WEITBLICK FÜR HAMBURG

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10.04.2018 - Struensee Gymnasium:: Kaum ist es da, soll es wieder weg. Vorübergehend. mehr >>

 

23.03.2018 - Datenschutz: Die totale Überwachung: Seehofers Pläne für Deutschland* mehr >>

 

23.02.2018 - Jessenstraße: Baugenehmigung erteilt mehr >>

 

20.02.2018 - Jessenstraße: Mindestens 7 Bäume wurden gefällt mehr >>

 

Datenschutz: Der HVV führt zwingend eine "eCard" ein.
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Anleitung: Demonstrieren ohne Smartphone - wie geht das?
Mit 3 Beispielen, warum das Handy zuhause bleiben sollte Indymedia >>

 

Aus der Presse:

13.04.18, Hamburgs Oberbaudirektor: Da brauchen Sie als Planer einen unendlich langen Atem Zeit >>

 

11.04.18, Bahnhof Altona: Umweltverband will die Bahn zwingen, Alternativen zu prüfen Elbe Wochenblatt >>

 

10.04.18, Widerstand gegen bayerisches Polizeigesetz Süddeutsche >>

 

07.04.18, Hamburg reißt mehr Häuser ab als Berlin – Experten besorgt Hamburger Abendblatt >>

 

06.04.18, Not-Quartier für neues Gymnasium [Struensee] - Wenn Scholz Schule macht taz >>

 

06.04.18, Dieselfahrverbot in Hamburg – Überm Grenzwert taz >>

 

31.03.18, Freie und Abrissstadt Hamburg Hamburger Abendblatt >>

 

28.03.18, Steigende Schüler*innenzahlen - Schulbau im Akkord taz >>

 

21.03.18, Barnerstraße in Ottensen - Geplante Bürgerbeteiligung macht Anwohner skeptisch Focus online >>

 

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anna elbe
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anna elbe und die Seefahrtsschule

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anna elbe - Weitblick für Hamburg

Was tun Sie eigentlich dafür, dass Sie morgen noch wählen dürfen?

Demokratie wächst nicht auf den Bäumen, ist nicht aus sich selbst heraus einfach da.
Wir alle sind aufgefordert sie zu bewahren. Und das ist mehr, als alle 4 Jahre ein Kreuz zu machen.

anna elbe - Warum wieso weshalb?

anna elbe kämpft für den Erhalt und gegen die Privatisierung öffentlicher Flächen und Räume in Hamburg Altona, an der Elbe.

mehr dazu

Struensee Gymnasium: Kaum ist es da, soll es wieder weg. Vorübergehend.

Und wieder wurden die Eltern nicht informiert ...

10. April 2018

Struenseequartier - Gymnasium

Soll wieder weg. Vorübergehend - Foto: 16.02.18, anna elbe

Anfangs, 2015, hieß es, es solle Schulgelände verkauft werden, um die Sanierung der – damals noch – Stadtteilschule zu finanzieren. Inzwischen heißt es, die Pläne für den Verkauf von Schulgelände seien wieder aufgehoben. Aber wer weiß, was Eltern und Schüler demnächst oder nach Neubau der Schule in der Zeitung lesen?

Wurden Dinge falsch dargestellt, um Anmeldungen für die neue Schule zu bekommen?

Die Stellungnahme der Elternvertretung des Struensee-Gymnasiums stellt dar, wie sämtliche Aussagen und Versprechungen von Seiten der Behörden nicht eingehalten wurden. So hieß es zur Einschulung der ersten Kinder 2016, dass die neuen Schulgebäude 2019 fertig gestellt sein würden. Am Rande und nebenbei wurde der Termin nach hinten verschoben - erst auf 2020 und jetzt auf 2023. Dies wurde aber nicht deutlich kommuniziert.

Entgegen der Aussagen, die Schüler könnten während der Bauarbeiten weiter in der Schule bleiben, erfahren sie und ihre Eltern erst jetzt, dass das Ganztags-Gymnasium an die Gewerbeschule Werft und Hafen in der Wohlwillstraße ausweichen soll. Es wird ihnen gesagt, dass der Schulhof (Zur Zeit noch Parkplatz) 2.000 qm Fläche haben solle. Eigene Recherchen der Eltern ergaben jedoch eine Quadratmeterzahl von unter 1.000.

Die Initiative "Wohl oder Übel" schreibt:

"Auf mehrfache Nachfrage in den letzten zwölf Monaten hatte es seitens der Schulbau keine Hinweise darauf gegeben, dass sie Weiternutzungspläne für das Gewerbeschulgebäude hat. Den Eltern der Struensee-Schule wiederum war gesagt worden, dass der Neubau des Gymnasiums parallel zum Schulbetrieb in Altona erfolgen sollte. Und nun plötzlich eine Kehrtwende."

Es wird wohl Zeit, eine Chronik der Ereignisse zu machen:

2014 – Planungswerkstatt als Bürgerbeteiligung: mit Eltern der Stadtteilschule und Anwohnern zur Neugestaltung der Stadtteilschule. Es müsse Schulgelände verkauft werden, um die Sanierung der Schule zu finanzieren.

Mai 2015 – Eltern und Lehrer erfahren aus der Zeitung, dass die Stadtteilschule aufgelöst werden soll und stattdessen ein Gymnasium Einzug erhalten wird.

Sommer 2016 – Das Gymnasium ist da

Oktober 2016 – Das Französische Gymnasium soll ebenfalls an diesen Standort wechseln

 

Stellungnahme der Elternvertretung am Struensee-Gymnasium SSG 28.03.2018

Artikel der Initiative "Wohl oder Übel" zum Artikel 27.03.18

Not-Quartier für neues Gymnasium - Wenn Scholz Schule macht zum Artikel taz, 06.04.18

Mehr zum Struensee-Quartier - (Bitte scrollen) hier

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Die totale Überwachung: Seehofers Pläne für Deutschland*

Wer immer noch meint, dass er / sie nichts zu verbergen hätte, kann bald schon eines Besseren belehrt sein

23. März 2018

ARD Monitor Überwachungsstaat?

*So titelte ARD Monitor am 23. März 2018

Wer ein "Gefährder" ist, bestimmt z.B. die Polizei. Die Polizei darf auch auf Computer, Cloud, Smartphon und Telefon zugreifen. Und wenn die Daten nicht so sind, wie sie es möchte, darf die Polizei auch Daten verändern.

Das glauben Sie nicht?

Es ist auch nichts, was man glauben möchte. Vielleicht kann der neue Innenminster deshalb, dieses Horrorszenario so gut durchzusetzen? Weil niemand glaubt, dass das wirklich stimmen kann? Weil man meinen möchte, Verschwörungstheorien seien da unterwegs?

Noch ist das Gesetz nicht beschlossen, noch können wir uns wehren.
Wer macht mit?

 

Gesetzentwurf: PAG-Neuordnungsgesetz zum PDF Staatsregierung Bayern, 30.01.18

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Baumfällungen Jessenstraße

Wir dachten noch, wir sehen nicht richtig ...

20. Februar 2018

Baumfällungen

Baumfällung - Foto: 17.02.18

Jessenstraße 12-16, gegenüber vom "Jessenquartier": Mindestens sieben Bäume, wenn nicht gar mehr, lagen am Samstag, 17.02.18 gefällt am Boden.

Der erste Gedanke: "Hier soll gebaut werden!"

So eng, wie es hier ist, kann das eigentlich nicht sein. Die Bebauung ist z.T. sehr hoch – sieben- und achtgeschossig – und viel Platz ist drumherum eigentich auch nicht.

Ein Blick in den B-Plan gab uns Recht: Hier darf nicht noch mehr gebaut werden.

Warum aber wurden die Bäume gefällt?
Wir haben nachgefragt und warten auf Antwort ...

 

viele Baumfällungen

Mindestens 7 Bäume gefällt - Foto: 17.02.18

B-Plan Altona-Altstadt 14

Ausschnitt B-Plan Altona-Altstadt 14
weiße Schraffur: hier wurde gefällt
Nach B-Plan darf hier nicht gebaut werden

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Baugenehmigung erteilt

Die Antwort von der Bezirksversammlung ist da.

23. Februar 2018

Sehr geehrte xxx,

vielen Dank für Ihre Nachricht, die wir an den zuständigen Ausschuss für Grün, Naturschutz und Sport weiterleiten.

Das Amt teilt zu Ihrer Anfrage Folgendes mit:

In dem Bereich findet eine bauliche Nachverdichtung statt. Hierfür wurde eine Baugenehmigung erteilt.

Um das Projekt zu realisieren mussten 5 Straßenbäume und einige Privatbäume gefällt werden. Es wurden entsprechende Fällanträge gestellt, die positiv beschieden worden sind.

Mit freundlichen Grüßen
xx
Freie und Hansestadt Hamburg
Bezirksamt Altona

Geschäftsstelle der Bezirksversammlung / BVG 5
Platz der Republik 1, 22765 Hamburg ...

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: anna elbe [mailto:an@annaelbe.net]
Gesendet: Dienstag, 20. Februar 2018 17:29
An: Bezirksversammlung Altona
Betreff: Baumfällungen Jessenstraße

Sehr geehrte Damen und Herren,

an der Jessenstraße 12-16 gegenüber des "Jessenquartiers" wurden mindestens 7 Bäume gefällt. (Fotos im Anhang)

Uns wundert das sehr, denn die Bäume sehen u.E. sehr gesund aus.

Gebaut werden kann dort eigentlich nicht, so eng wie es bereits ist und der Bebauungsplan würde das u.E. ja auch gar nicht hergeben.

Daher: Warum wurden diese Bäume gefällt?

Für eine baldige Antwort wären wir dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
xxx für

anna elbe - Weitblick für Hamburg

Wir sagen NEIN zum Ausverkauf
von öffentlichen Räumen

 

Zum Mailwechsel als PDF 23.02.18

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Das Gesicht der neuen Wohnungen

Ein Klotz, hurra ein Klotz!

19. Februar 2018

Balkone zugebaut

Balkone zugebaut - Foto: 12.02.18

Kaum zu glauben, dass hier vor kurzem noch eine kleine Grünfläche (ehemaliger Spielplatz) war und 2 wunderschöne Gründerzeithäuser standen.

Die Mieter in den Nachbarhäusern freuen sich sicherlich sehr, dass nun bald auch Ihre Wohnungen teurer werden. Wie das halt so ist mit dem MIetenspiegel, wenn schicke Wohnungen entstehen.

Für diese exklusiven Luxus-Bleiben kann selbstverständlich auch ein Gehweg überbaut werden. Die Leute haben von der anderen Straßenseite sowieso einen viel besseren Blick auf die bescheidene Hütte.

 

Balkone zugebaut

Ein Klotz - Foto: 12.02.18

Balkone zugebaut

Gehweg zugebaut - Foto: 12.02.18

 

Mehr zu den ehemaligen Gründerzeithäusern Breite Straße hier

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"Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!“

Die Umsetzung des Bebauungsplans Altona-Altstadt 60 beginnt mit Leerstand ...

12. Februar 2018

Schema B-Plan

Schema vom B-Plan - Bild: anna elbe

Das Lied der deutschsprachigen Rockband ’Fehlfarben’ könnte der Pulsgeber für die Neue Große Bergstraße sein.

Kaum sind die letzten Wunden, die durch Neubau der Ikea-Filiale und dem Geschäfts- und Wohnhaus ’Bergspitze’ entstanden sind, kostspielig glattgepflastert, folgt wieder ein Abriss und Neubau.

Wie zuvor beim Bau der ’Bergspitze’ wird man auch hier „Sozialwohnungen“* vergeblich suchen – es geht voran!

Im WDR ging's bei "Hart aber fair" im Oktober 2017 um das Thema "Sozialwohnungen":
Noch bis zum 23.10.18 online

Holzhafen Ost

Rot: Ungefähr so. Foto: 23.10.2017

Neue Große Bergstraße Bergspitze Altona Hamburg

Bald ein Haus vorm Balkon?
Bild: anna elbe, 11.02.18

Holzhafen Ost

Schema der geplanten Bebauung - Bild: anna elbe

 

Mehr zur Bergstraße / Bergspitze hier

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Der HVV führt zwingend eine "eCard" ein.

Bewegungprofil nicht ausgeschlossen. Auslesbarkeit unklar. Werden biometrische Daten gespeichert?
MitstreiterInnen zur Gegenwehr gesucht!

30. Januar 2018 | Updates: 8., 12., 13., 20., 23. Feburar, 6. Mörz 2018

Ein auslesbarer Chip soll Dauerbegleiter aller Abo-Nutzer vom HVV werden.

Der HVV führt eine neue Abo-Karte ein, auf der Daten gespeichert werden und automatisch ausgelesen werden können.

Jetzt besteht der HVV darauf, dass er ein Recht auf das Foto eines jeden Abo-Kunden hat. Dieses möge ein jeder per Post an den Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs schicken – besser noch mailen – und einer elektronsichen Speicherung zustimmen (letzters ist noch optional).

Skurril ist das Formular, in welches der brave ÖPNV-Nutzer (Öffentlicher PersonenNahVerkehr) das Foto kleben soll: Es werden genaue Angaben gemacht, an welcher Stelle die Augenpartie und Gesichtsmitte zu sein haben. Das Formular wird maschinell verarbeitet.

zum Formular

Beim Südkreuz in Berlin wird bereits die automatische Gesichtserkennung "getestet".

zum Artikelnetzpolitik.org

Nun, waren wir sehr gespannt, um was es sich hier handelt, wie die Daten geschützt werden und wer sie auslesen kann. Wir fragten beim HVV-Datenschutzbeauftragten nach, da – trotz großartigem Hinweis auf der Werbekarte – die Datenschutzwebsite des HVV keine Antworten auf unsere Fragen gibt.

In der Antwort-Mail des HVV werden alle Fragen beantwortet, zwar unter der Prämisse, dass eine SmartMX-Karte keinen RFID-Chip darstellt (Identifikationsmedium) - aber darüber lässt sich wohl streiten. (siehe Wikipedia)

Dennoch tragen die Antworten nicht dazu bei, dass wir uns nun "sicher" fühlen.

05.12.18 Fragen an den Datenschutzbeauftragten des HVV – mit Antworten vom 20.12.18

Auf das Kreuzchen klicken oder: als PDF

Das erste Anschreiben des HVV vom 27.11.2017

Für mehr Infos und Inhalte auf das Kreuzchen klicken PDF Zum 1. Anschreiben

Ablehnung der eCard per Mail am 28.12.2017

Bitte auf das Kreuzchen klicken noch nicht als PDF vorhanden

Das zweite Anschreiben des HVV vom 27.12.2017

Für Mehr Infos und Inhalte auf das Kreuzchen klicken PDF Zum 2. Anschreiben

Schriflticher Widerspruch zur eCard vom 04.01.2018

Für den vollständigen Text auf das Kreuzchen klicken oder PDF als

Das dritte Anschreiben des HVV vom 25.01.2018

Für mehr Infos und Inhalte auf das Kreuzchen klicken PDF Zum 3. Anschreiben

2. Schriflticher Widerspruch zur eCard vom 30.01.2018

Für den vollständigen Text auf das Kreuzchen klicken oder PDF als

13.02.18 - Antwortmail des HVV auf unsere Ablehnung der eCard vom 28.12.2017

eCard zwingend erforderlich - Ausweis wie bisher geht nicht mehr noch nicht als PDF vorhanden

17.02.18 - Antwort des HVV vom 15.02.18 auf beide Schrifltichen Widersprüche zur eCard

Für den vollständigen Text auf das Kreuzchen klicken oder PDF als

20.02.18 - Antwort auf Schreiben des HVV vom 15.02.18 (Datenschutzbeauftragter)

Für den vollständigen Text auf das Kreuzchen klicken oder PDF als

Das vierte Anschreiben des HVV vom 21.02.18

Für den vollständigen Text auf das Kreuzchen klicken oder PDF als

Bisher haben wir angeschrieben:

  • Datenschutzbeauftragter Hamburg (bisher noch keine Antwort)
  • Digitalcourage e.V. (Der HVV wird für BigBrotherAward vorgeschlagen)
  • netzpolitk.org (bisher noch keine Antwort)
  • CCC Hamburg (bisher noch keine Antwort)
  • Initiative gegen Totalüberwachung (Tipp: an Rechtsanwälte gegen Totalüberwachung wenden)
  • Rechtsanwälte gegen Totalüberwachung (bisher noch keine Antwort)
  • Peter Welchinger, Journalist (Anwort nächster Tag: Tipp telefonisch beim Datenschutzbeauftragten um einen Beratungstermin bitten, Herr Welchinger hat das Thema "auf dem Radar")
  • 15.02.18 Anruf beim Datenschutzamt Hamburg (Antwort wird per Post geschickt)
  • 6. März 2018: Telefonat mit Datenschutzamt Hamburg: Es besteht kaum eine Möglichkeit sich zu wehren: § 28 Bundesdatenschutzgesetz meine (sinngemäß wiedergeben) eine Abwägung der Interessen von Unternehmen und der Interessen der Bevölkerung
    anna elbe meint: "Wann wurden je die Interessen der Bevölkerung denen von Unternehmen vorangestellt?"

 

Was den Anschreiben beilag

Blatt mit "Tarifbestimmungen" PDF 04. & 27.01.2018

Das "Fotoformular" PDF lag allen 3 Anschreiben bei

Werbekarte PDF lag allen 3 Anschreiben bei

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anna elbe war offline!

Doch nun sind wir nach 4 langen Monaten wieder da!

30. Januar 2018

anna elbe war offline

Ein Providerwechsel kann es manchmal in sich haben!

Zwischen September 2017 und heute, also Ende Januar 2018 fehlt nun einiges.

Wir werden diese Lücke lassen, es sei denn uns fallen noch wichtige Dinge aus dieser Zeit ins Auge ...

Dann man to.

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Die Stellungnahmen zu unseren Einwendungen sind da!

Zwei von uns hatten Stellungnahmen zu dem Bebauungsplan-Entwurf Altona-Altstadt 60 geschrieben
Nach 2 Jahren und 2 bzw. 1 Monat bekommen wir die Stellungnahmen dazu ...

28. September 2017

Neue Große Bergstraße Altona Hamburg

Was der B-Plan vorsieht (ungefähr) ... - Bild: anna elbe

Sozialer Wohnungsbau

Beide Einwendungen fordern sozialen Wohnungsbau im Bebauungsplan fest zu schreiben. Nach BauGB S 9 Abs. 1 Satz ist das durchaus möglich.

Der Textbaustein für beide Antworten läuft darauf hinaus, dass dies mit "Schadenersatzansprüchen des privaten Grundstückseigentümers verbunden gewesen [sei], vor denen sich die Freie und Hansestadt Hamburg schützen muss."

anna elbe fragt: "Wer schützt Mieter vor 20 € den Quadratmeter? Wo sollen die mehr als 40% Hamburger Haushalte hin, denen eigentlich eine Sozialwohnung zustehen würde?"

Höhenbegrenzung und Verschattung der (Bestands-)Bebauung

Die Forderung nach einer Höhenbegrenzung auf maximal 20 Meter - dies entspricht ungefähr der Traufhöhe von lkea – wird selben Wortlaut abgewiesen: "… wäre mit Schadenersatzansprüchen der privaten Grundstückseigentümer verbunden gewesen, vor denen sich die Freie und Hansestadt schützen muss."

Eine Schlucht würde nicht entstehen, wenn dort höher und enger gebaut würde, da die Ottenser Hauptstraße im Vergleich schmaler sei. (Na gut, das ist etwas kurz gefasst – genauer im PDF)

Zudem hätte "Eine im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens durchgeführte Verschattungssimulation ergeben, dass für das Plangebiet und seine Umgebung gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse bezüglich der Besonnung nachgewiesen werden können".

Widersprüchlich wird angeführt, dass die DIN 5034-1 (2011), die da hieß, dass jede Wohnung am 17. Januar wenigstens eine Stunde Besonnung haben muss, durch einen aktuellen (2004) Rechtsspruch nicht mehr gilt. Ausreichend sei wenn am 21. März / 21. September eine Besonnung von zwei Stunden gegeben sei.

