils ein Bild der beiden 1. Preise:

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1. Juli 2010 - Architekturwettbewerb "Areal West" abgeschlossen!

Das "Areal West" liegt direkt unterhalb der ehemaligen Seefahrtsschule.

Insgesamt sieht das Projekt eine Bruttogeschossfläche von zirka 27.000 Quadratmetern vor, außerdem sollen 350 bis 400 Stellplätze für Pkw geschaffen werden.

In der ersten Hälfte 2012 soll - in Abhängigkeit von der Marktentwicklung - der erste Bauabschnitt des "Areals West" am nördlichen Elbufer in Hamburg-Altona gestartet werden.. Die FMH rechnet mit einem Investitionsvolumen von zirka 55 bis 60 Millionen Euro. Das Gesamtprojekt wird voraussichtlich Ende 2015 oder Anfang 2016 fertig gestellt sein. mehr >>

Im Elbkaihaus können die Modelle besichtigt werden:
Freitag, 9. Juli, bis Sonntag, 11. Juli, jeweils von 13 bis 18 Uhr
Freitag, 16. Juli, bis Sonntag, 18. Juli, jeweils von 13 bis 18 Uhr

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9. Juni 2010 - Rickmers kauft nicht!

Rickmers Immobilien hat sich gestern, am 8. Juni 2010 gegen den Kauf der Seefahrtsschule entschieden.

Als Grund wird angegeben, dass die Stadt keinen freien Blick auf die Elbe garantiert - obwohl Rickmers diesen "preislich bei der Angebotsabgabe entsprechend gewürdigt hätte". (Das Abendblatt schätzt den Grundstückspreis auf 12 Mio Euro)

Unterhalb der Seefahrtsschule liegt das "Areal West", für das bereits zehn städtebauliche Entwürfe prämiert wurden. mehr >>

Dass uns der freie Elbblick erhalten bleibt, wird immer unwahrscheinlicher.
Für die Seefahrtsschule besteht jedoch eine Chance, dem Abriss zu entgehen!

Wir kämpfen weiter!

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1. Juni 2010 - Stand der Dinge

Rickmers Immobilien will sich bis Mitte Juni 2010 entscheiden, ob sie das Grundstück der ehemaligen Seefahrtschule kaufen möchte. Dann wird das Hauptgebäude einem Glaspalast Platz machen müssen.
So soll es aussehen >>

Da keine Bauhöhenbegrenzung für die Grundstücke unterhalb der Seefahrtschule besteht, zögert Rickmers noch. Sollte sich Rickmers gegen den Kauf entscheiden, stehen jedoch etliche auf der Matte, die das "Filetstück an der Elbe" kaufen wollen.

Wahrscheinlich ist, dass die Stadt wieder mal an den Meistanbietenden verschachern wird, da die zuständige Behörde für die Seefahrtschule die Finanzbehörde ist - und sie sieht die Sache klar unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit.