WEITBLICK FÜR HAMBURG

Luxus-Neubau im Heinepark

18.11.2011, Hamburger Abendblatt
32 Eingetumswohnungen
statt öffentlichem Park mehr >>  

Seefahrtsschule ist verkauft ...

Kleine Anfrage DIE LINKE mit
Antwort Senat 18. März 2011 mehr >>

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Pressemitteilung
anna elbe, 23. Februar 2011

hier zu finden >>

 

18. Februar 2011
Hamburger Abendblatt mehr >>

Planung im Gange

Planungsausschuss Altona debattiert zur Zeit über die Bebauungsmaßnahme
altona.info, 19.05.2011mehr >>

 

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Geschichte

"Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Seefahrt, Architekten: Privatarchitekt Hans Meyer, preußische Staatshochbauverwaltung. 1931 Baubeginn, Fertigstellung 1934 /35.

Die Ausführungsplanung basierte auf dem siegreichen Wettbewerbsbeitrag von Hans Meyer, der vor allem für den Altonaer Bau- und Sparverein tätig war.

Auch hier zeigt sich wieder Altonas eigenständiger Beitrag zur Vorkriegsmoderne: statt schwerer Klinkerarchitektur wie öffentliche Hochbau Hamburgs, helle Fassaden in Edelputz, luftige Terrassen und spannungsreich gruppierte Baukörper (im Westen das Direktorenhaus)."

kunst- + architekturhistoriker ralf lange: "architekturführer hamburg", 1995, s. 218

 

Informationstafel der Stadt Hamburg

Direkt vor der ehemaligen Seefahrtsschule hat die Stadt Hamburg eine Informationstafel angebracht, auf der unter anderem zu lesen ist:

Entstehung des "Neuen Altona"

Als Stadtkommissar der Reichsregierung war der Städteplaner Gustav Oelsner (1879-1956) im Jahr 1923 maßgeblich an einem Generalsiedlungsplan für den Hamburger Unterelberaum beteiligt.
Dieses Konzept sah eine Gebietsaufteilung in die Funktionsbereiche Arbeit, Wohnen, Verkehr und Erholung vor.
Seit 1924 Bausenator in Altona, schuf Oelsner gemeinsam mit dem damaligen Oberbürgermeister Max Brauer (1887-1973) nach modernsten städtebaulichen Gesichtspunkten das "Neue Altona".

Zur Konkretisierung des Generalsiedlungsplans wurde 1925 der "Grüngürtelplan" veröffentlicht, der die soziale Funktion der Grünflächen für die Großstadt sichern und die Parzellierung der privaten Parks verhindern sollte. Zugleich waren die drei vorgesehenen Grüngürtel die wichtigsten Argumente für die 1927 erfolgte Eingemeindung der Elbvororte nach Altona. Tagsächlich konnten eine ganze Reihe von Anwesen durch die Stadt angekauft werden: u.a. 1923 Baurs Park, 1924 der Hirschpark, 1925 der Rathenaupark, schließlcih 1927 und 1939 der Jenischpark. So sind Oelsners Planungen sowohl der Elbuferwanderweg als auch die Erhaltung der großen Parks in den Elbvororten für die Allgemeinheit zu verdanken.

 

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Navigationsschule - Ende nach 255 Jahren

Als der Landvermesser und Mathematiker Gerloff Hiddinga am 1. Oktober 1749 die erste staatliche Navigationsschule in Hamburg gründet, sitzen vor ihm bereits zwölf angehende Kapitäne. Die Schule liegt seinerzeit noch in seiner Wohnung am St.-Katharinen-Kirchhof. Die Hamburger Admiralität drängt aber bald schon auf strenge Prüfungen und mehr System: Von 1785 an gibt es Aufnahmetests in Rechnen und Schreiben, 1808 werden Abschlußprüfungen eingeführt. Die Hamburger Seefahrtschule genießt daher einen ausgezeichneten Ruf. Weitere Ausbildungsrichtlinien folgen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg werden dann die nautischen Ausbildungsstätten von Hamburg und Altona in der Hamburger Seefahrtschule an der Rainvilleterrasse vereinigt. 1979 wird sie der Fachhochschule angegliedert. In dieser Zeit bildet Hamburg noch rund 700 angehende Schiffsoffiziere aus. Mitte der 90er Jahre zeichnet sich dann schon das Ende ab. Der Fachbereich Seefahrt wird aufgelöst, die Ausbildung übernimmt nun das neue Insitut für Schiffsbetrieb, Seefahrt und Simulation ISSUS, das auch "Susan" betreibt. Im letzten Studiengang lernen bei ISSUS noch rund 40 angehende Kaptäne. Die letzten beenden im Herbst 2005 ihre Ausbildung.

Hamburger Abendblatt, 17.04.2009 • zum Artikel >>

Ehemalige Seefahrtschule 1978

Ehemalige Seefahrtschule 1978

Gartenhistorie - über den Heine Park neben der Seefahrtsschule >>

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Poesie und Malerei

Über uns der Himmel.
Unter uns die Elbe.
Und wir: Mitten drin!
Wolfgang Borchert

 

"Erfreut der Blick über die Elbe nicht all unsere Sinne? Warum suchten Künstler seit Jahrhunderten immer wieder diesen Blick aus um ihn ins Bild zu rücken? Der freie Blick aufs Wasser der Elbe und die vorüber ziehenden Schiffe wurde im 17. Jahrhundert weit über Deutschland hinaus durch Maler wie Waterloo, Christoph W. Eckersberg, Lovis Corint, Louis Gurlitt, Gretchen Wohlwill und viele andere Künstler und Dichter berühmt.

So schrieb der französische Schriftsteller Franz Stendhal „Aber das wahrhaft Schöne, das ist Neapel und der Posilipp zum Beispiel, die Umgebung von Dresden, die zerstörten Mauern Leipzigs, die Elbe (unter Rainville) bei Altona, der Genfer See und so weiter.“ 1782-1842

Der freie Blick und die Erholung an frischer Luft in der Umgebung des Wohnortes wurde durch die Geister der Aufklärung im noch jungen Bürgertum immer beliebter. Die Terrassen von Rainvilles Ausflugslokal in Ottensen sind nur ein Beispiel von vielen."