Festsetzung eines Sondergebietes für die ,,Kultur- und Kreativwirtschaft"

Darauf, dass das ehemalige Finanzamt seit der Besetzung 2015 kulturell genutzt wird, war insbesondere die sPD mächtig stolz. anna elbes Einwand, diese Nutzung auch im Bebauungsplan so auszuweisen, wurde ebenfalls abgelehnt. Die Finanzbehörde hat dies als Grundeigentümerin abgelehnt.

Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn so kann das Grundstück teurer verkauft werden. Vielleicht bekommt Altona-Altstadt dann an diesem Ort einen Ableger von WPP? Denn weiter heißt es in der Antwort, "durch die jetzige Ausweisung der Grundstücke als Kerngebiet (MK) [sei] eine Nutzung des ehemaligen Finanzamtes durch die Kultur- und Kreativwirtschaft immer noch gewährleistet (gem. § 7 BauNVO - allgemeine Zulässigkeit).

anna elbe meint: Es ist auch zugelassen, dort Sozialhilfeempfängern oder "Superreichen" eine Wohnung anzubieten. Was davon wird der nächste Eigentümer wohl eher machen?

Wir hatten es nicht anders erwartet. Wenn es dann aber so schwarz auf grau wirklich da ist, dann ist die Empörung doch wieder groß … Selbst wenn mehr als zwei Jahr zwischen Einwand und Antwort liegen.

 

Stellungnahme anna elbe zum Bebauungsplan Altona-Altstadt 60 PDF 20.07.15

Antwort des Amtes auf "Einwendung 1" PDF 15.09.17

Antwort des Amtes auf "Einwendung 2" PDF 15.09.17

Mehr zur Bergstraße / Bergspitze hier

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Elbstrand gerettet! – 79,38 % waren dafür

Der Bürgerentscheid wurde trotz der getricksten Zumischung der Gegeninitiative mit über 40 % Beteiligung mehr als deutlich gewonnen.

20. September 2017

Radweg Oevelgönne Strand im Sommer 2015

 

Hurra und Herzlichen Glückwunsch an die Initiative!

Eigentlich war es ja auch gar nicht anders zu erwarten. Oder?

 

Ohrfeige für die Altonaer Grün-Rot Koalition!

Radweg Oevelgönne Strand im Sommer 2015

Klatsche für Altonaer sPD und Grüne

Die Altonaer Bevölkerung hatte in einem Bürgerentscheid die Wahl zwischen der Bestätigung eines zuvor erfolgreichen Bürgerbegehrens und einer, lediglich zum Bürgerbegehren angemeldeten, gegenläufigen Initiative.

Das klingt irre - war es auch!

Umso erfreulicher, dass die Menschen offensichtlich die Wichtigkeit verstanden. Mit einer, für solche Entscheide, spektakulären Wahlbeteiligung von über 40 % haben die Altonaerin und Altonaer die Idee eines Strand-Radweges vom Planungstisch gefegt.

79,38 % sprachen sich dafür aus, den Strand so zu lassen wie er ist.

Die Grünen hatten sich, im Tandem mit der SPD, in einer solchen Vehements für die Umsetzung des Projekts eigesetzt, dass man sich schon fragen konnte was eigentlich wirklich hinter diesem Vorhaben steckte. Bisher waren Entscheidungen, die im Interesse der Bewohner sind, nicht die Stärke dieser Bezirkspolitiker und schon gar nicht mit einem derartigen Engagement! Es wird wohl ein Mysterium bleiben.

Jetzt sollten die Grünen wohl über Politik – also tatsächliche Politik – nachdenken, wenn sie ihr erklärtes Ziel, Hamburg zur Fahrradstadt zu machen, noch erreichen wollen.

 

Mehr zum Thema Radweg auf dem Elbstrand hier

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Dieselgipfel gipfelt in Millionen

Mobilitätsfont, Ablass oder gar Augenwischerei?

7. September 2017

Kreuzfahrer versperren die Sicht

Schiffabgase am Strand in Oevelgönne, 23.05.10

Am Montag dieser Woche tagte der sogenannte "Dieselgipfel": Kanzlerin Merkel traf sich mit mit Vertretern von Bundesländern und Städten, um darüber zu beraten, wie denn nun die Luftverschmutzung einzudämmen sei.

Jetzt werden zusätzlich 500 Millionen € "bereit gestellt". Was immer das heißen mag. Wer bekommt davon wieviel? Wie war das mit dem zuvor gegründenten Mobilitätsfont? Ebenfalls bei einem "Dieselgipfel" beschlossen. Da wurde mit den Diesel-Abgas-Betrugssoftware-Autoherstellern, auch besprochen, dass es echt doof sei, wenn ein Fahrverbot für Dieselautos käme.

Siehe z.B. SWR

anna elbe fragt sich, was das denn soll? 500 Mio € für schnellen Wählerstimmenfang? Man könnte das Geld doch auch direkt in die Schornsteine der Luxusklasse stecken:

Am kommenden Wochenende findet das "Maritime Event der Superlative: Die Hamburg Cruise Days 2017" statt. Neun Cruise Liner und zwei Flusskreuzfahrtschiffe werden zu diesem Ereignis im dicht besiedelten Hamburg anlegen.

Damit nicht genug. Die Veranstalter jubilieren auf ihrer Website: "In der Saison 2017 erwartet die Hansestadt um die 200 Anläufe" von Kreuzfahrtschiffen. (siehe)

Was ein Kreuzfahrtdampfer – auch liebevoll "schwimmende Müllverbrennungsanlage" genannt – an Schadstoffen austößt, kann z.B. in Die Welt nachgelesen werden: Ein einziger Ozeanriese stößt auf einer Kreuzfahrt so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkw auf gleicher Strecke. Der Nabu betont: "Einen Rußfilter wie bei Diesel-PKW oder LKW sucht man bei Kreuzfahrtschiffen vergebens."

Nabu Hintergrundpapier

Eine Aufgabe für mathematisch begabete Leser: Wieviele Pkw müssten wie lange verboten werden, um den Ausstoß eines der 11 Cruise Days Schiffe auszugleichen? anna elbe mag ja eine autofreie Stadt.

Wie auch immer: Für Hamburg kommt das Geld genau richtig! Es kann dirket an die EU gezahlt werden. Denn dort stehen bald Zahlungen an: Die EU hatte gegen Deutschland bereits vor Jahren rechtliche Schritte wegen Überschreitungen der Grenzwerte auch in Hamburg eingeleitet ...

Siehe Clean Air

Ach ja, Mobilitätsfond: Wo kommt eigentlich der Strom für die E-Busse, E-Taxen, E-Autos her?
Stimmt ja, aus der Steckdose, wie konnten wir das nur vergessen! anna elbe dachte schon, der wäre aus Braunkohle gemacht oder gar Atomkraft.

Apropos: Über den Landstrom für das Altonaer Cruise Center hatten wir uns auch sehr gefreut! Doch leider kam kann heraus, dass das nicht allzuviel bringt ... siehe hier

Und eine Frage ganz zum Schluss: Bei wem werden die E-Busse, E-Taxen etc gekauft, wer stellt sie her? Wenn das man keine Win-win-win-Situation für Abgasbetrüger ist.

Mehr zum Cruise Center Altona hier  

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Hier können Sie am Wasser und im EIGENEN Park wohnen!

Die Heine-Villa heißt jetzt Villa Therese und macht*s möglich.

17. März 2017

Heine-Villa

Heine-Villa - 09.05.10, Foto: anna elbe

Heine-Villa

Heine-Villa - 23.07.16, Foto: anna elbe

Wer 285 oder gar 370 qm zum Wohnen braucht und sich nicht schämt, bekommt hier das Angebot auch den öffentlichen Heine-Park sein Eigen zu nennen.

In zwei Wohnungen wurde die Heine-Villa aufgeteilt, liegt jetzt, wenn man den Anzeigen bei Immonet Glauben schenkt am Wasser und hat einen EIGENEN Park!

Außerdem steht sie unter Denkmalschutz. Auch das ist bei den Anzeigen so angegeben.

Denkmalschutz als Aufwertung?

Als Schutz vor zerstörerischem Umbau diente er hier auf jeden Fall nicht. Die Heine-Villa ist inzwischen nicht wiederzuerkennen. Auf der Website des Denkmalschutzamtes wird allerdings noch immer die alte Heine-Villa gezeigt: zwischen Bäumen im Herbstlaub, ohne Wintergarten und Balkone, idyllisch von der Herbstsonne beleutet. Siehe

Wir fragen uns, ob wohl noch die alten Fliesen im Inneren erhalten sind.

Vorallem aber fragen wir uns, wie es sein kann, dass aus städtischem Eigentum Wohnungen mit 285 bzw. 370 qm Grundfläche entstehen können, die für 6.900 und 7.900 € Kalt-Miete im Monat vermiete werden.

Wir hatten gar nicht gewusst, dass es eine Wohnungsnot der Extra-Reichen in Altona gibt.

 

Anzeige "Im eigenen Park" zum Artikel Immonet, 17.03.2017

Anzeige "Liegt am Wasser" zum Artikel Immonet, 17.03.2017

Sollten die Anzeigen aus dem Internetportal verschwunden sein, freuen wir uns über eine Nachricht. Die Anzeigen liegen uns als PDF-Dateien zur Einsicht vor. Ebenso die Website des Denkmalschutzamtes mit Foto.

 

Mehr über den Heine-Park und die Heine-Villa hier  

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Areal West: Bericht von der öffentlichen Plandiskussion am 01.02.2017

Festsetzung von zwei Kerngebieten zur Neubebauung: Gewerbe, Büros, Hotel, Gastronomie, Wohnen

2. März 2017

Sichtachsen Areal West

Foto 1: Areal West - 3 Sichtachsen vom Elbhang aus der
Präsentation bei öffentlicher Plandiskussion, anna elbe

Blick vom Elbewanderweg bei Cruise Center Altona

Foto 2: Was vom Elbblick übrig blieb:
vom Schiff nur die obenen Segel ... - 07.05.16

Bauvorhaben Areal West Präsentation

Foto 3: Hätte niemand nachgefragt:
der gelbe Klotz wäre nicht erwähnt worden.
Präsentation bei Öffentlicher Plandiskussion, anna elbe

Hafenbahnhof Altona

Foto 4: Hafenbahnhof Altona
Wird noch etwas tiefer gelegt? - Foto: 07.09.2010

Immerwieder wird behauptet, dass die Elbe mit der Neubebauung weiterhin vom Elbewanderweg (auch Höhenwanderweg genannt) zu sehen bliebe.

Das bezweifeln wir. Vielleicht wird am hinteren Ende noch ein Fitzelchen Elbe zu sehen sein, aber einfach aufs Wasser schauen und den Schiffen mit den Blicken folgen, das wird vorbei sein.

Wir haben inzwischen Erfahrung gesammelt: So ist zum Beispiel von dem genannten Weg bei dem "Cruise Center Altona" zwar noch ein Stück Elbe zu erkennen, aber die Schiffe sind nur zu sehen, wenn sie weit genug in die Höhe ragen. (Siehe Foto 2)

Wie auf Foto 1 zu sehen ist, sollen uns nun Sichtpunkte das Anliegen schmackhaft machen: Von ganz bestimmten Stellen - immerhin 3 Stück - soll man einen Blick durch Bauschlitze erhaschen können.

Es wird dargelegt dass die Höhe 22 m nicht überschreiten wird. Wäre die Nachfrage aus dem Publikum zum "Grauen Kasten" (Foto 3, gelb eingefärbt) nicht gewesen, hätten wir nie erfahren, dass hier "mit der Höhe gespielt" werden soll: 27,2 m sollen es werden. Zum Vergleich: Die Höhen der "Sichelfläche-Häusern" - neben den "Twin-Bürohäuseren" - betragen 2x 28,50 m und einmal ca. 40 m. Das Amt wird aber "selbstverständlich darauf achten, dass es eine ordentliche Fasade bekommen wird".

Desweiteren stellt Herr Conrad (Bauamt Altona) vor, dass Fußgänger durch das Areal "durchströmen" sollen. Und zwar von der ehemaligen Seefahrtschule kommend den Elbhang hinunter, über Kaistraße und Große Elbstraße hinweg, zwischen den Gebäuden hindurch auf die Elbe zu. Jemand aus dem Publikum wollte wissen, woher denn die durchströmenden Fußgänger kommen sollten: Auf den zu kreuzenden Straßen finde so viel Autoverkehr statt,dass eine Überquerung doch nur sehr einschränkt möglich sei, Hierauf stellte Herr Conrad fest, dass er der Öffentichkeit dennoch die Gelegenheit geben wolle, das Areal zu durchströmen ...

Aus dem Publikum wird mehrfach und in unterschiedlichen Varianten vorgetragen, dass eine höhere Bebauung nicht erwünscht sei. Man solle lieber auf die "Sichtachsen" verzichten und dafür flacher bauen.

Leute vom Hafenbahnhof, der unter Denkmalschutz steht, befürchten, dass die Große Elbstraße noch stärker erhöht wird und von dem Gebäude gar nichts mehr herausgucken wird. Es stelle sich dann auch die Frage nach Entwässerung des Geländes, da es deutlich tiefer liegt. (Siehe Foto 4)

Hanseatic Help merkte an, dass die Fläche, die zur Zeit als Einfahrt zur Kleiderkammer genutzt würde, mit dieser Planung wegfallen würde. Herr Conrad führte aus, "dass es keinesfalls angedacht sei, die Einfahrt wegzunehmen bzw. zu entfernen."

Auf Nachfrage, was "Sondernutzung" hier bedeute, hieß es dass die ursprüngliche Nutzung Fischereihafen an dieser Stelle so Priorität erfahren würde. Fischrestaurants seien vorstellbar. Von Café Schmidt wurde daraufhin die Befürchtung vorgetragen, dass für die entstandenen Gastronomiebetriebe, die sehr wichtig für das Areal seien, keine Bestands- und Planungssicherheit bestehen würde.

Frage zum Kopfsteinpflaster / Lärm: Kann noch nicht beantwortet werden.

Frage, ob bessere Radwege: Ja, seien angedacht, aber man könne noch nichts genaues sagen.

Auszug aus der Niederschrift der öffentliche Plandisussion PDF 01.02.2017

Präsentation öffentliche Plandisussion PDF 01.02.2017

Mehr über das Areal West hier

Höhenzeichnung Perlenkette

Aus der Präsentation bei der Öffentlicher Plandiskussion am 01.02.17; blau und Höhenangaben: anna elbe

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Sechs geschossige Bebauung im Elbpark geplant!

Bebauung im ausgewiesenen Park? Im Bebauungsplan ist hier ein Park ausgewiesen. Wer will hier bauen? Wem gehört das Grundstück? Vor allem: wem zum Nutzen?
In der Beschlussvorlage wird auch eine Variante mit "nur" 3 Stockwerken vorgestellt: Das wären allerdings 3.350 qm Bruttogrundfläche weniger - daher eher nicht zu erwarten ...

30. Oktober 2016

Neumühlen 14

An dieser Stelle: 3 Hochhäuser oder ein großer Flachbau?
Foto: 30.10.2016

Neumühlen 14

So könnte es werden. Wir haben hier die Häuser von der Sichelfläche einmontiert und auf 6 Geschosse reduziert

Neumühlen 14

Blick vom Elbewanderweg auf die Elbe, äh, Sichelfläche.
Auch für Neumühlen 14 soll das so werden. - Foto: 30.10.16

"Angesichts des Ziels der Schaffung weiteren Wohnraums bestehen im Bezirksamt Überlegungen, das als öffentliche Parkanlage ausgewiesene Grundstück östlich des Lawaetzhauses einer Bebauung zuzuführen."

An dieser Stelle ist im Bebauungsplan ein Park vorgesehen. Und ein Bebauungsplan kommt einem Gesetz gleich. Das Grundstück ist also als Park "ausgewiesen".

Nun soll der Bebauungsplan geändert werden. So etwas dauert in der Regel Jahre. Bei dem Areal West hieß es gar, dass die Stadt weder das Geld noch Kapazitäten zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes hätte. Das Areal West gehört bereits der Fischmarkt Hamburg-Altona GmbH - somit war dort auch kein Grundstück zum Verkauf auf dem Markt.

Hier sieht es anders aus: Wenn hier gebaut wird, macht es nicht die Stadt. (Auch Saga GWG betreiben keinen kommunalen Wohnungsbau und müssten das Grundstück käuflich erwerben!) Das heißt, dass mal wieder öffentlicher Raum für private Interessen verkauft wird. Denn, dass diese Lage ein "Sahnehäubchen" ist, das dürfte jedem klar sein.

Daher ist eine Neuaufstellung eines Bebauungsplans in unseren Augen - zumindest vor dem Verkauf des Grundstückes - eher unwahrscheinlich. Sollte ein Vorhabenbezogener Bebauungsplan - also einem der auch vom Eigentümer getragen wird - in Betracht gezogen werden, impliziert dies einen vorherigen Verkauf der öffentlichen Parkanlage.

Wichtig zu wissen: Werden hier Wohnungen gebaut, ist die Wertsteigerung des Grundstücks gewaltig! Davon jedoch hat - unseren Erfahrungen nach - nur ein privater Investor etwas: Als Park ausgeschrieben, wird das Grundstück auch für diesen Preis verkauft. Die Wertsteigerung wird dann erst mit der Baugenehmigung bzw. einem neuen Bebauungsplan erfolgen ...

Sozialwohnungen?
Glaubhaft ist es nicht, insbesondere bei dieser Elbnähe - und unsere Erfahrungen, z.B. mit der Bergspitze, mit der Neubebauung in der Breite Straße und bei Zeise 2 zeigen, dass das nur Augenwischerei sein kann. So wie bei Zeise 2. Sollte tatsächlich geförderter Wohnungsbau kommen: Spätestens in 30 Jahren ist die Sozialbindung "abgelaufen".

Selbst von Seiten der sPD wurde "geförderter Wohnungsbau" bei der Vorstellung der Pläne am 5. Oktober 2016 im Planungsausschuss angezweifelt: An dieser Stelle sprudele das Wasser nur so aus dem Elbhang heraus. Daher sei es solle man damit rechnen, dass sich inmitten der Bauarbeiten herausstelle, dass unter diesen Umständen das Bauen für Sozialwohnungen viel zu teuer sei ...

In der Beschlussvorlage des Amtes selbst ist zu lesen, dass noch im Jahr 2000 sich "die Erstellung einer Tiefgarage als zu kostenaufwendig herausstellte."

Bleibt die Frage: Wem zum Nutzen - Qui bono?

Auch spannend: Bei dieser geplangen Bebauung wird ein "Sichtkorridor" vom Elbhang auf die Elbe thematisiert. Bisher wurde diese Schönfärberei immer "Sichtachse" genannt. Kann es sein, dass Assoziation zum "Sichtachsenwanderweg" vermieden werden soll?

Auszug aus der Beschlussvorlage des Amtes:

"Die Blickbeziehungen vom Schopenhauerweg, mit den Sichtkorridoren zwischen der vier – bis fünfgeschossigen Bebauung an der Elbe (Gebäudehöhe über der Straße, einschließlich Sockel, ca. 20 m) könnten durch eine sechsgeschossige Bebauung mit den Schmalseiten zum Elbhang gesichert werden – oder durch eine maximal dreigeschossige Bebauung, über die man vom Elbhöhenweg noch die Elbe sehen kann. Bei einer sechsgeschossigen Bebauung würde die Höhe der Bürohausbebauung an der Elbe aufgenommen werden. Zur Straße Neumühlen werden Ansichten produziert, die die Anmutung von Speichergiebeln haben könnten. Ein zweigeschossiger Sockel soll auf die Traufe des denkmalgeschützten Lawaetzhauses eingehen – gleichzeitig ist diese Höhe aber auch mit der Überbauung der Kehre begründet, die verbleiben muss."

 

Beschlussvorlage des Amtes PDF 05.10.16

Neumühlen 14 hat eine eigene Seite bekommen hier 30.10.16

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Besuch beim 'Hamburg Modell'

25. März 2012

Ein Blick von der Elbe

Ein Blick von der Elbe - Foto: anna elbe, 25.03.12

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